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NBA

NBA - Saisonvorschau Los Angeles Lakers, Phoenix Suns, Sacramento Kings: Ein letztes Hurra für den König

Russell Westbrook und LeBron James gehen von nun an gemeinsam auf Titeljagd.
© getty

NBA-Saisonvorschau PHOENIX SUNS

Phoenix Suns: Die Transaktionen

Neuzugänge

  • Trade: Landry Shamet (Nets)
  • Free Agency: JaVale McGee (Nuggets), Elfrid Payton (Knicks)

Abgänge

  • Trade: Jevon Carter (Nets)
  • Free Agency: Torrey Craig (Pacers), E'Twaun Moore (Magic)

Phoenix Suns: Die wichtigsten Statistiken 2020/21

Bilanz Regular SeasonOffensiv-RatingDefensiv-RatingNet-Rating
51-21 (Platz 2 im Westen)117,7 (6.)111,5 (6.)6,2 (3.)

Phoenix Suns: Die Strategie in der Offseason

Nach dem Ritt bis in die Finals hatte das Zusammenhalten des Kaders in Phoenix in der Offseason vorerst oberste Priorität: Chris Paul wurde langfristig und für viel Geld gehalten, zudem war auch Geld für seinen Backup Cameron Payne übrig und das Team wurde mit Landry Shamet, JaVale McGee und Elfrid Payton noch sinnvoll in der Tiefe ergänzt.

Namhafte Verluste gab es keine, ein Ärgernis gab es dennoch - beziehungsweise: Es ist immer noch da. Bisher weigert sich Besitzer Robert Sarver nämlich, Deandre Ayton vorzeitig einen Vertrag zu maximalen Bezügen vorzulegen, was diesen scheinbar frustriert und verärgert, da seine Jahrgangskollegen wie Luka Doncic oder Trae Young ihren Zahltag schon hinter sich haben.

Sarver hat in der Vergangenheit schon öfter aus Kostengründen Spieler ziehen lassen oder verärgert, nun bleibt abzuwarten, ob sich bis zum Ablauf der Extension Deadline am 18. Oktober noch etwas an der Situation verändert. Neben Ayton wartet auch Mikal Bridges auf ein neues Arbeitspapier.

Phoenix Suns: Die Schwachstellen

Phoenix flog in der Offseason ein wenig unter dem Radar, das kann den Suns prinzipiell aber nur recht sein. Das Team hat erstaunlich wenig Problemzonen, war vergangene Saison offensiv wie defensiv bärenstark und wurde im Lauf der Saison immer besser. Nun sind sie etwas tiefer, die jungen Spieler wie Ayton, Devin Booker oder Bridges haben alle noch Luft nach oben.

Wer das Haar in der Suppe finden will, kommt vermutlich bei Paul an: Der Point God ist jetzt 36 Jahre alt, jederzeit ist ein Leistungsabfall möglich und in der Geschichte kleiner Guards sogar eigentlich längst überfällig. Phoenix hat im Gegensatz zu anderen Titelaspiranten keinen Top-10-Spieler im Kader stehen, auch wenn Booker vielleicht in diese Sphären vorstoßen kann.

NBA-Preview: Der Kader der Phoenix Suns

Point GuardShooting GuardSmall ForwardPower ForwardCenter
Chris PaulDevin BookerMikal BridgesJae CrowderDeandre Ayton
Cameron PayneLandry ShametAbdel NaderCameron JohnsonJaVale McGee
Elfrid Payton Jalen SmithFrank Kaminsky
Dario Saric*

*verpasst voraussichtlich die gesamte Saison

Phoenix Suns: Der Hoffnungsträger

Allen Querelen zum Trotz ist Deandre Ayton der Spieler mit dem größten Steigerungspotenzial in Phoenix. In den Playoffs zeigte der Nr.1-Pick von 2018 eindrucksvoll, dass er schon jetzt zu den besseren Bigs der Liga gezählt werden muss und gerade defensiv schon einen großen Schritt weiter ist, als es viele erwartet hatten.

Ayton hat sich innerhalb von drei Jahren zu einem Spieler entwickelt, der den Ring beschützen und auf dem Flügel verteidigen kann, der nur in wenigen Matchups überfordert ist. Nun ist vermutlich die Offense als nächstes dran. Vergangene Saison war er überwiegend ein Rim-Runner und in dieser Rolle neben Paul und Booker auch sehr effektiv, aber er kann noch mehr.

Einen Hakenwurf hat er bereits im Repertoire, aus der Mitteldistanz kann er ebenfalls werfen. Es ist gut möglich, dass die Suns ihn in dieser Spielzeit noch mehr featuren werden. Auch auf die Entwicklung von Cam Johnson kann man durchaus gespannt sein.

Phoenix Suns: Das Fazit

Phoenix hat ein tiefes, eingespieltes und hochklassig besetztes Team, das in der Regular Season erneut zu den besten Teams gehören sollte. Die Suns kennen ihre Stärken, sie haben internes Steigerungspotenzial, sie werden sich nicht erst finden müssen wie in der vergangenen Saison.

Dass es deshalb in den Playoffs noch einmal so weit gehen wird, ist trotzdem keineswegs garantiert. Der Finals-Run war kein Ausrutscher, aber teilweise natürlich (wie immer!) auch spezifischen Matchups geschuldet. Wollen sie das Ganze wiederholen oder sich gar steigern, muss vermutlich Booker den Schritt zum besten Spieler des Teams machen.

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