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Leichtathletik

European Championships: Arthur Abele nach erfolgreichem Protest als Solist gefeiert

Von SPOX/SID
Arthur Abele wurde wegen eines angeblichen Fehlstarts zunächst disqualifiziert, durfte sein Rennen aber nach erfolgreichem Protest nachholen.

Bei der Leichtathletik-EM in München ist im Zehnkampf der Männer die Disqualifikation von Titelverteidiger Arthur Abele nach einem angeblichen Fehlstart über die 110 m Hürden ist nach einem Protest des deutschen Teams aufgehoben worden.

Der Ulmer erhielt unter dem Jubel der Fans die Möglichkeit, die sechste Disziplin allein nachzuholen. Und der 36-Jährige musste bei seinem Solo-Lauf zittern. Schon an der ersten Hürde geriet Abele ins Straucheln, hielt sich aber auf den Beinen, ehe es auch an der letzten Hürde zu einem Kontakt gab. Mit strahlendem Gesicht rettete sich Abele ins Ziel und dankte den Fans für den Support.

Abele, der im Vorfeld der European Championships in München das Ende seiner Laufbahn angekündigt hatte, liegt in seinem letzten Zehnkampf der Karriere auf Platz 16 (5475).

In Führung liegt weiter Simon Ehammer (6230), Kaul hat im Vergleich zur Konkurrenz aber einen deutlich stärkeren zweiten Tag und besonders im Speerwurf und über 1500 m Vorteile. Kai Kazmirek ist Dritter (5847).

Weltrekordler und Weltmeister Kevin Mayer hatte verletzungsbedingt nach den 100 m aufgeben müssen. Nur der Franzose lag in der Meldeliste vor Kaul, der bei der WM in Eugene vor drei Wochen mit 8434 Punkten Sechster geworden war. "Was mir hier hilft, ist, dass ich das Publikum dabei habe. Das war in Eugene auch anders", sagte Kaul: "Das wird mich am zweiten Tag hoffentlich etwas tragen, es ist schön, der Jäger zu sein."

Tim Nowak musste den Wettkampf wegen Kreislaufproblemen beenden.

Vor drei Jahren in Doha war Kaul mit 8691 Punkten jüngster Weltmeister der Geschichte geworden, auch damals rollte er das Feld von hinten auf.

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