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Fussball

"Kriminelle Handlungen": FC Barcelona droht de Jong offenbar mit Klage - der will bei Barca bleiben

Von SID/SPOX

Medienberichten zufolge droht der FC Barcelona seinem Star Frenkie de Jong mit rechtlichen Schritten: Es geht um eine Vertragsverlängerung von 2020. Dennoch will der niederländische Nationalspieler nach Aussagen des Klub-Präsidenten Joan Laporta bei Barca bleiben.

Wie The Athletic berichtet, haben die Katalanen de Jong mitgeteilt, dass man seinen bestehenden Vertrag auflösen und zu seinem alten Vertrag zurückkehren will. Der Grund: Die vertraglichen Bedingungen, die ihm vom früheren Klub-Vorstand gewährt worden waren, seien aufgrund von "krimineller Handlungen" des vorherigen Vorstands zustande gekommen und böten Gründe für rechtliche Schritte gegen alle Beteiligten.

Konkret geht es um eine Vertragsverlängerung, die am 20. Oktober 2020 verkündet worden war: Damals hatte de Jong für zwei weitere Jahre bis 2026 verlängert.

In der neuen Vereinbarung sei das Gehalt für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 um 18 Millionen Euro gekürzt worden, dafür sollte diese Summe auf die restlichen vier Vertragsjahre verteilt werden. Den Vertrag hatte die damalige Vereinsspitze um Ex-Präsident Josep Bartomeu ausgehandelt.

Wurde dabei gemauschelt - und wer ist schuld? Schon am 15. Juli soll de Jong einen Brief von Barcelona bekommen haben, wonach man rechtliche Schritte einleiten könne, weil von einer potenziell kriminellen Handlung auszugehen sei. Von Seiten des Spielers gab es aber wohl bisher kein positives Feedback, den Vertrag nun wieder zu verändern - er und die frühere Vereinsführung sehen sich laut The Athletic im Recht.

Barca und de Jong: "Wir wollen, dass er bleibt"

Offiziell ist zwischen beiden Parteien allerdings alles in Ordnung. "Er hat Angebote, aber wir wollen, dass er bleibt, und er will auch bleiben", sagte Laporta der spanischen Sportzeitung Mundo Deportivo. De Jong war zuletzt immer wieder mit einem Wechsel in die englische Premier League in Verbindung gebracht worden.

Manchester United und Barcelona hatten sich im Juli bereits auf eine Ablöse von insgesamt rund 85 Millionen Euro geeinigt, der Wechsel ist jedoch aufgrund fehlender Zustimmung des Spielers bislang nicht zustande gekommen. Berichten zufolge ist auch der FC Chelsea um Teammanager Thomas Tuchel an de Jong interessiert. De Jong soll bei den Katalanen in der kommenden Saison regulär rund zehn Millionen Euro verdienen.

Der Niederländer wurde am Sonntag beim 6:0 im Testspiel gegen Los Pumas aus Mexiko zur Halbzeit eingewechselt und erzielte kurz vor Schluss den Endstand (84.).

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