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NBA

NBA: Dennis Schröder führt die Lakers mit 12 Punkten im letzten Viertel zum Zittersieg über Orlando

Von SPOX
Dennis Schröder attackiert im Duell mit den Orlando Magic den Korb.
© getty

Dennis Schröder hat die Los Angeles Lakers mit einem starken letzten Viertel vor einer peinlichen Niederlage bewahrt. Portland gewinnt beim Duell zweier Teams, die vor wenigen Tagen miteinander getradet haben.

Die Suns müssen in Charlotte Extraschichten schieben, setzen ihren guten Auswärtstrip aber fort.

Charlotte Hornets (23-22) - Phoenix Suns (31-14) 97:101 OT (BOXSCORE)

  • Hartes Stück Arbeit für die Suns, die sich am Ende trotzdem über den dritten Sieg im vierten Spiel des Auswärtstrips im Südosten freuen durften. Devin Booker führte sein Team mit 35 Punkten zum Sieg in der Verlängerung, nachdem Terry Rozier diese zuvor durch einen Dreier in der Schlussminute möglich gemacht hatte.
  • Die Suns hatten die Partie eigentlich schon früher im Griff, zu Beginn des letzten Viertels lagen die Gäste immerhin mit 9 Punkten vorne. Doch im Schlussabschnitt gelangen ihnen dann selbst nur noch 14 Zähler. "Ich denke, beide Teams hätten gerne mehr Würfe getroffen, aber es gibt solche Spiele", sagte Booker (10/26 FG). "Es war ein Spiel mit hoher Intensität und es war für uns die Chance, einen sehr guten Trip aus diesem Trip zu machen. Das ist uns gelungen."
  • Für die Suns scorten auch Chris Paul (16), Deandre Ayton (14, dazu 14 Rebounds) und Mikal Bridges (13) zweistellig. Ayton erzielte allerdings fast alle seine Punkte im ersten Viertel. In der Overtime war ein Bridges-Dreier dann das einzige Field Goal der Suns, alle anderen 8 Punkte wurden von Paul und Booker an der Freiwurflinie markiert.
  • Auf Seiten der Hornets überzeugten vor allem die Guards: Devonte' Graham kam auf 30 Punkte, Rozier lieferte 22 und 10 Rebounds, auch Miles Bridges kam auf ein Double-Double (18, 12 Rebounds). James Borrego war trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Team: "Das ist das zweitbeste Team im Westen, momentan vielleicht die beste Mannschaft der Liga, und wir halten sie bei 35 Prozent aus dem Feld und 14 Punkten im letzten Viertel, ein Korb hat zum Sieg gefehlt. Mir gefällt es, wie unsere Defense aussieht", lobte der Head Coach.

Toronto Raptors (18-28) - Portland Trail Blazers (28-18) 117:122 (BOXSCORE)

  • Am Ende von engen Spielen können sich die Blazers nach wie vor auf ihre Guards verlassen. In dieser Partie war Damian Lillard (22 Punkte, 11 Assists) mal im dritten Viertel dran und am Ende übernahm dann C.J. McCollum, der 7 seiner 23 Punkte in den letzten beiden Minuten des Spiels erzielte. So setzte es für die Raptors trotz einer verbesserten Leistung die elfte Pleite aus den letzten zwölf Spielen, während Portland den dritten Auswärtssieg in Folge eintütete.
  • Toronto war dabei zunächst richtig gut aufgelegt, allein im ersten Viertel kamen die Gastgeber in Tampa auf 41 Punkte. Die Kontrolle übernahm Portland dann aber im dritten, als den Raptors nur mickrige 10 Zähler gelangen. "Wir haben lange Zeit einen guten Job gegen ihre Guards gemacht, aber wir konnten einfach dieses trockene Viertel nicht überwinden", identifizierte Head Coach Nick Nurse das Problem. "Das größte Problem waren die Ballverluste. Wir kamen mit der Physis nicht zurecht."
  • Beide Teams hatten erst am Donnerstag einen Trade miteinander eingefädelt, bei dem Norman Powell nach Portland und Gary Trent Jr. sowie Rodney Hood nach Toronto wechselten. Powell hinterließ mit 13 Zählern einen guten Eindruck als Starter, während Trent auf der Gegenseite glücklos agierte (6, 2/10 FG). Hood markierte von der Bank kommend 13 Punkte.
  • Bei Portland punkteten insgesamt sieben Spieler zweistellig, darunter die gesamte Starting Five. Derrick Jones Jr. kam noch auf 16 Punkte, Robert Covington verzeichnete ein Double-Double (13, 12 Rebounds). Bei den Raptors fehlte Kyle Lowry, in seiner Abwesenheit waren Pascal Siakam (26), Fred VanVleet (20, 8 Assists), O.G. Anunoby (19, 10 Rebounds) und Chris Boucher (18 und 11) die produktivsten Akteure.
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