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Fussball

FC Bayern München - Arminia Bielefeld 1:0: Sanes Kracher rettet Arbeitssieg

Leroy Sane erzielte das Tor des Abends gegen Arminia Bielefeld.
© getty

Der FC Bayern München hat seine Tabellenführung in der Bundesliga behauptet. Am 13. Spieltag setzte sich die Mannschaft von Julian Nagelsmann knapp mit 1:0 (0:0) gegen Arminia Bielefeld durch.

Leroy Sane (71.) erzielte das Tor des Abends vor knapp 12.000 Zuschauern in der Allianz Arena.

Damit beträgt der Vorsprung des FC Bayern (31 Punkte) vor Verfolger Borussia Dortmund einen Zähler. Am nächsten Samstag um 18.30 Uhr kommt es im Signal Iduna Park zum direkten Aufeinandertreffen.

Sanes Tor war das 102. Bundesliga-Tor im Kalenderjahr 2021 des FC Bayerns - Rekord. Dem bisherigen Rekordhalter 1. FC Köln waren 1977 insgesamt 101 Treffer gelungen.

Die Mannschaft von Nagelsmann erzielte in den bisherigen 38 Bundesligapartien seit dem 3. Januar 2021 im Schnitt 2,68 Treffer pro Spiel. Gegen Bielefeld aber vergab der Rekordmeister zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten, weil Arminia-Keeper Stefan Ortega einen starken Tag erwischte.

"Der erste war nicht drin, der zweite war nicht drin. Da hat vielleicht auch die Überzeugung ein bisschen gefehlt. Es geht dann darum, immer weiterzumachen", sagte Thomas Müller bei Sky.

FC Bayern - Arminia Bielefeld: Die Analyse

Nagelsmann setzte nahezu auf dieselbe Elf, die er beim 2:1-Sieg unter der Woche in der Champions League gegen Dynamo Kiew ins Rennen geschickt hatte. Einzig Upamecano kehrte nach Sperre für den an einer Schultverletzung laborierenden Nianzou zurück ins Team. Mit Kimmich, Choupo-Moting (beide COVID-19) und Sabitzer (Wadenverletzung) fehlten drei weitere Akteure beim Rekordmeister.

Das tat dem Spielfluss der Münchner aber keinen Abbruch. Gegen extrem tief gestaffelte Bielefelder kam die Nagelsmann-Elf nach einer guten Viertelstunde ins Spiel und erarbeitete sich mit vielen guten Läufen und Pässen in die Tiefe einige ordentliche Gelegenheiten.

Der hellwache Ortega wehrte die Schüsse auf sein Tor jedoch allesamt ab, es fehlte die letzte Konsequenz und Präzision bei den Hausherren. Die Torschussbilanz zur Pause betrug trotzdem 7:0. Es schien nur eine Frage der Zeit bis zur Bayern-Führung. Doch in Durchgang zwei setzten die Gastgeber fast nur auf Flanken, von Tempo- und Variantenreichtum im letzten Drittel war viel weniger zu sehen als im ersten Abschnitt - bis zur 71. Minute, als der eingewechselte Musiala und Müller das Spiel im Zentrum schnell machten und Sane in Schussposition brachten.

Bei dem platzierten und wuchtigen Schuss des Nationalspielers war für Ortega nichts zu machen. In der Folge drückten die Münchner auf weitere Tore, scheiterten aber immer wieder am Bielefelder Schlussmann. Unter dem Strich war es ein knapper, aufgrund der vielen Chancen aber verdienter Arbeitssieg für den FCB.

FC Bayern - Arminia Bielefeld: Die Aufstellungen

Bayern: Neuer - Pavard, Upamecano, Hernandez (90. Süle) - Coman, Tolisso, Goretzka (56. Musiala), Davies - Müller, Sane (72. Gnabry) - Lewandowski

Bielefeld: Ortega - Brunner, Pieper, Nilsson, Andrade (78. de Medina) - Prietl, Schöpf (90. Serra), Vasiliadis (78. Fernandes) - Wimmer, Klos (78. Lasme), Okugawa

FC Bayern - Arminia Bielefeld: Die Daten des Spiels

  • Tore: 1:0 Sane (71.)

  • Beim FC Bayern standen fünf Franzosen in der Startelf. Nur Hansa Rostock bot in der Bundesliga-Historie, in der Saison 2002/03, schon einmal mehr ausländische Spieler einer Nation auf: sechs Schweden.
  • Thomas Müller bestritt gegen die Arminia sein 396. Bundesliga-Spiel und zog damit mit Franz Beckenbauer gleich. Um auf den von Klaus Augenthalter belegten fünften Platz fünf zu gelangen, benötigt das Bayern-Urgestein noch acht Einsätze.
  • Bielefeld gewann nur eines seiner 19 Bundesliga-Gastspiele beim FC Bayern (3U 15N) - mit 4:0 im März 1979. Beim 3:3 im Gastspiel der vergangenen Saison im Februar 2021 punktete der DSC erstmals seit 1985 wieder bei den Münchnern.

Der Star des Spiels: Leroy Sane (FC Bayern)

Stärkster und auffälligster Bayern-Spieler - nicht nur wegen seines Tores. Leistete viel Laufarbeit, probierte es immer wieder und belohnte sich für seinen hohen Aufwand.

Der Flop des Spiels: Leon Goretzka (FC Bayern)

Ein biederer Auftritt des Nationalspielers. Schaffte es nicht, dem Mittelfeld seinen Boss-Stempel aufzudrücken, seinen Aktionen fehlte vor allem nach vorne das Zündende. Die logische Konsequenz: Nagelsmann wechselte Goretzka kurz nach der Pause aus.

Der Schiedsrichter: Marco Fritz

Ein souveräner Leiter in einer fair geführten Begegnung. Lag mit allen Entscheidungen ausnahmslos richtig.

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