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NBA Rookie Watch: Mehr als nur Athletik! Jalen Greens Entwicklung zum Go-to-Scorer der Houston Rockets

Franz Wagner spielt weiterhin eine starke Saison.

Platz 3: SCOTTIE BARNES (Toronto Raptors), F, 4. Pick

Letztes Ranking: 2

/SpieleMinutenPunkteFG%3P%ReboundsAssistsSteals
Saison5735,415,049,030,67,63,31,1
seit 16.02.934,817,759,325,08,22,91,7

Barnes hat sich dagegen wieder etwas gefangen, seine Rolle ist durch Verletzungen (z.B. O.G. Anunoby) wieder größer geworden. Ohne Fred VanVleet nannte Raptors-Coach Nick Nurse den Rookie zeitweise sogar den Point Guard, auch wenn Barnes vermutlich nie der primäre Spielmacher werden wird.

Dafür sind die Defizite in Sachen Handling und Wurf (noch) zu groß, dafür bleiben seine defensiven Instinkte, sein Passspiel und vor allem seine Fähigkeit, in Transition den Ball schnell zu machen für einen Rookie überdurchschnittlich. Inzwischen sind auch offensiv einige Moves zu erkennen, meist nutzt Barnes aber vor allem seine Power, wie hier im Post gegen Rookie-Kollegen Evan Mobley, was in einem And-1 mündet.

Platz 2: CADE CUNNINGHAM (Detroit Pistons), G/F, 1. Pick

Letztes Ranking: 4

/SpieleMinutenPunkteFG%3P%ReboundsAssistsSteals
Saison5232,216,640,432,55,85,21,2
seit 16.02.934,321,449,433,37,35,60,6

Müssen wir am Ende der Saison doch noch einmal über den Rookie-Award streiten? Cunningham könnte es tatsächlich noch einmal spannend machen, die letzten Wochen war er der mit Abstand beste Liga-Neuling. Inzwischen steht es außer Frage, dass die Pistons sein Team sind. Ein gutes Beispiel dafür war die Partie gegen Atlanta, als er Trae Young in den Schatten stellte.

15 Zähler verbuchte der 20-Jährige im vierten Viertel und der Verlängerung - und das gegen einen De'Andre Hunter, der auch schon Luka Doncic vor Probleme stellte. Dabei wird das Spiel aus der Mitteldistanz immer mehr zur Waffe, seit Jahresbeginn trifft Cade rund 44 Prozent aus diesem Bereich. Auch in Ringnähe hat sich Cunningham gesteigert, hier helfen trotz fehlender Athletik Fakes und Geduld gegen lauernde Shotblocker.

Dies alles hilft, wenn der Wurf von draußen nicht fällt. Cunningham hat andere Wege gefunden, um zu scoren, was weiß Gott nicht leicht ist in diesem limitierten Pistons-Team. Erklären lässt sich so womöglich auch Cunninghams Anfälligkeit für Ballverluste, mit besseren Mitspielern und mehr Erfahrung sollte er auch das in den Griff bekommen (3,5 pro Spiel). So oder so: Cunningham sieht inzwischen wie der Franchise Player aus, welchen sich die Pistons wünschten, das ist für den Moment die Hauptsache.

Platz 1: EVAN MOBLEY (Cleveland Cavaliers), F/C, 3. Pick

Letztes Ranking: 1

/SpieleMinutenPunkteFG%3P%ReboundsAssistsBlocks
Saison5734,114,850,025,68,22,61,7
seit 16.02.734,514,147,520,09,62,71,9

Nach ein paar schwächeren Auftritten zeigte Mobley zuletzt wieder ansteigende Form, 20 Punkte sowie 17 Rebounds gegen Toronto waren eine Ansage. Interessanter aber eher das Matchup mit den Sixers, als Mobley auch hin und wieder Embiid im Post verteidigen musste. Hierbei zeigte sich noch deutlich, dass es an ein paar Kilos fehlt, stoppen kann den Kameruner aber ohnehin niemand.

Es gab aber auch Lichtblicke, hier zum Beispiel steht Mobley seinen Mann, dennoch zog Embiid zwei einfache Fouls gegen den 20-Jährigen. Kommende Woche sehen wir dieses Duell noch einmal - und zwei Tage später kommen dann die Nuggets mit Nikola Jokic zur Stippvisite nach Cleveland.

Apropos Jokic: Es hilft immens, wenn dein Center den Fastbreak laufen und dann auch noch Alley Oops werfen kann. Schaut euch diese komplette Sequenz an, all das sind die Dinge, die Mobley einzigartig machen. Gute Defense, Einleiten des Fastbreaks, die richtige Entscheidung und ein punktgenauer Pass.

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