Italien: AC Mailand schließt zu Inter auf - Neapel und Juve mit Remis

SID
Der italienische Vizemeister AC Mailand hat im Kampf um den Titel in der Serie A zu Stadtrivale Inter aufgeschlossen.
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Der italienische Vizemeister AC Mailand hat im Kampf um den Titel in der Serie A zu Stadtrivale Inter aufgeschlossen. Das erste Heimspiel des Jahres gewann das Team von Trainer Stefano Pioli gegen die AS Rom 3:1 (2:1).

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Der AC liegt mit nun 45 Punkten nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter Inter, dessen Spiel beim FC Bologna aufgrund mehrerer Coronafälle beim Gastgeber abgesagt werden musste.

Die Mailänder bauten zudem den Vorsprung auf den Tabellendritten SSC Neapel (40) aus. Die Azzurri verspielten im Auswärtsspiel bei Juventus Turin am Donnerstagabend eine Führung und kamen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Juve (35) verpasste durch das Unentschieden die Chance, den Anschluss auf die Champions-League-Plätze auf einen Punkt zu verkürzen. Dries Mertens brachte Neapel in der 23. Minute in Führung, der italienische Europameister Federico Chiesa glich nach der Halbzeit sehenswert aus (54.).

Für den AC Mailand trafen Olivier Giroud per Handelfmeter (8.) und Junior Walter Messias (17.) zur frühen Führung, Rafael Leao (82.) legte spät nach. Tammy Abraham (40.) traf zum zwischenzeitlichen Anschluss für die Römer, bei denen Rick Karsdorp in der 74. Minute nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah.

Kurz vor dem Schlusspfiff verursachte Roms Gianluca Mancini einen weiteren Elfmeter und sah ebenfalls Gelb-Rot (90.+4). Den fälligen Strafstoß vom schwedischen Altstar Zlatan Ibrahimovic parierte Torhüter Rui Patricio (90.+5).

Im Vorfeld hatten insgesamt vier der für Donnerstag angesetzten Spiele aufgrund von zu vielen COVID-19-Infektionen verlegt werden müssen. Die örtlichen Gesundheitsbehörden ordneten für mehrere Mannschaften eine Quarantäne an.

Die Liga hatte sich trotz der Anfrage einiger Vereine zunächst geweigert, Spiele zu verlegen. Dies änderte sich erst durch die Anordnung der Gesundheitsämter. Am Donnerstag beschloss die Liga aber, dass ein Klub künftig antreten muss, wenn ihm mindestens 13 Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen.

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