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NBA

NBA: Golden State Warriors schießen Dallas Mavericks ab - Clippers siegen dramatisch nach 35-Punkte-Rückstand

Von Robert Arndt
Golden State überzeugte gegen Dallas als Team.
© getty

Die Golden State Warriors haben die zuletzt heißen Dallas Mavericks aus der Halle gefegt, bei den Mavs wird Kristaps Porzingis ejected, dazu verletzt sich ein Schlüssselspieler. Die L.A. Clippers schaffen ein 35-Punkte-Comeback und gewinnen dank einer epischen Schlussphase. Die Boston Celtics walzen über die Kings.

Philadelphia 76ers (28-19) - New Orleans Pelicans (18-29) 117:107 (BOXSCORE)

  • Was wären die Sixers nur ohne Joel Embiid? Gegen ernorm gebeutelte Pelicans brauchte es trotzdem wieder eine Offensiv-Gala des Centers, um New Orleans zu schlagen. Embiid kam auf 42 Punkte (12/24 FG, 18/20 FT), 14 Rebounds und 4 Blocks, die 18 verwandelten Freiwürfen stellten dabei einen Saisonrekord für den Kameruner dar.
  • New Orleans fehlten mit Devonte' Graham, Brandon Ingram, Josh Hart und Jonas Valanciunas (plus natürlich Zion Williamson) gleich vier Starter, trotzdem erspielten sich die Gäste schnell eine zweistellige Führung. Auf sich aufmerksam machte dabei Willy Hernangomez, der Embiid zwar nicht stoppen konnte, aber ebenso zur Pause schon 21 Punkte hatte und schließlich mit 29 Zählern (11/15, 10 Rebounds) einen neuen persönlichen Bestwert aufstellte.
  • Auch zur Pause waren die Pels noch mit +8 vorne, dann übernahm Embiid aber endgültig und führte seine Farben mit 24 Zählern in der zweiten Halbzeit doch noch zu einem recht ungefährdeten Sieg. Beim Stand von 98:97 nahm der Center sieben Minuten vor dem Ende das Heft selbst in die Hand und erzielte 10 Punkte am Stück.
  • Unterstützung bekam der All-Star diesmal von Tobias Harris (33, 13/19, 11 Rebounds), der eines seiner besseren Spiele in dieser Saison machte. Für New Orleans war Nickeil Alexander-Walker (31, 5/9 Dreier) der beste Scorer, von der Bank kommend erzielte Backup-Center Jaxson Hayes 15 Punkte.

Detroit Pistons (11-36) - Denver Nuggets (25-21) 105:110 (BOXSCORE)

  • Wie schon vor einigen Tagen hatten die Nuggets enorme Probleme mit diesem Detroit-Team, am Ende stand aber erneut ein knapper Sieg und eine saftige Statline von Nikola Jokic zu Buche. Zwar war der Serbe nicht so effizient wie gewohnt, doch es gibt wohl keinen anderen Spieler in der NBA, der in so schöner Regelmäßigkeit 28 Punkte (9/20 FG), 21 Rebounds und 9 Assists aus dem Handgelenk schütteln kann.
  • Dass es so eng war, lag vornehmlich an Top-Pick Cade Cunningham, der mit 34 Punkten (14/26 FG, 6/9 Dreier), 8 Rebounds, 8 Assists und 4 Blocks das mit Abstand beste Spiel seiner NBA-Karriere hinlegte. Eine solche Statline hatte als Rookie letztmals Michael Jordan aufgelegt. Der 20-Jährige tanzte einmal sogar Jokic fies aus, dazu traf der Guard in der Crunchtime wichtige Würfe und packte gegen Aaron Gordon einen Chasedown-Block im Stile von LeBron James aus.
  • Näher als 3 Punkte kamen die Gäste aber nicht mehr heran, dafür sorgte Jokic mit einem Dreier. Später war es dann Monte Morris (12, 3/14), der mit vier Freiwürfen am Stück den Sieg der Nuggets eintütete. Jeff Green erzielte 20 Zähler, Aaron Gordon kam auf 16. Bei Detroit waren nach Cunningham Saddiq Bey (21) und Hamidou Diallo (14) die besten Scorer. Josh Jackson kassierte im zweiten Viertel zwei technische Fouls, das Zweite für die Ejection holte er sich von der Bank ab.

Toronto Raptors (23-22) - Charlotte Hornets (26-22) 125:113 (BOXSCORE)

  • Noch vor zwei Tagen hatten die Raptors gegen Portland eine echte Stinkbombe in der ersten Halbzeit gelegt, diesmal waren die Kanadier voll da und stellten die Weichen früh auf Sieg, obwohl der bisher beste Raptor der Saison in Fred VanVleet wegen Knieproblemen fehlte. Stattdessen spielten die Gastgeber mal wieder fiese Flügel-Lineups mit Pascal Siakam als nominellem Spielmacher.
  • Und der Kameruner ging in dieser Rolle voll auf. Mit 12 Assists stellte der MIP von 2019 seinen Karrierebestwert ein und kratzte mit 24 Punkten (9/16) sowie 9 Rebounds an seinem zweiten Karriere-Triple-Double. Toronto war dabei von Beginn an heiß aus der Distanz und traf in Halbzeit eins zehn von 17 Dreiern. Die Folge war eine Halbzeitführung von 15 Zählern, dann aber ging eine Weile überhaupt nichts mehr.
  • Angeführt von LaMelo Ball (25, 8/16, 7 Assists) verkürzten die Hornets auf 3 Zähler, näher sollten sie aber nicht mehr kommen. Dafür sorgte unter anderem Gary Trent Jr., der 14 seiner 32 Punkte (11/21 FG, 5/10 Dreier) im dritten Abschnitt verbuchte. Der Vorsprung wuchs wieder auf 20 Zähler an, davon erholten sich die Gäste nicht mehr.
  • Für Toronto wusste zudem O.G. Anunoby (24, 7 Rebounds) zu überzeugen, von der Bank kommend brachten Dalano Banton (10) und Malachi Flynn (11) viel Energie. Charlotte musste erneut auf Gordon Hayward verzichten, in seiner Abwesenheit agierten neben Ball Miles Bridges (22) und Rookie James Bouknight (18, 6/11) noch am auffälligsten.

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