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Fussball

DFB-Team - Unter einer Bedingung: Hansi Flick soll Bundestrainer bleiben dürfen

Von Christian Guinin

Nach dem Aus von DFB-Direktor Oliver Bierhoff steht auch Bundestrainer Hansi Flick zur Debatte. Wie die Sport Bild berichtet, soll der 57-Jährige aber im Amt bleiben dürfen, sofern er seine Teilschuld am WM-Debakel eingesteht.

Demnach soll Flick trotz diverser personeller und taktischer Fehlentscheidungen als Bundestrainer weitermachen, sollte er seine Mitschuld am frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft einräumen.

In der Kritik steht angeblich unter anderem der zu weiche Umgang mit den Spielern. So durften die Ehefrauen und Freundinnen der DFB-Kicker gleich zweimal in der Vorrunde im Quartier übernachten, obwohl das DFB-Team mit einer 1:2-Niederlage gegen Japan denkbar ungünstig ins Turnier gestartet war.

Auch die anfällige Defensive und der weitestgehende Verzicht auf einen klassischen Stürmer wie Niclas Füllkrug sollen dem 57-Jährigen angekreidet werden. Der Vorwurf: Die Nationalmannschaft habe ihren Spielern eine Wohlfühloase geschaffen, in der keine leistungsfördernde Atmosphäre herrschte.

Laut Sport Bild stehen mögliche Alternativen zu Flick ohnehin nicht zur Verfügung. Jürgen Klopp steht noch bis 2026 beim FC Liverpool unter Vertrag, zu Thomas Tuchel gibt es widersprüchliche Berichte. Während der kicker berichtet, dass der 49-Jährige sofort zur Verfügung stehen würde, hat Tuchel nach Sport-Bild-Infos kein Interesse am Amt des Bundestrainers.

Flick hatte sich nach dem Aus Bierhoffs zunächst kryptisch zu seiner Zukunft geäußert. "Die letzten Tage waren nicht einfach", klagte Flick in einer am Dienstag vom DFB veröffentlichten, äußerst kritischen Stellungnahme, die sich wie die nächste Abschiedserklärung liest.

"Meinem Trainerteam und mir fällt im Moment die Vorstellung schwer", ergänzte er, "wie die durch Olivers [Oliver Bierhoff, Anm.d.Red.] Ausscheiden entstehende Lücke fachlich und menschlich geschlossen werden kann".

Das deutsche Team war nach vier Punkten aus drei Spielen zum zweiten Mal nach 2018 bereits in der Vorrunde einer Weltmeisterschaft gescheitert.

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