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NBA

NBA: James Harden zaubert bei Rückkehr für die Brooklyn Nets - Lakers entgehen Blamage

Von SPOX
James Harden meldete sich nach langer Verletzung erfolgreich zu den Brooklyn Nets zurück.

James Harden zeigte in seiner Rückkehr nach langer Verletzungspause keinen Rost und erklärte anschließend: "Ich bin richtig gut in diesem Spiel." Die Blazers bezwingen die Jazz (hier geht's zu den Highlights!) und die Lakers stellen ohne ihre Stars einen neuen Franchiserekord auf.

Die Brooklyn Nets zeigen sich ohne volle Besetzung in Bestform gegen die San Antonio Spurs. Die Wizards geben den nächsten Sieg in der Crunchtime ab und die Celtics wirken verloren gegen die Cavaliers.

Atlanta Hawks (39-31) - Washington Wizards (32-38) 120:116 (BOXSCORE)

  • Wenige Tage vor Ende der Regular Season stehen die Hawks mit einem Sieg Vorsprung auf ihre Verfolger New York und Miami auf dem vierten Platz und hätten damit den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde. Trae Young war der Topscorer Atlantas mit 33 Punkten (12/25 FG), sowie 8 Rebounds und 9 Assists bei 5 Turnover.
  • Die Hawks sind das beste Heimteam der vergangenen Wochen, mit einer Siegesserie von neun Spielen in der State Farm Arena und 17 Siegen aus den vergangenen 18 Spielen. Gegen die Wizards benötigte Atlanta ein Comeback nach 13 Punkten Rückstand im vierten Viertel, das von einem Dreier zur Führung durch John Collins (18, 2/5 Dreier) abgeschlossen wurde. Washington versenkte in den letzten fünf Minuten des Spiels nur noch zwei Feldwürfe, beide durch Russell Westbrook.
  • Westbrook hatte bereits zur Halbzeit 25 Punkte (4/6 Dreier) und 8 Assists auf seinem Konto, beendete das Spiel jedoch nur mit 34 Punkten (12/28 FG), 5 Rebounds, 15 Assists und 3 Steals, womit seine Serie von 5 Triple-Doubles in Folge endete. Ohne Bradley Beal war Daniel Gafford mit 16 Punkten (8/11 FG) in 16 Minuten sein bester Teamkollege, Raul Neto (5/10 FG) und Davis Bertans (4/10) steuerten noch jeweils 14 Punkte bei.
  • Die Hawks stellten mit Young, Collins, Bogdan Bogdanovic (20, 8/15 FG) und Clint Capela (17, 7/7 FG, 11 Rebounds) vier sehr effiziente Starter, nur Kevin Huerter (6, 1/5 Dreier) hat weiterhin Probleme mit seinem Wurf. Onyeka Okongwu erzielte von der Bank kommend 11 Zähler in knapp 11 Minuten.

Brooklyn Nets (46-24) - San Antonio Spurs (33-36) 128:116 (BOXSCORE)

  • Beeindruckende Teamleistung der Nets, bei denen ohne Kyrie Irving und Joe Harris acht Spieler mindestens 12 Punkte verbuchten. Vielversprechend war auch die Rückkehr von James Harden, der nach 18 verpassten Spielen in Folge knapp 26 Minuten spielte, und neben 18 Punkten (6/8 FG) auch 7 Rebounds, 11 Assists sowie jeweils 2 Steals und Blocks sammelte.
  • Harden kam erstmals seit dem 22. April 2012 von der Bank aufs Parkett, priorisierte zuerst den Pass vor dem eigenen Wurf und machte dies mehrfach brillant, wie bei diesem Bodenpass zu Jeff Green über die Hälfte des Feldes. Auf die Frage, ob er überrascht sei, dass er nach langer Pause nahtlos zurück ins Spiel fand, entgegnete Harden: "Ich will nicht angeben oder so, aber ich bin richtig gut in diesem Spiel." Schwer, ihm da zu widersprechen.
  • Landry Shamet avancierte mit 21 Punkten (5/7 3P) zum Topscorer Brooklyns, Reservist Nicolas Claxton trug 18 Punkte bei 7/8 FG bei. Kevin Durant (4/10 FG) machte ein unauffälliges Spiel und erzielte genau wie Bruce Brown (11 Rebounds) 14 Punkte.
  • Für die Spurs ging erneut DeMar DeRozan mit 21 Punkten (9/14 FG) und 5 Assists voran, Dejounte Murray (11 Rebounds, 5 Assists) und Patty Mills (3/7 Dreier) zogen mit jeweils 15 Zählern nach.
  • Brooklyn setzte sich erstmals mit einem 13:0-Run im ersten Viertel (35:20) ab, die Spurs hielten sich vor allem mit Punkten im Fastbreak (18:8) und nach Offensivrebounds (24:4) im Spiel. An zweiter Statistik war Jakob Pöltl mit 7 Offensivrebounds (9 insgesamt) stark beteiligt, dazu verbuchte er noch 5 Punkte (2/6 FG), 2 Assists, 1 Block und 1 Steal bei 2 Fouls in knapp 28 Minuten.

Cleveland Cavaliers (22-48) - Boston Celtics (35-35) 102:94 (BOXSCORE)

  • Mit der Niederlage gegen die Cavaliers müssen die Celtics offiziell ins Play-In-Turnier. Falls sie offensiv annähernd so lethargisch auftreten wie gegen Cleveland, könnte es für die Celtics dort schnell hässlich werden. Jayson Tatum erzielte 29 (11/26 FG) Punkte, erhielt jedoch kaum Unterstützung.
  • Evan Fournier (6/20 FG) und Payton Pritchard (4/9 Dreier) steuerten beide 15 Punkte bei, sonst machte nur noch Tristan Thompson (10, 7 Rebounds) mehr als 8 Punkte für Boston. Die Celtics traten besonders in der ersten Halbzeit (42:39 für Cavs) verheerend auf, nur 16 ihrer 48 Würfe (33,3 Prozent) fanden ihr Ziel. Die fehlende Ballbewegung Bostons war die komplette Partie (nur 14 zu 27 Assists) über auffällig.
  • Auch die Cavs kamen schwerfällig aus den Startlöchern (1/13 Dreier in der ersten Halbzeit), sahen jedoch das beste Spiel der Saison von Kevin Love, der 6/9 Triples auf dem Weg zu 30 Punkten und 14 Rebounds versenkte. Dazu markierte Collin Sexton 28 Zähler (7/15 FG) und verteilte 8 Assists, Isaac Okoro sammelte 15 Punkte sowie jeweils 6 Rebounds und Assists. Isaiah Hartenstein kam nicht zum Einsatz.
  • "Ich wollte noch ein Heimspiel gewinnen, bevor die Saison endet", sagte Love anschließend und betonte: "Ich wollte nicht zurück in die Umkleide kommen und wütend sein. Das wollte ich nicht fühlen. Gewinnen macht definitiv mehr Spaß."
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