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Fussball

Champions League Power Ranking zum 2. Spieltag: Der FC Bayern hat nur einen Jäger - BVB nicht unter den Top-10

Der FC Bayern München hat am 2. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase mit 5:0 gegen Dynamo Kiew gewonnen. Die Noten und Einzelkritik aller eingesetzter FCB-Spieler.
© getty

 

Platz 20: Real Madrid

Was haben wir am Mittwoch gelacht über die "Real-vom-Sheriff-erschossen"-Sprüche. Waren ja auch alle berechtigt. Auch wenn der Sheriff aus Transnistrien alles andere als eine märchenhafte Geschichte zu erzählen hat: Gegen den Sheriff sollte Real nicht verlieren. Auch wenn's unglücklich war, ist und bleibt die Pleite peinlich. Aber angesichts der vorherigen Spiele und Reals sonstiger Formkurve verbuchen wir das 1:2 mal als Ausrutscher.

Platz 19: FC Sevilla

So sehr der FC Sevilla in der Anfangsphase der Saison überzeugen konnte - das 1:1 gegen Wolfsburg war fast nix. Die Andalusier konnten sich beim äußerst unglücklich agierenden Schiedsrichter Georgi Kabakov und dessen höchst diskutabler Elfmeterentscheidung kurz vor Schluss und bei Ivan Rakitic, der ebendiesen Elfer zum Ausgleich verwandelte, bedanken, dass sie nach zwei Spielen zwei Punkte in der Königsklasse gesammelt haben.

Platz 18: VfL Wolfsburg

Seit nunmehr vier Spielen haben die Wölfe nicht mehr gewonnen. Doch dass sie in der Champions League nach zwei Spielen bei zwei und nicht vier Punkten stehen, haben sie vor allem Schiedsrichter Georgi Kabakov zu verdanken, der beim 1:1 gegen Sevilla ziemlich unglücklich agierte.

Platz 17: FC Chelsea

Gigantische 73 Prozent Ballbesitz hatte Chelsea gegen Juve und auch akzeptable 16 Torschüsse. Und doch war das 0:1 gegen die spielerisch biederen, aber giftigen Italiener nicht wirklich unglücklich. "Wir waren gestern so gut im Training, aber heute nicht gut genug, nicht frei genug. Ich weiß nicht warum, es war die ganze Mannschaft", sagte Trainer Thomas Tuchel nach der zweiten Niederlage hintereinander. "Wir hätten viel, viel bissiger sein müssen."

Platz 16: Atletico Madrid

Atleti ist nach dem 2:1 gegen Milan zurück in der Spur. Aber selbst Trainer Diego Simeone musste zugeben, dass der Sieg gegen die Italiener äußerst glücklich war. Immerhin gelang Antoine Griezmann sein erstes Tor nach seiner Rückkehr zu Atleti.

Platz 15: Juventus

Zwei Spiele, sechs Punkte: In der Champions League hält sich Juventus schadlos. Auch trotz der Verletzungssorgen vor allem in der Offensive, gegen Chelsea musste Trainer Massimiliano Allegri auf Paulo Dybala und Alvaro Morata verzichten. Federico Chiesa, der vom Flügel immer wieder ins Sturmzentrum rückte, war dann auch nicht nur der Siegtorschütze, sondern auch sonst der auffälligste Spieler der Turiner. Aber: es glänzte eben nur Chiesa beim 1:0 gegen Chelsea. Der Ergebnis-Zynismus ist zurück bei Juve.

Platz 14: Club Brügge

Das 2:1 gegen RB Leipzig war keinesfalls unverdient, vor allem zu Beginn des Spiels zeigten sich die Belgier ziemlich forsch. Doch in der zweiten Halbzeit war die einzige Strategie Brügges, sich irgendwie über die Zeit zu retten. Das reichte zwar zum Sieg und zum aktuell zweiten Platz in der Hammergruppe A hinter PSG. Aber ob eine weitere Steigerung für das Spiel gegen Manchester City drin ist?

Platz 13: FC Villarreal

Unterm Strich stehen für die Spanier eine 1:2-Niederlage beim Rekordspiel von Cristiano Ronaldo und Platz vier nach zwei Spielen. Doch was die Mannschaft von Trainer Unai Emery und Torjäger Paco Alcacer gegen United leistete, war mehr als aller Ehren wert. Dass diese Partie die unterhaltsamste des Spieltags war, lag an beiden Teams.

Platz 12: Atalanta Bergamo

Atalanta wird wohl auch in dieser Saison die Gruppenphase überstehen, das 1:0 gegen Bern war souverän, das 2:2 bei Villarreal rückblickend und angesichts des Potentials der Spanier mehr wert als zunächst vermutet. Aber: Die Oberschenkelverletzung von Robin Gosens wiegt schwer.

Platz 11: Borussia Dortmund

Donyell Malens Premierentreffer beim 1:0 gegen Sporting war für die Gesamtkonstellation beim BVB fast so wichtig wie der Sieg. Mit sechs Punkten hält sich das Team in der Königsklasse ohnehin schadlos. Aber: Sporting kann kaum der Maßstab für den BVB sein. Und wie schon beim 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach war das Fehlen von Erling Haaland an allen Ecken und Enden spürbar. Aber: Der Dortmunder Kader ist zu talentiert, als dass die Mannschaft es sich erlauben sollte, ihr Spiel komplett auf ihren Torjäger auszurichten. Und: Den taktischen Fokus fast komplett auf Gegenpressingmomente zu legen, kann man zwar machen. Aber einen Innovationspreis gewinnt man so 2021 nicht mehr. Und für die Top 10 reicht es hier auch nicht.

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