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NBA

NBA: Frust in Utah! Phoenix Suns schlagen Jazz mit Blitz-Comeback - Luka Doncic verpasst Finale der Regular Season

Von Ruben Martin
Die Phoenix Suns haben ein Comeback gegen die Utah Jazz geschafft.
© getty

Toronto Raptors (48-33) - Houston Rockets (20-61) 117:115 (BOXSCORE)

  • Die Raptors stehen quasi fest als fünfter Seed im Osten, die Rockets spielen schon seit Wochen nicht mehr um die Playoffs. Kein Zuschauer wird nach diesem Duell jedoch sagen, dass es den Teams um nichts ging. So kämpften die Raptors sich nach einem Rückstand von 24 Punkte noch zurück, um das Spiel in den letzten Sekunden zu entscheiden.
  • Das übernahm Gary Trent Jr. mit einem Floater in Ringnähe, der Toronto fünf Sekunden vor Schluss mit zwei Punkten in Führung brachte. Alperen Sengüns Hakenwurf zum möglichen Ausgleich mit dem Buzzer prallte vom Ring ab. Houston führte bereits früh im zweiten Viertel mit 24 Punkten, Toronto glich jedoch schon innerhalb von knapp 15 Minuten aus. Die Rockets zogen wieder etwas davon, bis die Raptors das Spiel erneut drehten und die Führung ins Ziel brachten.
  • Die nächste gute Leistung von Kevin Porter Jr. bleibt damit ungekrönt, Rockets-Fans werden dennoch ihren Spaß gehabt haben mit KPJs 35 Punkten (12/23 FG), 10 Rebounds und 4 Assists. Josh Christopher (20, 9/12 FG) glänzte erneut von der Bank kommend, Jalen Green (8, 3/10 FG, 5 Turnover) blieb weitestgehend erfolglos, brachte Yuta Watanabe jedoch erneut auf die falsche Seite eines absurd athletischen Highlights, als er den anfliegenden Raptor beim Dunkversuch spektakulär mit seinem Kopf auf Ringniveau blockte.
  • Der beste Raptor war Pascal Siakam mit 29 Punkten (12/24 FG), 12 Rebound, 7 Assists und 3 Steals. Trent Jr. folgte mit 26 Zählern und 5/8 von Downtown. Neben ihm traf kaum ein Raptor gut aus der Distanz, so dass Toronto insgesamt nur 7/29 (24,1 Prozent) aus der Distanz traf. Houston hatte auch aus dem Feld die deutlich bessere Wurfquote (53 zu 46 Prozent), leistete sich jedoch 18 Turnover. Isaac Bonga kam für Toronto nicht zum Einsatz.

Miami Heat (53-28) - Atlanta Hawks (42-39) 113:109 (BOXSCORE)

  • Nach kurzzeitigem Schwächeln hat Miami sechs Siege in Folge geholt, gegen Atlanta dauerte der Kampf bis in die Schlussminute. Kyle Lowry fand Bam Adebayo bei einem Cut zum Korb für einen freien Dunk zur Führung von +2 mit 27 Sekunden zu spielen, nach einem Fehlwurf durch Danilo Gallinari von Downtown sicherte Tyler Herro den Sieg der Heat an der Freiwurflinie.
  • Die Teams schenkten sich die ganze Partie über nichts, keine Seite führte mit mehr als 7 Punkten und die Führung wechselte 17-Mal den Besitzer. Trae Young führte alle Spieler mit 35 Punkten (12/23 FG) und 8 Assists an, seine Hawks hätten den Sieg im extrem engen Rennen um bessere Play-In-Platzierungen im Osten jedoch gut gebrauchen können. So stehen sie weiter auf dem neunten Platz.
  • Für Miami ging Adebayo mit 24 Zählern (8/14 FG) voran, Jimmy Butler zog mit 20 (5/10) nach. Sixth Man Tyler Herro verpasste ein Double-Double (15, 9 Assists) nur knapp, Caleb Martin (8) rutschte für den geschonten P.J. Tucker in die Starting Five. Miami wurde übrigens schon vor dem Tip-Off für Spielverzögerung verwarnt, weil die Spieler sich zu lange damit beschäftigten, High Fives untereinander auszutauschen. Die ultimative Heat-Culture.
  • Die Hawks traten ohne Lou Williams und John Collins an, dadurch fehlte hinter Young, Bogdan Bogdanovic (25) und Kevin Huerter (15) die Firepower. Clint Capela (17, 8/11 FG) zeigte noch eine starke Leistung und holte 6 seiner 14 Rebounds am gegnerischen Brett.

Chicago Bulls (45-36) - Charlotte Hornets (42-39) 117:133 (BOXSCORE)

  • Puh, die Bulls scheinen wirklich mit gar keinem Schwung in die Playoffs zu gehen. Gegen die Hornets setzte es die vierte Niederlage in Folge und Chicago war nie wirklich im Spiel. Dafür sorgte vor allem LaMelo Ball, der nicht einmal 4 Minuten für seine ersten 13 Punkte des Abends brauchte. Er versenkte seine ersten fünf Würfe aus dem Feld, drei davon von Downtown.
  • Ball kühlte zwangsläufig etwas ab und beendete das Spiel mit 24 Zählern (5/9 3P) sowie 9 Assists, das reichte anhand der starken Teamleistung der Hornets locker zum Sieg. Miles Bridges zog nach mit 20 Punkten (8/12 FG), dazu glänzte die Bank Charlottes um Kelly Oubre Jr. (18, 4/8 3P) und Montrezl Harrell (14, 7/8 FG) mit insgesamt 60 Punkten (37 für Chicago).
  • Die Hornets übertrafen ihr gutes erstes Viertel sogar noch mit 40:21 im zweiten Abschnitt, das Spiel schien zur Pause bereits entschieden. Das konnte auch Zach LaVine nicht verhindern, der sein Team mit 23 Punkten (9/15 FG) und 7 Assists anführte. Coby White (19, 6/9 3P) und Ayo Dosunmu (16, 7/10 FG) trafen ebenfalls gut.
  • Die Hornets bleiben trotz des Sieges weiter auf dem zehnten Platz der Eastern Conference, da sie gegen die Hawks den Tiebreaker verlieren. Sowohl Cleveland und Brooklyn sind jeweils nur einen Sieg entfernt von den Hornets mit einem verbliebenen Spiel.

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