FC Bayern: So teuer könnte die Entlassung von Julian Nagelsmann werden

Von Stefan Petri
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Julian Nagelsmann ist nicht länger Trainer des FC Bayern München. Wie sich der bevorstehende Wechsel zu Thomas Tuchel sportlich gesehen auswirkt, ist noch offen. Finanziell ist das Aus für Nagelsmann aber eine gewaltige Hypothek für den deutschen Rekordmeister.

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2021 hatte Nagelsmann, der für eine Summe von insgesamt rund 20 Millionen Euro von RB Leipzig losgeeist worden war, für fünf Jahre in München unterschrieben. Nun ist nach nicht einmal zwei Saisons Schluss. Das kommt den FC Bayern womöglich teuer zu stehen.

Wie die Bild berichtet, hätte eine automatische Abfindungsklausel, sollte es zur vorzeitigen Trennung zwischen dem Klub und Nagelsmann kommen, nämlich erst ab Sommer 2023 gegriffen - also erst nach zwei vollen Vertragsjahren.

Da diese nicht erreicht wurden, steht dem 35-Jährigen eigentlich das komplette Gehalt über die fünf Jahre zu. Bei einem geschätzten Jahresgehalt von bis zu neun Millionen Euro wären das insgesamt 45 Millionen Euro. Erst wenn Nagelsmann einen neuen Job annimmt, steht ihm kein Gehalt mehr von den Bayern zu. Oder aber beide Seiten einigen sich auf eine Abfindung.

So oder so wird es für die Bayern teuer. Zumal neben dem Trainer auch seine Assistenten Dino Toppmöller, Xaver Zembrod und Video-Analyst Benjamin Glück ihren Hut nehmen. Das Trio kostet die Bayern nach Bild-Infos bis zum Ende ihrer Verträge 2026 weitere rund drei Millionen Euro.

Insgesamt stünden dem entlassenen Trainerteam also bis zum Ablauf ihrer Verträge im Sommer 2026 noch rund 30 Millionen Euro zu.

Lediglich der frisch von der TSG Hoffenheim verpflichtete Torwart-Trainer Michael Rechner soll weiter an Bord bleiben.

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