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Fussball

Hannes Wolf im "kicker meets DAZN"-Podcast: "Das Aus in Genk war schon ein kleiner Schock"

Von SPOX

Hannes Wolf, langjähriger Nachwuchstrainer beim BVB und im deutschen Profibereich beim VfB Stuttgart sowie dem HSV an der Seitenlinie, spricht im "kicker meets DAZN"-Podcast über sein Aus beim KRC Genk in Belgien - und seine neue Aufgabe als Trainer der U18-Nationalelf beim DFB.

Ein "bewegtes Jahr" sei 2020 für ihn gewesen, sagt Wolf in der neuen Podcast-Folge. Das lag in beruflicher Hinsicht vor allem an seiner für ihn überraschenden Entlassung beim belgischen Erstligisten KRC Genk, wo er erst im November 2019 unterschrieb.

"Wir hatten ein tolles Verhältnis zu vielen Menschen und haben den Verein durch Corona geleitet", erzählt Wolf. "Und dann geht die neue Saison los, du spielst Sieg, Unentschieden, Unentschieden, hast ganz verrückte Szenarien, vier positive Corona-Fälle. Spieler, die wir aus Südamerika verpflichtet haben, durften nicht kommen. Und dann geht es auf einmal mit zwei Niederlagen so früh zu Ende. Das ging viel zu schnell."

Der 39-Jährige blickt nach den zehn Monate in Belgien zurück: "Es blieb gefühlt zu wenig Zeit, all die positiven Punkte rauszuarbeiten. Wenn die Jungs jetzt ihre Tore schießen, steckt da unsere Arbeit noch drin. Ich freue mich für die Jungs, aber das war schon ein kleiner Schock, muss ich mich zugeben. Da musste ich mich einmal schütteln."

Lange saß Wolf jedoch nicht zu Hause, nur zwei Wochen hatte er einen neuen Job. Nun arbeitet der gebürtige Bochumer als U-18-Nationaltrainer beim DFB, doch aufgrund von Corona blieb vieles vorerst im theoretischen Bereich.

Hannes Wolf über seinen neuen Job beim DFB

"Wir hatten deswegen ganz viele Video-Sitzungen, viel strukturelle Arbeit, wo es genau um die Themen ging: Wie arbeitet man? Was gibt es für Leitlinien? Was gibt es für Prinzipien, die wiederkommen? Was gibt es für Freiheiten für den Trainer und für die Mannschaft? Da wurde mir eine gute Möglichkeit gegeben, in dieses Team reinzukommen", sagt er.

Dass es so schnell ging, ehe er eine neue Aufgabe hatte, lag aus Sicht des DFB an seiner Vergangenheit, erklärt Wolf: "Für die Leute beim DFB war wichtig, dass ich über sieben Jahre in der Ausbildung von Spielern bei Borussia Dortmund gearbeitet und dazu bei Profi-Stationen erlebt habe, wie es ist, wenn die Jungs hochkommen."

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