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NBA

NBA News: Reiberei zwischen Deandre Ayton und Suns-Coach Monty Williams?

Von Philipp Jakob
Deandre Ayton und Devin Booker könnten womöglich die letzte gemeinsame Saison in Phoenix gespielt haben.

Die Phoenix Suns könnten womöglich darauf verzichten, Restricted Free Agent Deandre Ayton zu halten, sollte er anderswo einen Maximalvertrag unterschreiben. Zwischen dem Center und Head Coach Monty Williams soll es gewisse Reibereien geben.

Das geht aus einem Bericht von Jake Fischer (Bleacher Report) hervor. Demnach sei Ayton nicht unbedingt der Liebling von Coach Williams, der im Laufe der vergangenen Saison den "schwindenden Fokus" beim 23-Jährigen angeprangert haben soll.

Bei der Blowout-Pleite in Spiel 7 gegen die Dallas Mavericks stand Ayton nur 17 Minuten auf dem Parkett- Während des Spiels war eine Auseinandersetzung zwischen Williams und seinem Center zu beobachten, im Anschluss erklärte Williams, die Sache bleibe "intern".

Ayton wird in der kommenden Offseason einen Maximalvertrag verlangen, das hatte zuletzt sein Berater mehrfach bestätigt. Allerdings ist unklar, ob Phoenix bereit ist, den Nr.1-Pick von 2018 zu diesen Konditionen zu halten. Er könnte bis zu fünf Jahre und 177 Millionen Dollar fordern.

Laut Fischer herrsche in Ligakreisen ein gewisses Maß an Skepsis, dass die Suns mit einem solchen Angebot eines anderen Teams für den Restricted Free Agent mitziehen würden. Offenbar sehe Phoenix weder in Ayton, noch in irgendeinem anderen Center einen Spieler, der 30 Millionen Dollar pro Jahr wert ist.

Zuletzt hatte Adrian Wojnarowski (ESPN) berichtet, dass Ayton den angestrebten Maximalvertrag im Sommer bekommen wird. Die Frage sei nur, von wem. Fischer bringt die Atlanta Hawks, Detroit Pistons, Portland Trail Blazers und womöglich auch die Charlotte Hornets oder San Antonio Spurs als potenzielle Interessenten ins Spiel.

Die Suns dagegen haben bereits einen Großteil ihres Salary Caps in Chris Paul (28,4 Mio. Dollar kommende Saison), Devin Booker (33,8 Mio.) und Mikal Bridges (21,0 Mio.) investiert, eine Verlängerung mit Ayton würde die Franchise tief in die Luxussteuer bringen. Ayton legte in der vergangenen Saison im Schnitt 17,2 Punkte und 10,2 Rebounds bei 63,4 Prozent aus dem Feld auf.

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