José Mourinhos AS Rom schließt Geschäftsjahr mit Rekordverlust

SID
Die erste Saison unter Startrainer Jose Mourinho war für die AS Rom wegen des ersten Europapokalsiegs seit 61 Jahren eine historische - doch der italienischen Fußball-Erstligist legte zugleich die schlechteste Bilanz seiner Geschichte vor.
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Die erste Saison unter Startrainer Jose Mourinho war für die AS Rom wegen des ersten Europapokalsiegs seit 61 Jahren eine historische - doch der italienischen Fußball-Erstligist legte zugleich die schlechteste Bilanz seiner Geschichte vor. Der Klub aus der Hauptstadt schloss das Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem Rekordverlust von 219 Millionen Euro ab, das berichtet der Corriere dello Sport.

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Belastet wurde die Bilanz auch von den Gehaltsausgaben für den Portugiesen Mourinho, der seit Sommer 2021 die "Giallorossi" coacht und sie 2022 zum Sieg in der neuen Europa Conference League führte. Die Personalkosten des Klubs erreichten 182,8 Millionen Euro, zusätzlich beeinflussten die Corona-Restriktionen 2021 das Budget.

Der US-Magnat Dan Friedkin, seit zweieinhalb Jahren Eigentümer des Vereins, denkt nun über Strategien zur Eindämmung der Verluste nach und sucht Sponsoren. Friedkin hat bereits 650 Millionen Euro in den Traditionsklub investiert. Der Unternehmer hatte den Klub vom Geschäftsmann James Pallotta für 591 Millionen erworben.

Im September hatte er den Klub von der Mailänder Börse zurückgezogen. Dort sind weiterhin der Stadtrivale Lazio Rom und der italienische Rekordmeister Juventus Turin notiert.

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