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Fussball

Barca-Keeper ter Stegen nach Patzer gegen den FC Bayern von Presse verspottet

Von Jonas Rütten
Marc-Andre ter Stegen sieht sich nach seinem Patzer bei der 0:3-Niederlage des FC Barcelona beim FC Bayern München heftigem Gegenwind aus der spanischen Presse ausgesetzt.
© getty

Marc-Andre ter Stegen sieht sich nach seinem Patzer bei der 0:3-Niederlage des FC Barcelona beim FC Bayern München heftigem Gegenwind aus der spanischen Presse ausgesetzt.

Der 29 Jahre alte Schlussmann der Katalanen hatte bei der Pleite in München, die das erste Ausscheiden in der Gruppenphase der Königslasse seit 21 Jahren bedeutete, besonders beim 0:2 durch einen haltbaren Fernschuss von Leroy Sane keine gute Figur abgegeben.

Ter Stegen sei "ein unsicherer und unzuverlässiger Torwart geworden", urteilte die Sport. Außerdem sei der deutsche Nationaltorhüter "schon lange nur noch ein Schatten seiner besten Version".

Besonders hart ging die Marca mit ter Stegen ins Gericht und bezeichnete ihn als "Marc-Andre ter Statue", der "mit dem Wunderkeeper der letzten Jahre nichts zu tun" habe und "in diesem Jahr nicht einmal ein Taxi stoppen" könne. Auch die größte Tageszeitung des Landes El Pais sparte nicht an Kritik, attestierte dem Keeper "fehlende Konstanz und Stabilität" und behauptete gar, dass er beim 0:2 "Angst vor dem Ball" gehabt habe.

Ein solch harter Umgangston mit ter Stegen ist ungewöhnlich für die spanische Presselandschaft. Nicht selten überschlug sie sich angesichts der starken Leistungen des 29-Jährigen in den vergangenen Jahren mit Superlativen, nannte ihn gar "Supermann" oder seine Paraden "stratosphärisch". Die Marca betitelte den Deutschen sogar mal als "Messi mit Handschuhen".

 

 

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