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NBA: Dallas Mavericks brechen in Schlussminute gegen Milwaukee Bucks ein - Luka Doncic frustiert

Von Ruben Martin
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Die Dallas Mavericks verlieren mit 105:106 gegen die Milwaukee Bucks aufgrund von mehreren Fehlern in der Schlussminute. Luka Doncic ist frustriert nach seiner starken Leistung.

Dallas Mavericks (13-12) - Milwaukee Bucks (19-6) 105:106 (BOXSCORE)

Er hatte zwar eine letzte Chance zum Sieg mit dem Buzzer, sein Wurf gegen Holiday hinter der Dreierlinie war jedoch sehr schwierig. Ohnehin hätte Doncics Leistung mit 33 Punkten bei 13/28 aus dem Feld (aber nur 4/10 Freiwürfe) und 11 Assists wohl reichen sollen, doch die Mavs brachen in der Schlussminute ein.

Finney-Smith vergab gleich zwei Freiwürfe, Brook Lopez fand sich für den Gamewinner total frei unterm Korb - sein einziger Treffer des Tages. Noch mit seinem Wurf in der Luft hob Doncic genervt und fragend die Arme in Richtung der Mavs-Bank, bevor er ohne Abklatschen mit den Gegnern in die Katakomben joggte. Die Gastgaber trafen überhaupt nur 10 ihrer 24 Freebies (42 Prozent).

Offensiv blieb die Unterstützung seines Teams größtenteils aus, nur Spencer Dinwiddie (15, 4 Assists) und Christian Wood von der Bank kommend (14, 9 Rebounds) punkteten zweistellig. Doch die Mavs leisteten exzellente Arbeit in der Defensive gegen Giannis Antetokounmpo, zumindest in den ersten drei Vierteln. Der Grieche wurde in der ersten Hälfte so gut kontrolliert wie von kaum einem Team bisher über 24 Minuten, er erzielte nur 5 Punkte bei 2/10 aus dem Feld. Daran hatte Maxi Kleber einen großen Anteil (8), er räumte Antetokounmpo sogar bei einem Fastbreak ab.

Im Schlussabschnitt war Antetokounmpo dann kaum noch aufzuhalten, außer von seinem sechsten Foul knapp drei Minuten vor Schluss. Bis dahin war er aber noch auf 28 Punkte (10/20 FG) und 10 Rebounds gekommen, verschuldete jedoch auch 7 Turnover. Khris Middleton brauchte 17 Würfe für 19 Punkte (und 5 Assists), Jrue Holiday (17, 6 Assists) tauchte nach einem sehr guten Start etwas unter.

Doncic startet heiß und dunkt über Holiday

Die Offense der Mavs startete gut und schloss die meisten Angriffe zu Beginn entweder direkt am Ring oder aus der Distanz ab, mit einigen frühen Treffern von Downtown. Auch Milwaukee kam nach den ersten fünf Minuten mehr zum Korb, dann drehte Doncic mit zwei Dreiern in Folge. Trotz 14 Punkten von ihm führte Dallas nach 12 Minuten nur mit 33:32, unter anderem weil Jrue Holiday mit 4/4 FG dagegen hielt.

Im zweiten Abschnitt brauchten die Bucks fast fünf Minuten für ihren ersten Treffer aus dem Feld, Dallas erhöhte seine Führung jedoch nur sehr langsam. So waren die Bucks vorne, als Khris Middleton plötzlich acht Punkte ohne Antwort der Mavs markierte. Mit 48:52 ging Dallas in die Pause.

Die Mavs markierten die ersten sechs Zähler nach dem Seitenwechsel und lieferten sich einen ausgeglichenen Schlagabtausch mit den Bucks bis sie in den letzten fünf Minuten des Viertels anfingen, sich etwas abzusetzen. Das Highlight dieser starken Mavs-Phase war anhand der Reaktionen seiner Mitspieler gemessen ein krachender Dunk von Doncic über Holiday. Das bedeutete eine Führung von 84:73 vor dem Schlussabschnitt.

Antetokounmpo foult aus - Dallas bricht ein

Dort wurde schnell klar, dass Antetokounmpo nicht mehr so zu stoppen war wie noch in der ersten Halbzeit, der Grieche kam gefühlt in jedem zweiten Angriff zum direkten Abschluss am Ring. So übernahmen die Bucks auch mit sechs Minuten zu spielen wieder die Führung, doch wenig später beging Giannis sein fünftes Foul, eine klare Einschränkung für den physischen Spieler. Der Abstand blieb etwa gleich, doch drei Minuten vor Schluss war es dann soweit, Antetokounmpo foulte unnötig bei einem Routine-Closeout aus. Hardaway Jr. ließ jedoch alle drei Freiwürfe liegen.

Mit Giannis aus dem Spiel übernahm Middleton die Verantwortung, traf jedoch nur einen seiner nächsten vier Würfe. Anders Doncic, der die Mavs mit einem Layup 30 Sekunden vor Schluss mit +1 in Führung brachte. Die Bucks mussten nach einem Fehlwurf foulen, fanden jedoch offenbar genau den richtigen Gegner. Dorian Finney-Smith zeigte Nerven und warf gleich beide Freiwürfe daneben. Es war die Story der Schlussphase, Dallas vergab seine letzten sechs (!) Freiwürfe.

Beim anschließenden Play aus dem Timeout stellten die Bucks einen Backscreen für Brook Lopez, bei dem Finney-Smith und Kleber sich nicht richtig absprechen zu schienen. Lopez war komplett offen und musste den Ball nur reinlegen. Auf der Gegenseite war der vorbereitete Spielzug deutlich weniger erfolgreich, Doncic bekam den Ball an der Dreierlinie und musste einen schwierigen Wurf gegen Holiday nehmen. Er klatsche den Ball ans Brett und stürmte umgehend, sichtlich frustriert, in die Katakomben.

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