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NBA

NBA: Dennis Schröder zu den Houston Rockets getradet: Was sind nun die Optionen des Deutschen?

Dennis Schröder wurde am Deadline Day zu den Houston Rockets getradet.

Wie funktioniert der Buyout-Markt?

Vermutlich wäre es auch Schröder am liebsten, wenn er sich mit Houston auf einen Buyout einigen könnte. Hierbei müssten beide Parteien zustimmen, meist muss der Spieler einen Teil seines Gehalts für den Rest der Saison aufgeben, um dann als Free Agent auf den Markt zu kommen.

Wenn der Spieler entlassen ist, kann er bei jedem anderen Team unterschreiben. Zuvor muss der kommende Free Agent aber erst einmal für 48 Stunden auf die "Waiver List". Teams können dann ihr Interesse hinterlegen und den Spieler (sowie dessen alten Vertrag) für sich beanspruchen. Tun dies zwei Teams, bekommt das Team mit der schlechteren Bilanz den Vorzug. Gleichzeitig müssen die Bieter auch Platz haben, den Vertrag aufzunehmen, Stichwort Gehalt.

Gibt es in diesen 48 Stunden kein Angebot, kommt der Spieler von der "Waiver List" und wird Unrestricted Free Agent. Teams können die Spieler nun mit Cap Space (wenn vorhanden) oder Exceptions unter Vertrag nehmen, meistens gibt es jedoch nur das Minimum, weil die Titelanwärter kaum noch finanzielle Flexibilität haben.

Wichtig zu wissen ist darüber hinaus, dass der 1. März ein entscheidendes Datum im NBA-Kalender ist. Dies ist nämlich der letzte Tag, an welchem vertragslose Spieler bei einem neuen Team unterschreiben können und dann auch in den Playoffs spielberechtigt sind. Jeder Spieler, der auch nur einen Tag später einen Vertrag unterzeichnet, muss in der Postseason zuschauen.

Welche Teams kommen für Schröder in Frage?

Ein Team können wir ausschließen und das sind die Celtics, die Schröder erst wieder im Sommer unter Vertrag nehmen dürften. Ein anderes Ex-Team des Deutschen, die Lakers, sind hingegen berechtigt und sind Gerüchten zufolge tatsächlich an einer Reunion mit dem Spielmacher interessiert. Schon vor der Deadline gab es Bestrebungen, Schröder nach Tinseltown zurückzuholen, diese scheiterten aber aufgrund der Forderungen der Celtics.

Ein dynamischer Guard würde L.A. sicherlich gut zu Gesicht stehen, innerhalb der Organisation soll man aber gespalten sein, da Schröder im Sommer auch einiges an verbrannter Erde hinterließ. Darüber hinaus müssten die Lakers erst einmal einen Spieler entlassen. In Verbindung mit einer Verpflichtung von zum Beispiel Schröder würde dies noch einmal 7 Millionen Dollar Luxussteuer bedeuten.

Ähnlich sieht das in Milwaukee bei den Bucks aus, die im Gegensatz zu den Lakers aber gleich zwei freie Kaderplätze zur Verfügung hätten. Der Champion füllte auf den großen Positionen mit Serge Ibaka eine Lücke, gab dafür aber in Donte DiVincenzo einen weiteren Guard ab. Zu Coach Mike Budenholzer hat Schröder außerdem eine Verbindung aus alten Hawks-Zeiten.

Eine andere Option könnten die Miami Heat sein, die schon in den Jahren zuvor immer mal wieder bei Schröder anklopften. In Tyler Herro haben die Heat zwar schon eine Mikrowelle, die von der Bank kommt, einen klassischen Backup für Kyle Lowry gibt es im Kader aber nicht.

Dies wären vermutlich die besten Optionen für Schröder, Kaderplätze gäbe es auch beispielsweise in Philadelphia, Toronto, Utah oder auch Atlanta, die aber aus diversen Gründen (Luxussteuer/Fit/Luxussteuer/Been there, done that) eher auszuschließen sind.

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