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Fussball

"Südamerikanische Seele": Liverpool-Co-Trainer Pep Lijnders schwärmt von Darwin Nuñez und Luis Díaz

Von Neil Jones
Darwin Nuñez wechselte im Sommer von Benfica zum FC Liverpool.

Mit dem Uruguayer Darwin Nuñez und dem Kolumbianer Luis Diaz hat der FC Liverpool binnen weniger Monate zwei südamerikanische Spieler verpflichtet. Dies hat durchaus System, wie Co-Trainer Pep Lijnders im exklusiven Interview mit SPOX und GOAL verrät.

"Diese südamerikanische Seele! Das ist es, was wir wollen und was wir wirklich bei einem Spieler mögen. Sie haben Feuer, sie sind hungrig, sie ackern - das macht die perfekt für uns", erklärt der Assistent von Jürgen Klopp.

Nuñez und Diaz seien zuvor der jeweils "beste Spieler von Porto und der beste Spieler von Benfica" gewesen, so der Niederländer. Bezüglich des Kolumbianers meint Lijnders sogar, der FC Liverpool habe "den Jungen gebraucht wie Wasser in der Wüste".

Man habe Diaz daher bereits im letzten Winter verpflichten wollen: "Wir wollten ihn unbedingt im Januar. Es sah kurzzeitig so aus, als ob wir bis zum Sommer warten müssten. Als sich das änderte, waren wir sehr glücklich."

Lijnders vergleicht den "sauberen technischen Stil" des 25-Jährigen mit der Spielweise von Legenden wie Hristo Stoichkov oder Brian Laudrup: "Das Team brauchte ihn. Diese Art, Bälle von Verteidigern zu stehlen, den Torhüter zu bearbeiten, den Ball unter massivem Druck zu behaupten und abzuschließen. Diese Energie im letzten Drittel, sowohl offensiv als auch defensiv, hat er uns vom ersten Tag an gegeben."

Ebenso begeistert zeigt sich Klopps Co-Trainer über die Verpflichtung des von halb Europa gejagten Darwin Nuñez: "Wir hatten Darwin schon lange auf dem Zettel." Der 23-Jährige sei "ein Mittelstürmer, der mitspielt. Keine starre Nummer neun. Wir denken, das kann Räume für andere öffnen und da wollen wir noch besser werden."

Klopps Co-Trainer: Nuñez "ein Tier" im Training

Dass mit diesem neuen Element nach dem Abgang von Sadio Mané auch ein gewisses Risiko einhergeht, ist für Lijnders kein Problem: "Wir verlieren nicht das Vertrauen in die Spieler. Wir beurteilen Spieler nicht anhand eines Spiels oder eines Moments, niemals."

Nuñez sei "ein Tier" in der täglichen Trainingsarbeit und arbeite sehr hart an sich, so der Niederländer: "Er ist etwas Besonderes und es ist cool, dass er bei uns ist."

Generell sei der intensive Liverpooler Spielstil darauf ausgelegt, jeden immer weiter zu verbessern: "Je mehr man bei uns bei spielt, umso besser wird man - weil man gar keine andere Wahl hat. Und wenn James Milner noch besser werden kann, dann können Luis Diaz und Darwin Nuñez das erst recht."

Diaz kam im letzten Winter zu den Reds und konnte in einer erfolgreichen ersten Halbserie in 13 Premier-League-Einsätzen bereits vier Tore und drei Assists verbuchen. Nuñez kann nach seinem Transfer im Sommer durch Boni noch zum teuersten Liverpool-Neuzugang der Geschichte werden und traf bereits sowohl in seinem ersten Premier-League-Spiel als auch im Community Shield jeweils einmal.

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