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Schwimmen

Schwimm-EM: Medaillenlose EM-Schwimmer behalten gute Laune - "Einfach Spaß haben"

SID
© getty

Keine Medaillen, aber auch keine schlechte Stimmung: Die deutschen Schwimmer spielten zwar auch am vierten Wettkampftag der Schwimm-EM in Budapest im Kampf um die Podestplätze wie erwartet keine Rolle. Doch zwei kleine Erfolgserlebnisse durch die Finalistinnen Kathrin Demler und Julia Mrozinski sowie der starke Teamgeist sorgten weiter für gute Laune.

"Es herrscht eine positive Energie, die Unterstützung im Team ist einfach unglaublich", sagte Demler, die über 200 m Schmetterling als Siebte (2:09,94) angeschlagen hatte: "Meine zweitbeste Zeit in meinem ersten großen Finale bei meiner ersten EM - ich kann mich nicht beschweren."

Da die deutschen Stars um Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock fehlen, holen die Medaillen in der Duna Arena die topbesetzten Nationen wie Ungarn, Russland und Großbritannien. Doch Demler, die mit ihrer positiven Art ansteckend auf andere wirkt, will sich davon nicht runterziehen lassen. Ihr Motto lautet: "Einfach Spaß haben, alles genießen - dann geht's von alleine."

Auch Mrozinski genoss ihr EM-Finale über 200 m Freistil neben der italienischen Schwimm-Ikone Federica Pellegrini und der Siegerin Barbora Seemanova (Tschechien). "Es hat mega viel Spaß gemacht", sagte die 21-Jährige, die auch mit Platz acht (1:59,36) "super happy" war und die die EM als einen "guten Trostpreis" für das verpasste Tokio-Ticket gerne mitnimmt.

Mrozinski zieht im Sommer von Hamburg in die USA, um an der University of Tennessee zu studieren und zu trainieren. Demler, die am Freitag noch auf ihrer Hauptstrecke 200 m Lagen startet, hat ebenfalls lange Zeit in Amerika gelebt. "Es hat mir sehr viel mentale Stärke und die Bedeutung von Teamspirit beigebracht", verriet Demler. Und das lebt die 24-Jährige in Budapest eindrucksvoll vor.

Für den ganz großen Durchbruch reicht es aber noch nicht, auch am Donnerstag setzten andere die Highlights. Über 200 m Schmetterling sicherte sich die Ungarin Boglarka Kapas Gold vor "Iron Lady" Katinka Hosszu. Außerdem gewannen der Rumäne Robert-Andrei Glinta (100 m Rücken), der Russe Anton Tschupkow (200 m Brust), der Spanier Hugo Gonzalez de Oliveira (200 m Lagen) und die gemischte 4x-100-Lagenstaffel Großbritanniens in Europarekordzeit (3:38,82) die Titel.

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