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Fussball

BVB nach Sieg über Sevilla: "Es hätte auch anders enden können"

Von Justin Kraft
Edin Terzic war zufrieden mit seiner Mannschaft, kritisierte aber auch die abermals schwache Phase nach dem Pausenpfiff.

Der BVB ist nach dem 4:1-Sieg gegen den FC Sevilla in der Champions League vor allem mit dem Ergebnis und der Einstellung zufrieden. "Es hätte auch anders enden können", merkte ein ansonsten positiv gestimmter Julian Brandt nach der Partie bei DAZN aber kritisch an. Auch Trainer Edin Terzic fand sowohl lobende als auch kritische Worte für sein Team. Die Stimmen aus Sevilla.

"Man darf nicht vergessen, dass wir heute auf neun Spieler verzichten mussten und trotzdem ist es uns gelungen, hier 4:1 zu gewinnen", sagte der BVB-Trainer: "Es war auch nicht alles gut heute, wir vergessen nicht, was am Samstag passiert ist. Trotzdem: Es ging darum, fünf Punkte vor Sevilla zu kommen und das ist uns gelungen und darüber freuen wir uns."

Nicht ganz so gefreut hat sich der 39-Jährige über die Phase nach der Pause. Das Gegentor direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte Terzic kritisch an. "Was positiv war, ist, dass wir diesmal sofort den Schalter wieder gefunden haben", fügte er jedoch hinzu.

Zufrieden war er zudem mit Youssoufa Moukoko, der "ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht" habe. "Er war von Anfang an da, was mir richtig gut gefallen hat, auch wenn er nicht getroffen hat, er war an sehr vielen Offensivaktionen beteiligt, hat sich immer wieder in den Gegner reingestemmt", lobte Terzic: "Er schafft auch Zeit. Es geht ja nicht nur darum, dass wir Räume brauchen, sondern wir brauchen auch manchmal die Zeit, um dann nachzurücken."

Das sei nicht die Paradedisziplin des erst 17-Jährigen. Man habe allerdings "sehr, sehr viel mit ihm gearbeitet, auch in der Nationalmannschaft mit der U21 ist das immer wieder ein Thema", so der BVB-Coach: "Er ist nicht der größte Stürmer, aber es geht darum, dass er das richtige Timing findet, dass er immer rückwärts in den Mann reinarbeitet, das hat er heute herausragend gemacht." Mit einem Tor belohnte sich Moukoko nicht. Verdient gehabt hätte er es aber, wenn es nach Terzic ging.

BVB: "Das war die Reaktion, die wir zeigen wollten"

Auch Kapitän Jude Bellingham unterstrich die Einstellung des Teams. "Das war die Reaktion, die wir zeigen wollten", analysierte der Engländer: "Drei Tore in der ersten Halbzeit haben es uns erlaubt, etwas entspannter in die zweite Halbzeit zu gehen."

Dort hätte man es laut Bellingham aber "noch mehr genießen können". Für Brandt gibt es auch nach diesem deutlichen Sieg "ein, zwei Themen, aber ich belasse es heute einfach mal dabei, über positive Dinge zu reden". Man habe in den letzten Tagen ausreichend über negative Aspekte gesprochen und müsse nun eine positive Energie für das Top-Spiel gegen den FC Bayern München am kommenden Wochenende aufbauen.

Wenn man dann so spiele, habe man aber auch gegen die Bayern eine gute Chance, sagte Bellingham. Brandt äußerte sich dazu ähnlich: "Wir sind immer bereit, gegen den FC Bayern zu spielen. Wir haben Bock."

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