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Fussball

Transfermarkt: 20 Top-Transfers unserer Redaktion

Drei Gewinner des Transfersommers? James Rodriguez, Leroy Sane und Sandro Tonali wechselten allesamt im Sommer den Verein.
© imago images

 

 

Gareth Bale

  • Abgebender Verein: Real Madrid
  • Aufnehmender Verein: Tottenham Hotspur
  • Ablösesumme: Leihe mit Kaufoption

Noch so ein Aussortierter von Real-Coach Zidane, der nach drei Champions-League-Siegen in Folge keine Perspektive mehr sah und sich wie im Fall James alles andere als rühmlich, sondern als Lustlos-Profi aus der spanischen Hauptstadt verabschiedete.

Seine Rückkehr nach Tottenham könnte kaum logischer und schnulziger sein. Wenn Bale bei "seinen" Spurs nicht zu alter Stärke zurückfindet, wo dann? An Jose Mourinhos Unterstützung wird es dem Waliser wohl kaum mangeln. 2012 wollte "The Special One" ihn schon zu Real holen. "Dass er jetzt bei uns ist, ist gut für Zinedine, gut für mich, gut für Gareth, gut für uns alle", so der Portugiese.

James Rodriguez

  • Abgebender Verein: Real Madrid
  • Aufnehmender Verein: FC Everton
  • Ablösesumme: -

Eigentlich aberwitzig, dass die Königlichen den WM-Torschützenkönig von 2014 ablösefrei ziehen ließen. Zinedine Zidane fand für James jedoch keinerlei Verwendung mehr, auch persönliche Differenzen sollen zu der am Ende unrühmlichen Trennung beigetragen haben. In der "blauen Zone" von Liverpool reiben sie sich nun freudig die Hände.

Und es sieht so aus, als würde James unter seinem Lieblingstrainer Carlo Ancelotti seine ins Stocken geratene Karriere noch einmal ankurbeln. Dem Neuzugang, von 2017 bis 2019 leihweise beim FC Bayern, gelangen in seinen ersten fünf Pflichtspielen drei Tore und drei Vorlagen. Für Everton, aber auch für die Premier League ist der Transfer des 29-Jährigen ein riesiger Coup.

Jude Bellingham

  • Abgebender Verein: Birmingham City
  • Aufnehmender Verein: Borussia Dortmund
  • Ablösesumme: 23 Millionen Euro

Wieder einmal waren die mittlerweile als England-Experten durchgehenden Dortmunder schneller als alle anderen und lotsten in Birminghams "Wonderboy" Bellingham eines der verheißungsvollsten Talente für vergleichsweise kleines Geld von der Insel in die Bundesliga. Was der 17-Jährige drauf hat, ist schon in den ersten Wochen der neuen Saison zu sehen.

Im zentralen Mittelfeld von Lucien Favre sorgt der technisch versierte Rechtsfuß an der Seite von Axel Witsel für viel Struktur. Und er steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Schon jetzt kann man mit Fug und Recht behaupten: Gratulation, BVB.

Kai Havertz

  • Abgebender Verein: Bayer Leverkusen
  • Aufnehmender Verein: FC Chelsea
  • Ablösesumme: 80 Millionen Euro

Er war einfach nicht mehr zu halten. Weder für seine Gegenspieler noch für seinen Verein. Nach 150 Pflichtspielen für Bayer Leverkusen, in denen er als erst 21-Jähriger unfassbare 71 Scorerpunkte aufgelegt hatte, musste es einfach weitergehen - beziehungsweise woanders hin.

Dahin, wo man (anders als in Leverkusen) Champions League spielt, mit einem blutjungen, aber hochtalentierten Kader in den kommenden Jahren Großes vorhat und endlich wieder wer sein möchte. Den Status des Talents hat Havertz, früher bekennender Alemannia-Aachen-Fan, schon vor seinem Wechsel zum FC Chelsea abgelegt. "Er ist der beste deutsche Spieler der nächsten zehn Jahre", war sich Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler schon sehr bald sicher.

Zwar ist Havertz kein Dribbelkünstler wie sein Vorbild Ronaldinho, dem er einst nacheiferte. Doch dafür ist er schon in so jungen Jahren so ballsicher wie einer, dem man die Kugel mit Uhu an die Schuhe geklebt hätte, ist torgefährlich wie ein Stürmer, mit 1,89 Meter kopfballstark wie ein Innenverteidiger und antrittsschnell wie ein Flügelspieler. Vielleicht ist Havertz die perfekte Symbiose. So oder so: den Blues kann man zu diesem Transfer nur gratulieren.

Und wenn ihn Trainer Frank Lampard da aufstellt, wo Havertz' Stärken am besten zur Geltung kommen - nämlich nicht auf dem Flügel, sondern im zentralen offensiven Mittelfeld - dann ist Havertz auch in dieser physischen Premier League nicht mehr zu halten.

Leroy Sane

  • Abgebender Verein: Manchester City
  • Aufnehmender Verein: FC Bayern
  • Ablösesumme: 45 Millionen Euro

Der Kaugummi-Transfer, der sich über ein Jahr lang hinzog und einer Vielzahl unserer Redaktionsmitglieder viel Schweiß und Nerven kostete. Für die Bayern ist es natürlich ein Coup, dass sie Sane 2020 für knapp die Hälfte der Summe bekamen, die City im Sommer zuvor aufgerufen hatte. Möglich machten es die Knieverletzung von Sane sowie die Corona-Krise.

Ob 45 oder 100 Millionen: Sane ist der Königstransfer des FCB, von dem Woche für Woche Topleistungen erwartet werden. Sein Start an der Isar war mit drei Torbeteiligungen in drei Spielen durchaus vielversprechend, doch nun fällt der 24-Jährige mit einer Folgeverletzung in seinem lädierten rechten Knie bis Ende Oktober aus.

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