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Fussball

Kylian Mbappé vs. Neymar: Bei PSG hängt der Haussegen mächtig schief

Von Raisa Simplicio
Mbappé und Neymar sind wohl nicht mehr die allerbesten Freunde bei PSG.

Die Zugeständnisse, die PSG Kylian Mbappé im Rahmen von dessen Verlängerung machte, sorgen direkt und indirekt für schlechte Stimmung in Paris.

Bei Frankreichs Meister Paris Saint-Germain herrscht trotz des gelungenen Starts in die neue Saison nach Informationen von SPOX und GOAL miese Stimmung. Im Zentrum steht dabei das schwierige Verhältnis der beiden Starstürmer Kylian Mbappé und Neymar. Der Franzose ist dabei zunehmend sauer, dass sich einige Dinge nicht so entwickeln, wie es ihm bei seiner Vertragsverlängerung vor wenigen Monaten zugesichert worden war.

Mehrere Szenen, die sich während des 5:2-Sieges gegen Montpellier am vergangenen Wochenende abspielten, haben dazu geführt, dass die Atmosphäre vergiftet ist. So verschoss Mbappé in der ersten Hälfte einen Strafstoß. Als es erneut Elfmeter gab, sollte Neymar antreten. Mbappé wollte dies zunächst nicht hinnehmen und diskutierte mit dem Brasilianer. Dieser aber ließ sich nicht beirren, trat an und traf.

Wenig später brach Mbappé einen Konter beleidigt ab, weil Neuzugang Vitinha nicht ihn, sondern den ebenfalls durchstartenden Lionel Messi angespielt hatte. Diese beiden Aktionen des 23-Jährigen sind nach Informationen von SPOX und GOAL bei anderen Mitspielern nicht gut angekommen.

Mbappé selbst ist zunehmend frustriert, weil er den Eindruck hat, dass Zusagen, die ihm bei der Verlängerung seines Kontrakts im Mai gemacht worden waren, nicht eingehalten werden. Der Weltmeister sollte der unangefochtene Protagonist bei PSG sein - auf und abseits des Rasens. Da schmeckte es ihm überhaupt nicht, dass der neue Trainer Christophe Galtier Neymar zum zweiten Elfmeter antreten ließ.

Nach dem Spiel war es Neymar, der für Zündstoff sorgte: Er setzte ein Like unter den Tweet eines Fan-Accounts, der sich darüber beschwerte, dass Mbappé überhaupt der erste Elfmeterschütze des Teams sei und dass Neymar diese immer schießen solle.

Paris' sportlicher Berater Luis Campos allerdings betonte beim Versuch eines schlichtenden Gesprächs, dass die Entscheidung über die Schützen bei Straf- und Freistößen eben bei Galtier liege.

Kylian Mbappé schiebt bei PSG Frust, Neymar startet stark

Während Mbappé Frust schiebt und nicht den Eindruck hat, als werde er von der Mannschaft als ihr Leader akzeptiert, läuft es bei Neymar glänzend. Hinter ihm liegt eine verletzungsfreie Vorbereitung und ein bockstarker Saisonauftakt. 270 Minuten stand er bisher auf dem Rasen, dabei erzielte der 30-Jährige fünf Tore und lieferte noch drei Assists. Innerhalb der Mannschaft genießt er dabei große Sympathien, unter anderem bei den Routiniers Sergio Ramos (36) und Lionel Messi (35).

Sportlich gibt es allerdings beim Titelverteidiger allerdings im Moment wenig zu bemängeln. PSG ist optimal aus den Startlöchern gekommen und führt dank zweier hoher Siege an den ersten beiden Spieltagen die Tabelle der Ligue 1 schon wieder an.

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