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NBA

NBA - Saisonvorschau Brooklyn Nets, Toronto Raptors, Indiana Pacers: Unruheherd beim Top-Favoriten?

Droht die Irving-Situation zum großen Unruheherd bei den Nets zu werden?

NBA-Saisonvorschau INDIANA PACERS

Indiana Pacers: Die Transaktionen

Neuzugänge

  • Draft: Chris Duarte (Nr. 13), Isaiah Jackson (Nr. 22)
  • Free Agency: Torrey Craig (Suns)

Abgänge

  • Trade: Aaron Holiday (Wizards), Doug McDermott (Spurs)
  • Free Agency: JaKarr Sampson, Cassius Stanley (Pistons)

Indiana Pacers: Die wichtigsten Statistiken 2020/21

Bilanz Regular SeasonOffensiv-RatingDefensiv-RatingNet-Rating
34-38 (Platz 9 im Osten)111,9 (14.)111,9 (14.)0,0 (16.)

Indiana Pacers: Die Strategie in der Offseason

Apropos Saison aus der Hölle: Davon können die Pacers ebenfalls ein Liedchen singen. Einerseits machten auch Indiana Verletzungen und anderweitige Ausfälle zu schaffen, andererseits das Desaster an der Seitenlinie.

Rookie-Head-Coach Nate Bjorkgren verscherzte es sich Berichten zufolge nicht nur mit seinen Spielern, sondern auch mit seinem Coaching Staff und musste nach nur einem Jahr gehen. Den Pacers gelang ein hervorragendes Upgrade, indem sie Bjorkgren mit Rick Carlisle, einem der besten und angesehensten Coaches der Association, ersetzten.

Der Wechsel auf dem Coaching-Stuhl war eigentlich auch die wichtigste Neuerung im Hoosier State. Ansonsten blieb das Personal weitestgehend unverändert. Zwar ging das Shooting von Doug McDermott verloren, dafür bringt Torrey Craig mehr defensive Variabilität. Dazu verlängerten die Pacers mit Backup-Guard T.J. McConnell und sicherten sich im Draft den 24-jährigen Scharfschützen Chris Duarte und den Big Man Isaiah Jackson. Ersterer dürfte selbst von Rookie-Skeptiker Carlisle einige Minuten sehen, Letzterer bringt eine Menge Athletik und Shot-Blocking-Qualitäten.

Indiana Pacers: Die Schwachstellen

Coach Carlisle konnte es sich in seinem neuen Büro nicht einmal in Ruhe gemütlich machen, da flatterten bereits die ersten Hiobsbotschaften herein. Es begann mit einem Achillessehnenriss bei Edmond Sumner, dann gab das Team bekannt, dass sich der Heilungsprozess bei T.J. Warrens Fußfraktur hinzieht und nun auch noch die Stressfraktur im Rücken bei Caris LeVert.

Mit den beiden letztgenannten fehlen Indiana vorerst zwei der potenziellen Top-Scorer, die der Offense mehr Dynamik verleihen sollten. Carlisle muss sich außerdem um die höchstens durchschnittliche Defense kümmern, trotz Blockmonster Myles Turner in der Mitte. Insbesondere das Thema Rebounding stellte sich im Vorjahr als Schwierigkeit heraus.

NBA-Preview: Der Kader der Indiana Pacers

Point GuardShooting GuardSmall ForwardPower ForwardCenter
Malcolm BrogdonCaris LeVert*T.J. Warren*Domantas SabonisMyles Turner
T.J. McConnellJeremy LambJustin HolidayTorrey CraigGoga Bitadze
Keifer SykesChris DuarteKelan MartinOshae BrissettIsaiah Jackson
Edmond Sumner**Duane Washington Jr.

*derzeit verletzt, Rückkehr offen
**fällt die komplette Saison mit einem Achillessehnenriss aus

Indiana Pacers: Der Hoffnungsträger

Hier sollte eigentlich Caris LeVert stehen, doch nun ist erst einmal offen, wann der Hauptgegenwert aus dem Oladipo-Trade überhaupt wieder eingreifen kann. Angeblich herrsche in Indianapolis Optimismus, dass er "um den Saisonstart herum" wieder am Start ist. Mit Rückenproblemen ist allerdings nicht zu spaßen. Dabei ist die Pacers-Offense auf ein gutes Comeback von LeVert und Warren angewiesen, um in dieser Kategorie dem Mittelmaß zu entkommen.

Bis es soweit ist, muss sich Carlisle mit dem immer noch fraglichen Fit Domantas Sabonis/Myles Turner beschäftigen. "Kein kompliziertes Problem", so der Coach, beide hätten im Sommer sehr hart an ihrem Dreier gearbeitet, um gegenseitig für mehr Spacing zu sorgen. Sabonis schaffte es 20/21 mit seinen Qualitäten im Post und als Playmaker zum zweiten Mal in Folge zum All-Star, Turner lieferte bis zu seiner Verletzung Karrierebestwerte bei der Effizienz. Potenzial ist bei beiden zweifelsfrei vorhanden.

Indiana Pacers: Fazit

In der Theorie stellen die Pacers mit Malcolm Brogdon, LeVert, Warren, Sabonis und Turner eine vielversprechende Starting Five, doch aktuell ist offen, wie lange zwei Fünftel davon fehlen werden. Indiana ist talentiert genug, um einen direkten Playoff-Platz zu erreichen. Auf der anderen Seite ist das Mittelfeld im Osten so stark besetzt wie lange nicht mehr.

Womöglich müssen die Pacers den Umweg über das Play-In-Turnier nehmen, das sollte mit diesem Kader das Minimalziel sein. Coach Carlisle macht das Team von der Seitenlinie aus besser als im Vorjahr, nun muss er nur noch auf endlich mal positive Nachrichten von der medizinischen Abteilung hoffen.

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