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Leichtathletik

Leichtathletik: Vizeeuropameisterin Pamela Dutkiewicz verpasst Olympia

SID
100-m-Hürden-Vizeeuropameisterin Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid) hat ihre Olympiasaison knapp einen Monat vor Tokio vorzeitig beendet, damit fällt auch ihr zweiter Olympiastart nach Rio 2016 in Wasser.

100-m-Hürden-Vizeeuropameisterin Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid) hat ihre Olympiasaison knapp einen Monat vor Tokio vorzeitig beendet, damit fällt auch ihr zweiter Olympiastart nach Rio 2016 in Wasser.

"Mein Körper zeigt mir seit acht Monaten verrückte Signale, die nicht einzuordnen sind", teilte die 29-Jährige am Montag mit, "mal eine Entzündung hier oder Schmerzen da, es war ein ewiges Auf und Ab. Ohne meinen Trainer Rüdiger Harksen hätte ich schon längst vorher aufgegeben."

Die WM-Dritte von 2017 und Silbermedaillengewinnerin bei der Berliner EM 2018 wird seit längerem von verschiedenen gesundheitlichen Problemen geplagt. Viele Trainingselemente seien daher nicht möglich gewesen.

"Es waren acht unfassbar anstrengende Monate, in denen ich aber auch Zeit hatte, einige Dinge zu reflektieren", sagte Dutkiewicz, "wer weiß, ob jetzt nicht von meinem Körper die Rückmeldung kommt: Mädel, lass mal gut sein."

Die Option Aufhören sei allerdings derzeit noch nicht denkbar, Dutkiewicz hat noch Ziele. "Natürlich träume ich von der EM 2022 in München", sagte die mehrmalige deutsche Meisterin, "aber ich habe mir auch angewöhnt, immer kleinschrittig zu denken. Jetzt werde ich mich erst einmal ordentlich durchchecken lassen und die Diagnose abwarten."

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