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Fussball

Champions League Power Ranking zum 2. Spieltag: Der FC Bayern hat nur einen Jäger - BVB nicht unter den Top-10

Der FC Bayern München hat am 2. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase mit 5:0 gegen Dynamo Kiew gewonnen. Die Noten und Einzelkritik aller eingesetzter FCB-Spieler.
© getty

Platz 10: Manchester City

0:2 gegen PSG klingt nicht nur ernüchternd, sondern ist es auch. Doch: Bis zum Pariser Premierentreffer für Lionel Messi in der 74. Minute zum 2:0 war City in jeder Phase der Partie dominant und überzeugend. Und wenn sich City und Coach Pep Guardiola eine Niederlage in der Champions League erlauben können, dann zu diesem Zeitpunkt.

Platz 9: Manchester United

CR7-Rekord hier, CR7-Siegtreffer in der letzten Minute der Nachspielzeit dort: Ja, das 2:1 von Manchester United gegen Villarreal gehörte dem Rückkehrer schon, ehe es angepfiffen wurde. Aber zum Teil der Wahrheit gehört eben auch, dass dieses Spiel - siehe oben - die unterhaltsamste und packendste des Spieltags war. Weil das an beiden Mannschaften lag, scheint es einigermaßen schwer, valide Aussagen zur wirklichen Stärke und Form von United zu treffen. In die Top 10 gehört das Team aber auf jeden Fall.

Platz 8: Zenit St. Petersburg

Auch wenn es nur gegen die bis dato schwächste CL-Mannschaft ging: Ein 4:0 in der Champions League muss man auch gegen Malmö FF erst mal schaffen. Und vor allem Zenits Brasilianer Wendel, Douglas Santos, Malcolm und Claudinho wirbelten so, dass das Zuschauen durchaus Freude bereitete.

Platz 7: Benfica Lissabon

Gegen Barca kann man dieser Tage schon mal gewinnen. Aber allein der Zuckerheber von Julian Weigl aus dem Mittelfeld nach starker Balleroberung auf Darwin, der dann Eric Garcia alt und Gerard Pique wie einen Greis aussehen ließ und in der dritten Minute zum 1:0 gegen ter Stegen traf, rechtfertigte schon Benficas Top-10-Platzierung hier.

Platz 6: Red Bull Salzburg

Auch dank des Elfmeter-Doppelpacks von Jung-Nationalspieler Karim Adeyemi steht Red Bull Salzburg in seiner Gruppe da, wo RB Leipzig in seiner maximal im Traum gerne stehen würde. Die Leipziger wären in der Todesgruppe A schließlich wahrscheinlich schon mit Platz 2 traumhaft zufrieden. Wie auch immer: Salzburg mischt mit Trainer Matthias Jaissle die Champions League auf - in Leipzig dürfte man genau hingucken.

Platz 5: Ajax Amsterdam

2:0 gegen Besiktas klingt unspektakulärer als es war: Wenn die Spieler von Ajax Amsterdam auch nur annähernd ihre Form halten, muss sich der BVB am 3. Spieltag warm anziehen. Dass Sebastien Haller (ja, der Haller, der einst bei Eintracht Frankfurt war) nun mit fünf Toren in seinen ersten zwei CL-Spielen einen einsamen Torrekord hält, macht die Sache für Ajax nur noch schöner.

Platz 4: PSG

Triumph gegen den Mentor, ein Premierentreffer wie ein Kunstwerk, dies, das, aber richtig Gold wert war das Kabinenselfie von PSG der um die Wette strahlenden Lionel Messi, Kylian Mbappe und Neymar nach dem 2:0 gegen City. Das offenbarte nebenbei, dass auch die Füße der besten Fußballer des Planeten in erster Linie Arbeitswerkzeuge sind und dementsprechend aussehen. Und zeigte hauptsächlich, dass Messi nun schon sogar der Kitt zu sein scheint, der die Streithähne Mbappe und Neymar zusammenhält.

Platz 3: Sheriff Tiraspol

Dass der Sheriff aus Transnistrien jetzt nicht mal der sympathischste aller Oligarchenklubs ist, dürften wir in den letzten Stunden alle gelernt haben. Aber hey, hier soll es um die aktuelle Form der Champions-League-Teilnehmer gehen. Und da kann man nach dem 2:1 gegen Real Madrid, dem ein 2:0 gegen Donezk vorangegangen war, nur sagen: Alles richtig gemacht, Sheriff!

Platz 2: FC Liverpool

5:1 gegen Porto, davor 3:2 gegen Milan. Und in der Premier League 3:3 gegen Brentford, 3:0 gegen Crystal Palace, 3:0 gegen Leeds: Jürgen Klopp hat die Tormaschine angeworfen. Wenn die Tickets nicht ohnehin schon sauteuer wären, könnten die Reds langsam darüber nachdenken, von ihren Fans Vergnügungszuschlag zu verlangen.

Platz 1: FC Bayern

Zugegeben, Dynamo Kiew wäre jetzt auch als Bundesligist nicht unbedingt der prädestinierte Bayern-Jäger Nummer 1. Doch unterm Strich bleibt: Den Bayern kann derzeit kein Gegner das Wasser reichen, abgesehen vom FC Liverpool vielleicht. Und das Tempo, in dem Julian Nagelsmann dem schon zuvor sehr stabilem Team einige Stempel aufgedrückt hat, ist atemberaubend. Und das realtaktische 2-3-5 bescherte uns schon leichte Pep-Vibes.

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