Feldhofer schwärmt von Rapid-Neuzugang Nicolas Kühn: "Unglaubliche Fähigkeit"

Von SPOX Österreich
Nicolas Kühn
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Nach einem müden 0:0-Unentschieden im Hinspiel hat der SK Rapid mit einem 2:1-Sieg bei Lechia Gdansk am Donnerstagabend den Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde zur UEFA Conference League fixiert. Dort wartet der aserbaidschanische Vizemeisters Neftci Baku, der sich gegen Aris Limassol durchsetzte.

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Nicolas Kühn (16.) und Marco Grüll (18.) brachten den SK Rapid mit ihren Treffern schnell auf Kurs, erst acht Minuten vor Schluss konnte Lechia heranfinden, es sollte jedoch nicht mehr reichen.

Beim Führungstreffer hämmerte Kühn den Ball von knapp außerhalb des Sechzehners mit links in die Maschen, der Schuss war leicht abgefälscht. Das 2:0 resultierte aus einem Elfmeter, Guido Burgstaller war zuvor gelegt worden.

„Wir hatten uns vorgenommen in der Pause, schnell aufs 3:0 zu spielen. Das Gegenteil ist eingetreten, wir waren dann ein bisschen überrascht von der taktischen Umstellung des Gegners, konnten nicht mehr so aktiv nach vorne verteidigen“, resümierte Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer nach Schlusspfiff.

Feldhofer: Kühn? "Wird schwer zu verteidigen sein"

„2:0, das wissen wir alle, das ist wahrscheinlich das gefährlichste Ergebnis. Man wiegt sich in Sicherheit und wenn man dann ein Tor bekommt, brennt das Stadion, brennt der Gegner, riskiert alles und dann wird es noch mal eng", hatte Feldhofer phasenweise Bauchschmerzen.

Beeindruckt zeigte sich Feldhofer erneut von Neuzugang Kühn, der für 500.000 Euro vom FC Bayern andockte. In der Liga gegen SV Ried brachte er noch mit seiner Einwechslung viel Schwung ins Spiel, in Polen durfte er starten - und rechtfertigte seine Chance.

„Er hat eine unglaubliche Fähigkeit mit dem Ball im Dribbling und wenn der Abschluss noch so ausschaut, dann wird er schwer zu verteidigen sein“, schwärmte Feldhofer.