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NBA

NBA, Trade-Gerüchte: Phoenix Suns in Gesprächen mit den Oklahoma City Thunder wegen Chris Paul

Von SPOX
Chris Paul könnte in der kommenden Saison in Phoenix spielen.
© getty

Die Phoenix Suns wollen erstmals seit 2010 wieder die Playoffs erreichen. Dafür wollen sie noch einmal den Kader verstärken. Laut Medienberichten gibt es Gespräche zwischen den Suns und den Oklahoma City Thunder, um All-Star Chris Paul in die Wüste Arizonas zu locken.

Das berichten Brian Windhorst und Tim Bontemps von ESPN. Demnach habe es fruchtbare Gespräche gegeben, welche noch immer anhalten, ein Deal gebe es zwischen den Parteien aber noch nicht.

Gleichzeitig könnte ein Trade im Moment gar nicht durchgeführt werden, da es verboten ist, einen Spieler zu traden. In den kommenden Tagen vor dem Draft am 18. November dürfte diese Sperre allerdings aufgehoben werden, die Free Agency startet dann offiziell zwei Tage später.

OKC scheiterte in der vergangenen Saison nur knapp in Runde eins an den Houston Rockets in sieben Spielen und dass obwohl die Thunder in Russell Westbrook (Houston) und Paul George (Clippers) ihre beiden besten Spieler tradete. Für Westbrook erhielt OKC Paul, welcher seine beste Saison seit Jahren spielte und ins All-NBA Second Team gewählt wurde.

Phoenix Suns wollen Chris Paul in die Playoffs

Allerdings streben die Thunder einen Neuaufbau an und CP3 passt mit seinen 35 Jahren nur bedingt ins Konzept. Der Point God hat noch zwei Jahre Vertrag, in denen er 85,5 Millionen Dollar einstreichen wird. Um jeden Preis wird OKC den Spielmacher aber nicht gehen lassen, laut Windhorst habe OKC den Interessenten klar gemacht, was man auch kein Problem damit hätte, mit Paul in die anstehende Saison zu gehen.

Phoenix drängt dagegen nach oben im Westen. Nach 2010 verpassten die Suns immer die Playoffs, in der abgelaufenen Saison war es jedoch verdammt knapp. Trotz einer perfekten 8-0-Bilanz in der Bubble von Orlando mussten die Suns den Portland Trail Blazers und Memphis Grizzlies den Vorrang für das Play-In-Tournament lassen.

Mit All-Star Devin Booker und dem Nummer-eins-Pick von 2018, Deandre Ayton, haben die Suns aber einen jungen Kern, der um weitere Youngster wie die Flügelspieler Cameron Johnson oder Mikal Bridges ergänzt wird.

Chris Paul kennt Coach Monty Williams

Zudem könnten die Suns auch auf dem Free-Agency-Markt aktiv werden, da sie bis zu 20 Millionen Dollar Cap Space zur Verfügung stehen haben. Unter anderem wurde in Phoenix mehrfach der Name von Raptors-Star Fred VanVleet gehandelt. Das wäre bei einem Paul-Trade aber wohl hinfällig.

Paul kennt übrigens auch den Head Coach der Suns, Monty Williams. Dieser coachte CP3 in dessen letzter Spielzeit bei den New Orleans Hornets (2010/11). Paul sprach in der Folge immer wieder in höchsten Tönen vom Übungsleiter.

Chris Paul: Seine Statistiken in der NBA in den letzten fünf Jahren

SaisonTeamPunkteFG%3P%AssistsSteals
2019/20Thunder17,648,936,56,71,6
2018/19Rockets15,641,935,88,22,0
2017/18Rockets18,646,038,07,91,7
2016/17Clippers18,147,641,19,21,9
2015/16Clippers19,546,237,110,02,1
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