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NBA: Los Angeles Lakers gewinnen Spitzenspiel gegen Denver mit starkem Dennis Schröder - Sixers verschwenden Embiid-Gala

Von SPOX
LeBron James führte seine Los Angeles Lakers zu einem Comeback-Sieg gegen die Denver Nuggets.
© getty
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Machtdemonstration der Lakers. Jokic wird kaltgestellt, vorne macht LeBron, was er will. Die Rockets gewinnen in Memphis, müssen wohl aber längere Zeit auf Christian Wood verzichten.

Memphis Grizzlies (9-8) - Houston Rockets (11-10) 103:115

  • Nach der bösen Schlappe am Vortag in Oklahoma City bewiesen die Rockets in Memphis, dass sie nicht aus Zufall seit dem Harden-Trade die beste Defense der Liga stellen. Die Grizzlies wurden bei 42 Prozent aus dem Feld gehalten und sorgten erst spät für Ergebniskosmetik. Houston führte zwischenzeitlich mit 25 Punkten und konnte es sich leisten, Victor Oladipo zu schonen.
  • Dafür war wieder John Wall mit von der Partie und der Point Guard war mit 22 Zählern Topscorer. Dafür brauchte er zwar 17 Würfe und beging 7 Ballverluste, trotzdem hatte er das mit Abstand beste Plus-Minus-Rating aller Akteure (+34). Überzeugen konnten auch Rookie Jae'Sean Tate (19, 7/9 FG) und Christian Wood (17, 7 Rebounds).
  • Der Big Man spielte jedoch nur 20 Minuten, da er sich im dritten Viertel böse den Knöchel vertrat. Wood wollte in der Folge noch die Freiwürfe nehmen, um im Spiel zu bleiben, doch aufgrund seiner großen Schmerzen überzeugten ihn seine Mitspieler, dass er doch lieber das Feld verlassen sollte. Nach Informationen von Tim MacMahon (ESPN) geht man bei den Rockets davon aus, dass der Big Man längere Zeit ausfallen könnte.
  • Bei den Gastgebern waren vor allem die Starter überfordert, auch Ja Morant (15, 6/15 FG, 4 Assists) konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Im Halbfeld waren die Grizzlies einfallslos, bester Scorer war bereits Rookie Desmond Bane mit 16 Punkten (5/8 FG). Backup-Spielmacher Tyus Jones legte 13 Zähler und 8 Assists auf.

Los Angeles Lakers (17-6) - Denver Nuggets (12-9) 114:93

  • Die Neuauflage der Conference Finals ging erneut an die Lakers. LeBron James diktierte dabei mal wieder das Geschehen, wie nur er es kann. Der King legte mit 27 Punkten, 10 Rebounds und 10 Assists ein weiteres Triple-Double auf und war der Katalysator einer starken zweiten Halbzeit. Der Grundstein wurde im dritten Viertel gelegt, die Lakers gewannen den Abschnitt mit 37:17.
  • Die Nuggets spielten eine richtig starke erste Halbzeit, vornehmlich weil sie die Bretter kontrollierten. 10 Offensiv-Rebounds führten zu 13 Punkten nach zweiten Chancen. Zur Pause hatten die Gäste sich einen 58:46-Vorsprung herausgespielt, gleich acht der neun eingesetzten Spieler hatten da schon gescort.
  • Durch den Ausfall von Gary Harris (Adduktorenzerrung) bot Coach Michael Malone eine große Aufstellung mit JaMychal Green und Paul Millsap als Forwards auf und das zahlte sich zunächst aus. Anthony Davis war abgemeldet, nur James und Dennis Schröder erreichten Normalform. Der deutsche Nationalspieler machte vor allem mit seinem Hustle auf sich aufmerksam, als er innerhalb weniger Sekunden zweimal dem Ball hinterherhechtete und so eine Shotclock-Violation erzwang.
  • Auch nach dem Wechsel hatte Schröder (21 Punkte, 7/9 FG, 4 Assists) einige gute Momente und hatte seinen Anteil daran, dass die Defense der Lakers gewaltig anzog. Der Champion genehmigte nur 17 Punkte und ging nach einer gefühlten Ewigkeit durch einen Dreier von Kyle Kuzma zum Ende des dritten Viertels mal wieder in Führung. Nikola Jokic saß mit vier Fouls auf der Bank, L.A. nutzte das zu einem 15:0-Lauf, es ging mit 83:75 in den Schlussabschnitt. Dort war es dann wieder James, der alle Fäden in der Hand hielt und die Lakers zu einem letztlich lockeren Sieg führte.
  • Neben Schröder und James wussten Kuzma (11) und Talen Horton-Tucker (17, 8/11 FG) zu gefallen, während Davis (13, 5/8, 9 Rebounds, 3 Steals, 2 Blocks) zumindest offensiv blass blieb.
  • Aber auch auf der Gegenseite kam Jokic (13, 6/16, 10 Rebounds, 6 Assists) nicht wie gewohnt zum Zug, die besten Scorer hießen Jamal Murray (20) und Monte Morris (16). Isaiah Hartenstein kam 10 Minuten zum Einsatz und verbuchte 3 Punkte (1/4 FG) und 4 Rebounds, aber auch 3 Fouls.
  • Einen Meilenstein von LeBron hatte auch dieses Spiel parat. Mit seinem dritten Field Goal im ersten Viertel überholte der 36-Jährige den früheren Lakers-Center Wilt Chamberlain bei den meisten versenkten Würfen in der NBA-Geschichte. Der King steht nun mit 12.691 Field Goals auf Platz drei, nur Karl Malone (13.528) und Kareem Abdul-Jabbar (15.837) sahen den Spalding häufiger durch die Reuse gehen.
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