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NBA - 5 Fragen zum Playoff-Aus der Miami Heat: Die Expendables sinnen auf Revanche

Jimmy Butler will nächste Saison mit den Heat wieder angreifen.

Für die Miami Heat ist die Saison nach einem aufopferungsvollen Kampf von Jimmy Butler nach sieben Spielen in den Ost-Finals beendet. Die Heat-Stars sinnen bereits auf Revanche, vielleicht sogar mit einem dritten Hochkaräter an ihrer Seite? Trennt sich Miami dafür sogar vom einstigen Kronjuwel?

Miami Heat: Warum hat es nicht für die NBA Finals gereicht?

Manchmal entscheiden Zentimeter über Sieg oder Niederlage. In den Playoffs 2021 war es der Schuh von Kevin Durant, der minimal zu lang war, nun war ein Dreier von Jimmy Butler ganz knapp zu kurz. 16 Sekunden vor dem Ende von Spiel 7 gegen Boston entschied sich Jimmy Buckets für einen Pullup-Dreier, der Miami die Führung gebracht hätte. Doch der Ball landete am Ring, wenig später war die Saison der Heat vorbei.

Wenn Butler nicht gewesen wäre, hätte sich der dreifache Champion womöglich schon früher in den Urlaub verabschieden müssen. Doch Miami kämpfte trotz Verletzungssorgen in von den beiden Defensiven geprägten Ost-Finals bis zum Schluss, beim 2-3-Rückstand verlängerte der teils überragende, teils ebenfalls angeschlagene Butler die Serie mit 47 Punkten. Vorerst zumindest.

Wenn die erste Enttäuschung des verpassten Comebacks in Spiel 7 erst einmal verflogen ist, werden die Verantwortlichen in Miami auf eine äußerst erfolgreiche Saison zurückblicken können. Der Bubble-Run vor zwei Jahren, auf den 2021 ein bitteres Erstrunden-Aus per Sweep durch die Milwaukee Bucks folgte, war ganz offensichtlich doch kein Ausreißer.

Stattdessen setzte sich die Franchise in der regulären Saison auch ohne einen Spieler in einem der drei All-NBA Teams an die Spitze der Eastern Conference (53-29). Die beiden Stars Butler und Bam Adebayo verpassten einige Spiele - Letzterer wäre bei mehr Einsätzen ein vielversprechender Kandidat für den Award des besten Verteidigers gewesen -, dafür sprangen No Names wie Max Strus oder Gabe Vincent in die Bresche. Dieses Team strotzte nur so vor Heat Culture und war einfach nicht kleinzukriegen.

Erst recht nicht von den Atlanta Hawks in der ersten Playoff-Runde (4-1 Miami), Trae Young dürfte heute noch Albträume von dieser Serie haben. Auch gegen die Sixers setzten sich Butler und Co. durch, in sechs Spielen lösten sie das Ticket für die Ost-Finals. Dort rieben sich die Celtics und Heat gegenseitig auf.

Bei Miami musste zwischenzeitlich Tyler Herro (Leiste) passen, Kyle Lowry (Oberschenkel) war nur ein Schatten seiner selbst und auch vor Butler machten die Verletzungssorgen nicht halt (Knie). Die Heat trotzten all diesen Widrigkeiten und schnupperten am nächsten Finals-Trip. "Wir hatten eigentlich genug", sagte Butler nach dem Playoff-Aus, um direkt eine Kampfansage hinterherzuschicken. "Nächstes Jahr werden wir wieder in dieser Situation sein und dann werden wir es zu Ende bringen."

NBA Playoffs - Heat vs. Celtics: Die Serie im Überblick

SpielDatumUhrzeitHeimAuswärtsErgebnis
118. Mai2.30 UhrMiami HeatBoston Celtics118:107
220. Mai2.30 UhrMiami HeatBoston Celtics102:127
322. Mai2.30 UhrBoston CelticsMiami Heat103:109
424. Mai2.30 UhrBoston CelticsMiami Heat102:82
526. Mai2.30 UhrMiami HeatBoston Celtics80:93
628. Mai2.30 UhrBoston CelticsMiami Heat103:111
730. Mai2.30 UhrMiami HeatBoston Celtics96:100
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