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NBA

NBA - Das wilde Rennen im Osten um die Playoff-Plätze: Ein Großer muss in den sauren Apfel beißen

Jayson Tatum und Jimmy Butler wollen mit ihren Teams das Play-In vermeiden.

Kein Team ist heißer als die Wizards, die sogar noch Boden gut machen könnten. Dahinter kommt es vor allem für Toronto knüppeldick.

Washington Wizards (27-34)

Letzte zehn Spiele: 8-2 | Bester Sieg: 125:121 vs. Utah (A)

Schwerste Gegner: Lakers (H), Mavs (A), Bucks (A) | Strength of schedule: .493 (17.) | Back-to-backs: 3

Verbleibende Spiele gegen direkte Konkurrenten: Pacers (H), Raptors (A), Pacers (A), Hornets (H)

Die Wizards sind back und haben tatsächlich die besten Karten auf den letzten Play-In-Spot. Mit Sicherheit werden die Hauptstädter nicht alle Spiele gewinnen, aber in D.C. haben einige Dinge klick gemacht. In den letzten zwölf Partien, in denen Bradley Beal mitwirkte, wurden elf Siege eingefahren, dazu liefert Daniel Gafford endlich den dringend benötigten Defensiv-Center, der auch als Rollman eine Gefahr ist.

Das Restprogramm ist nicht leicht, aber alleine durch die beiden Spiele gegen Indiana haben es die Wizards in der eigenen Hand, noch etwas Boden gut zu machen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Washington eines der wenigen Teams ist, welches zum Schluss nicht drei Spiele in drei Tagen absolvieren muss. Gleichzeitig wartet aber auch noch ein Roadtrip mit fünf Partien durch die halbe Eastern Conference.

Prognose: 33-39 (Platz 10 im Osten)

Chicago Bulls (26-35)

Letzte zehn Spiele: 4-6 | Bester Sieg: 110:102 vs. Miami (A)

Schwerste Gegner: 2x Nets (H, A), Sixers (H), Bucks (H) | Strength of schedule: .553 (4.) | Back-to-backs: 2 plus 1 Back-to-back-to-back

Verbleibende Spiele gegen direkte Konkurrenten: Raptors (H)

Die vergangenen Spiele dürften der ultimative Beweis dafür sein, dass Zach LaVine durchaus sein Team besser macht. Seit der All-Star im Corona-Protokoll ist, stottert der Motor der Bulls, auch wenn ein Ausreißer nach oben in Boston dabei war. Coby White ist kein Spielmacher, das wurde zuletzt mehr als deutlich.

Dazu ist der Frontcourt hoffnungslos überfüllt, was zur Folge hat, dass Lauri Markkanen schon Minuten auf der Drei abreißen musste. Hoffnung macht, dass die Bulls die Tiebreaker mit Washington und Toronto halten, aber wenn die Wizards nach ihrem Run nicht komplett einbrechen, dürfte das letztlich keine Rolle spielen.

Prognose: 31-41 (Platz 11 im Osten)

Toronto Raptors (26-36)

Letzte zehn Spiele: 6-4 | Bester Sieg: 114:103 vs. Brooklyn (H)

Schwerste Gegner: Jazz (A), Clippers (A, H), Nets (H), Nuggets (A)| Strength of schedule: .576 (3.) | Back-to-backs: 2 plus 1 Back-to-back-to-back

Verbleibende Spiele gegen direkte Konkurrenten: Wizards (H), Bulls (A), Pacers (H)

1,5 Partien Rückstand, dazu der härteste Restspielplan im Osten - es spricht wahrlich nicht viel für die Sportsfreunde aus Tampa. Es geht mit Ausnahme der Spiele gegen Washington, Chicago und Indiana nur noch gegen Teams mit positiver Bilanz, jene angesprochenen Partien sind also bereits absolute Must-Wins.

Womöglich ist bis dahin aber bereits der Zug abgefahren, da es nun ähnlich wie für New York noch einen gnadenlosen Westküstentrip gibt. Denver, Utah, Lakers (back-to-back) und Clippers, so lauten die nächsten vier Aufgaben für Toronto. Es dürfte schon zwei Erfolge aus diesen vier Spielen brauchen, um noch eine Chance zu haben.

Unmöglich? Sicherlich nicht, denn die Raptors haben weiterhin eine der besten Starting Fives der Liga und besitzen weiter ein deutlich positives Net-Rating. Mit Khem Birch gibt es auch wieder Kompetenz auf der Center-Position, umso bitterer war der Ausfall von Sixth Man Chris Boucher mit einem Innenbandanriss.

Prognose: 30-42 (Platz 12 im Osten)

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