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Fussball

Champions League - Drei Lehren zum Bayern-Aus: Nicht alle Salihamidzic-Transfers waren schlecht

Lucas Hernandez lieferte im Rückspiel eine starke Leistung ab.
© getty

Flicks Befürchtung hat sich bewahrheitet: Der FC Bayern braucht einen breiteren Kader

Verletzungen, Corona-Ausfälle und der ohnehin seit über einem Jahr komplett zugekleisterte Spielplan hin oder her: Das Kaderproblem beim FC Bayern lässt sich nach den beiden Spielen gegen PSG nicht mehr wegdiskutieren.

Wer jedes Jahr auf drei Hochzeiten (Meisterschaft, Pokal, Champions League) tanzen und bestehen will, braucht mehr Möglichkeiten für die Offensive als einen 18-Jährigen (Jamal Musiala) und einen 32-Jährigen (Javi Martinez), die Flick in der Schlussphase des Rückspiels einwechselte.

Die intern wie öffentlich immer wieder geäußerte Befürchtung des Trainers, die Abgänge der zuverlässigen Leihspieler Philippe Coutinho und Ivan Perisic könnten neben dem Verkauf von Thiago an den FC Liverpool dem Rekordmeister wehtun, hat sich bewahrheitet.

Die Verpflichtungen von Leroy Sane und Eric Maxim Choupo-Moting mögen zwar schlüssig gewesen sein, die anderen Neuzugänge (Douglas Costa, Marc Roca und speziell Bouna Sarr) haben dem Kader aber keinen nachweislichen Qualitätsschub verliehen.

Auf die Führungsriege um Sportvorstand Hasan Salihamidzic kommt viel Arbeit zu. Für die nächsten Transferperioden gilt, nicht erst auf den letzten Drücker einzukaufen. Gerade bei Spielern aus dem Ausland wie Roca oder Sarr wird deutlich, wie wichtig es ist, eine komplette Vorbereitung mitzumachen anstatt ins kalte Wasser geworfen zu werden.

Nach dem bereits eingetüteten Transfer von Innenverteidiger Dayot Upamecano täte dem FCB neben einem tauglichen Backup für Rechtsverteidiger Benjamin Pavard besonders ein spielstarker Sechser gut, der Kimmich und Goretzka nicht nur entlastet, sondern selbst den Anspruch hegt, Stammspieler zu sein. Kategorie Florian Neuhaus oder Eduardo Camavinga.

Denn: Roca ist (noch) nicht für diese Rolle geeignet, Corentin Tolisso kämpft seit Jahren mit seinem Körper und David Alaba, der in Paris die Doppelsechs mit Kimmich formte, kehrt dem Verein den Rücken.

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