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Fussball

Champions League - Drei Lehren zum Bayern-Aus: Nicht alle Salihamidzic-Transfers waren schlecht

Lucas Hernandez lieferte im Rückspiel eine starke Leistung ab.
© getty

Boateng wird eine größere Lücke hinterlassen als Alaba

Alaba, nach seinem Formtief in der Hinrunde mittlerweile wieder eine wichtige Stütze, wird mit seinem Fortgang im Sommer eine große Lücke in der Bayern-Defensive Bayern hinterlassen. Jerome Boateng aber eine noch größere.

Und zwar nicht, weil der von Salihamidzic aussortierte Routinier seinen vielen formidablen Leistungen in den vergangenen Monaten eine weitere in Paris folgen ließ. Sondern weil es schlichtweg keinen Ersatz für den 32-Jährigen im Kader gibt, der auf Anhieb so viel Erfahrung, Stabilität und Qualität in Sachen Spieleröffnung mitbringt wie er.

Boateng: Hielt sich Salihamidzic nicht an Absprache mit Rummenigge?

Niklas Süle, 25, hat seit seinem zweiten Kreuzbandriss im Oktober 2019 mit Leistungsschwankungen zu kämpfen. Tanguy Nianzou, der 18-jährige Neuzugang, braucht Zeit.

Und Upamecano, 22, hat zweifelsohne das Zeug zum Boateng-Erben, muss aber erst noch unter Beweis stellen, dass er seine starken Leistungen in Leipzig auch in München abrufen kann.

Lucas Hernandez hingegen hat seine Tauglichkeit auf der Position des linken Innenverteidigers - Alabas Hauptrolle - schon mehrfach demonstriert. So auch am Dienstag, als der 25 Jahre alte Weltmeister sich nach anfänglichen Schwierigkeiten sogar unter Rippenschmerzen als zäher Kontrahent für Neymar und Co. erwies und sich dafür ein Sonderlob von Flick abholte.

"Von der Mentalität her war das herausragend", schwärmte der Trainer. "Lucas hat sich durchgebissen." Auch wenn Salihamidzic häufiger wegen seiner Transferpolitik kritisiert wird: Vor allem an Hernandez zeigt sich, dass nicht alle seine Einkäufe schlecht waren.

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