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NFL

NFL Offseason 2021: Team-Needs AFC West: Das sind die Baustellen der Broncos, Chiefs, Raiders und Chargers

Patrick Mahomes musste im Super Bowl LV permanent um sein Leben rennen.

Die Free Agency 2021 der NFL ist in Sichtweite. Doch was sind die größten Baustellen der Teams, wo müssen sie noch nachbessern und welche Entscheidungen stehen an? SPOX macht den Check. Heute betrachten wir die AFC West.

Anmerkung: Bei der Cap-Space-Berechnung gehen wir von einem Salary Cap von 180,5 Millionen Dollar aus.

Denver Broncos

  • Vorjahresbilanz: 5-11
  • Größte Needs: Quarterback, Linebacker, Offensive Line
  • Wichtigste Free Agents: DL Jurrell Casey, S Justin Simmons, DL Shelby Harris, RB Phillip Lindsay, RT Demar Dotson
  • Cap Space: 42,35 Millionen Dollar

Im Vorjahr konzentrierten sich die Broncos darauf, das Waffenarsenal um Quarterback Drew Lock zu verbessern. Das allerdings brachte unterm Strich nicht den gewünschten Erfolg, da sich Lock als ein wahrscheinlich weiterer Fehlgriff auf der Suche nach dem Franchise-Quarterback herausstellte.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass hinter das Receiving Corps ein Haken gesetzt werden kann. Der Fokus sollte daher nun eher auf einem neuen QB liegen, obgleich der Free-Agent-Markt hier nicht allzu viel hergibt. Der Draft dürfte interessanter sein für Denver.

Entsprechend gilt es, die Offensive Line noch weiter zu stärken. Speziell die Right-Tackle-Position ist mit dem auslaufenden Vertrag von Dotson ein Thema. Möglichkeiten gibt es genug, darunter Ricky Wagner von den Packers, Ty Nsekhe oder Daryl Williams von den Bills - oder vielleicht sogar der eigene Free Agent Elijah Wilkinson.

Darüber hinaus gibt es Lücken in der Defense. Harris dürfte einer der interessanteren D-Liner auf dem Markt sein, sodass sein Platz an der Front wohl neu besetzt werden muss. Doch auch dahinter sind Lücken zu finden. Die Broncos taten sich schwer in der Laufverteidigung und das sowohl vor als auch nach dem ersten Kontakt mit dem Ballträger. Entsprechend muss in der Mitte wohl nachgebessert werden.

Broncos: Wie geht es weiter für Von Miller?

Damien Wilson von den Chiefs könnte ein interessanter Name sein, da er auch gut in Coverage verteidigt. Auch K.J. Wright wäre eine Option mit Erfahrung, sollte er tatsächlich die Seahawks verlassen. Denzel Perryman (Chargers) wäre darüber hinaus jemand, der gut ins System passen würde.

Eine ganz wichtige Personalie in der Mile High City ist die Zukunft von Edge-Rusher Von Miller. Das Team hält eine Option in Höhe von essenziell 18 Millionen Dollar (22,125 Mio. Dollar Cap Hit). Er verpasste die Vorsaison komplett und will nun zeigen, dass er noch was im Tank hat. Doch wollen das auch die Broncos? Wird die Option abgelehnt, brächte dies Einsparungen in Höhe von besagten 18 Millionen Dollar.

Vielleicht genauso wichtig ist jedoch die Zukunft von Safety Justin Simmons. Im Vorjahr gelang es nicht, sich auf eine Vertragsverlängerung zu einigen, also wurde der Franchise Tag nötig. Nun stehen beide Seiten vor einer ähnlichen Situation. Gelingt dieses Mal eine Einigung? Ein Abgang scheint zumindest unwahrscheinlich.

Kansas City Chiefs:

  • Vorjahresbilanz: 14-2
  • Größte Needs: Offensive Line, Cornerback, Wide Receiver
  • Wichtigste Free Agents: WR Sammy Watkins, S Daniel Sorensen, CB Bashaud Breeland, LB Damien Wilson, C Austin Reiter
  • Cap Space: -23,79 Millionen Dollar

Wer den Super Bowl gesehen hat, weiß, wo bei den Chiefs der Schuh drückt: Die Offensive Line in ihrer damaligen Form war komplett überfordert mit dem Elite-Pass-Rush der Buccaneers. Und die Personallage könnte sich nochmals verschlechtern.

Gleich drei potenzielle Starter werden Free Agents, darunter Center Austin Reiter, der als einziger etatmäßiger Starter der O-Line beim Super Bowl dabei war. Mit Kelechi Osemele und Mike Remmers sind darüber hinaus zwei Guards Free Agents, ebenso Andrew Wylie. Immerhin kommen Nick Allegretti und Laurent Duvernay-Tardif wohl zur neuen Saison zurück. Doch gerade Center bleibt eine Baustelle.

Darüber hinaus waren beide Tackles, Mitchell Schwartz und Eric Fisher, am Ende schwer verletzt und keiner weiß genau, in welcher Verfassung sie zur neuen Saison zurückkehren werden. Eine Blutauffrischung durch die Bank ist somit erforderlich.

Problematisch ist aber auch die Situation in der Secondary. Mit Breeland, Charvarius Ward und Sorensen sind drei Starter Free Agents. Während Sorenson qualitativ hochwertig durch den Zweitrundenpick von 2019, Juan Thornhill, ersetzt werden kann, sieht es auf Cornerback schon schwieriger aus. Mit Rashad Fenton und L'Jarius Sneed stehen zwar auch hier junge Alternativen parat, doch wird die Personaldecke dahinter dünn - wer würde dann etwa im Slot spielen?

Chiefs: Personaldecke im Receiving Corps wird dünn

Und da mit Watkins und Demarcus Robinson auch noch zwei Wide Receiver Free Agents werden, gibt es auch im Receiving Corps Grund zur Vorsicht. Bis auf Byron Pringle hat sich hier hinter Tyreek Hill und Mecole Hardman nämlich noch keiner so richtig in den Vordergrund gespielt.

Ein Kandidat, der gut nach KC passen dürfte, wäre vielleicht T.Y. Hilton von den Colts. Sein Speed allein dürfte reichen, um sich in dieser Highspeed-Offense schnell zurecht zu finden.

Was die anderen Baustellen angeht, müssen sich die Chiefs wohl oder übel auf Schnäppchenjagd begeben oder auf den Draft verlassen, zu prekär scheint die Cap-Situation mit nicht allzu vielen offensichtlichen Stellschrauben, an denen man im bestehenden Kader drehen könnte.

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