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Fussball

Lionel Messi muss den FC Barcelona verlassen: Die Fragen und Antworten

Lionel Messi soll bereits Gespräche mit PSG geführt haben.
© getty

Könnte es doch noch zu einer Einigung kommen zwischen Barcelona und Messi?

Das scheint ausgeschlossen. "Ich möchte keine falschen Hoffnungen machen. Diese Verhandlung ist abgeschlossen", sagte Laporta. Die finanzielle Situation lasse das nicht zu, das Gehaltsvolumen sei zu hoch. "Die Einigung, die wir mit Leo Messi erzielt hatten, entsprach leider nicht den Anforderungen der Liga", sagte Laporta. "Wir müssen die Situation akzeptieren. Wir brauchen Zeit, um unsere finanzielle Situation zu lösen."

Auch ohne Messi liege noch "viel Arbeit" vor dem Klub. "Er hat Geschichte geschrieben, ist der Spieler mit dem größten Erfolg in der Geschichte des Klubs. Ich hoffe, dass wir über die Situation hinwegkommen, jetzt startet eine neue Ära. Er hat uns viel Freude gegeben und Erfolg."

In der vergangenen Saison hatte Messi angenommen, durch seine mittlerweile legendäre Kündigung per Burofax der 700 Millionen Euro teuren Ablöseklausel zu entkommen und somit ablösefrei zu Manchester City (oder Paris Saint-Germain) wechseln zu können. Da er seinen Klub nicht verklagen wollte, blieb er doch, erklärte er damals in einem exklusiven Interview mit SPOX und Goal.

Nun ist er ohnehin seit Juli ohne Vertrag, er hatte sich bewusst entschieden, bei Barca zu bleiben. "Er hatte Angebote von anderen Klubs, die ihm mehr geboten hatten als wir", sagte Laporta.

Kann Barcelona Memphis Depay, Eric Garcia und Sergio Aguero unter Vertrag nehmen?

Ganz sicher ist das nicht. "Nach unseren Berechnungen können wir Memphis Depay, Eric Garcia and Kun Agüero registrieren. Ich hoffe, es gibt keine Probleme, auch weil die Spieler Anstrengungen unternommen haben, um sich Barca anzuschließen", sagte Laporta.

Klar ist aber auch: Momentan ist das Gehaltsvolumen weiterhin zu hoch.

Die bereits feststehenden Abgänge von Junior Firpo, Francisco Trincao, Konrad De La Fuente, Jean-Clair Todibo und Matheus Fernandes - alle höchstens Ergänzungsspieler - reichen bei Weitem nicht aus, um das Niveau entscheidend zu drücken.

Die Großverdiener Samuel Umtiti, Philippe Coutinho und Miralem Pjanic stehen auf der Verkaufsliste oder sollen zumindest verliehen werden. Einsparpotential angeblich: 90 Millionen Euro - eigentlich immer noch zu wenig.

Womöglich wäre es zumindest einem der Neuzugänge gar nicht mal so unrecht, sollte die Registrierung bei Barca doch nicht klappen: Agüero war laut eigener Aussage im Sommer vor allem deswegen von Manchester City zu Barca gekommen, um mit seinem Nationalmannschaftskapitän endlich auch im Klub zusammenzuspielen.

Wie geht es jetzt mit Messi weiter?

Laut The Athletic soll Messi bereits am Donnerstag Abend Kontakt zu Mauricio Pochettino aufgenommen haben, was der Trainer von Paris Saint-Germain am Freitag jedoch dementierte. Gerüchten aus Frankreich zufolge soll sich Messi aber bereits für PSG entschieden haben. Erste Vertragsdetails kursieren bereits im Netz. PSG, das diesen Sommer unter anderem schon Real-Legende Sergio Ramos ablösefrei unter Vertrag nahm und wo Messi zusammen mit seinem alten Barca-Kollegen Neymar zusammenspielen könnte, ist im Grunde auch die einzige ernsthafte Option für den 34-Jährigen.

Manchester City verabschiedete sich bereits von einer möglichen Messi-Verpflichtung: "Wir haben 114 Millionen Euro für Jack Grealish ausgegeben. Er wird die Nummer 10 tragen, weil wir von Grealish überzeugt waren und weil wir davon überzeugt waren, dass Leo bei Barcelona bleiben würde, deshalb denken wir im Moment nicht an ihn", stellte Pep Guardiola am Freitag klar.

 

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