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5 Fragen zum Saisonstart: Ist es das letzte Jahr von Tom Brady?

Für Tua Tagovailoa steht 2022 jede Menge auf dem Spiel.
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5. Welche Spieler könnten via Breakout auf die Bühne stürmen?

Einige Kandidaten - etwa Tua Tagovailoa oder Trey Lance - waren bereits Thema, doch auch außerhalb der ganz prominenten Bühne gibt es Spieler, die mit einem Breakout das Gesamtbild der Liga verändern könnten.

Jaguars-Quarterback Trevor Lawrence wäre so ein Kandidat. Er kommt aus einer desolaten Situation unter Urban Meyer in - so die Hoffnung - signifikant bessere Umstände unter dem neuen Head Coach Doug Pederson; und Lawrence wurde im Vorjahr immerhin als eines der größten Quarterback-Talente der letzten zehn Jahre, wenn nicht mehr, gehandelt. Ruft er dieses Potenzial ab, könnte Jacksonville in diesem Jahr ein Team sein, das zumindest mal mehrfach kräftig überrascht.

Rashod Bateman rückt nach dem Trade von Marquise Brown automatisch in die Nummer-1-Receiver-Rolle bei den Baltimore Ravens auf. Baltimore könnte ein Team für einen Playoff-Run sein, dafür brauchen sie aber von Bateman im zweiten Jahr einen großen Sprung, um als Nummer-2-Waffe hinter Mark Andrews die Passing-Offense mit zu tragen.

Die Indianapolis Colts gehen als Favorit in der AFC South an den Start, und wären dann ein Team, das in einem mutmaßlich extrem starken AFC-Playoff-Teilnehmerfeld auch überraschen könnte. Dafür wird die neue Defense unter Gus Bradley aber ihren Teil beitragen müssen, und Bradleys Defense funktioniert nur, wenn der Pass-Rush stark ist. Die Colts haben sich dafür Yannick Ngakoue via Trade eingekauft, DeForest Buckner ist die tragende Säule in der Defensive Line - der X-Faktor aber ist Kwity Paye, der Erstrunden-Pick aus dem Vorjahr.

Paye hatte im Vorjahr 39 Quarterback-Pressures, 31 davon kamen ab Woche 9. Die Colts werden darauf bauen, dass er im zweiten Jahr einen Breakout hinlegt, damit das Gesamtkonstrukt ihrer Defense funktioniert. Aus offensiver Sicht gilt das in Green Bay für Wide Receiver Allen Lazard. Nach den Abgängen von Davante Adams und Marquez Valdes-Scantling braucht Green Bay einen neuen Go-To-Receiver, Lazard ist derjenige, den Aaron Rodgers während der Offseason in den Mittelpunkt gerückt hat und der zumindest in puncto Quantität eine tragende Rolle übernehmen könnte.

Einen Nummer-1-Receiver brauchen die Denver Broncos nicht - Courtland Sutton dürfte diese Rolle übernehmen. Doch spannend ist für die neue Offense rund um Russell Wilson, welcher junge Receiver dahinter womöglich einen Sprung machen könnten. Jerry Jeudy ist der offensichtliche Kandidat hier, doch mit K.J. Hamler gäbe es eine Alternative, die vielleicht sogar besser zu Wilson passt: Den vertikalen Slot-Receiver hat er in Seattle immer gerne gesucht, über die letzten Jahre in Person von Tyler Lockett.

Falls nur einer der beiden seinen Durchbruch feiert, würde das Denvers Offense so viel gefährlicher machen. Gelingt beiden sogar ein großer Sprung, muss man die Broncos in den Playoffs noch mehr auf dem Zettel haben.