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NFL Offseason 2022: Team-Needs NFC North: Das sind die Baustellen der Bears, Lions, Packers und Vikings

Aaron Rodgers muss sich entscheiden, wie es für ihn in Green Bay oder anderswo weitergeht.

Green Bay Packers

  • Vorjahresbilanz: 13-4
  • Größte Needs: Wide Receiver, Offensive Line, Linebacker
  • Wichtigste Free Agents: WR Davante Adams, LB De'Vondre Campbell, WR Marquez Valdes-Scantling
  • Cap Space: -50,79 Millionen Dollar

Eigentlich geht es in Green Bay nur um ein Thema: Was will Quarterback Aaron Rodgers? Will er weitermachen? Und wenn ja, will er bei den Packers bleiben oder doch woanders neu anfangen?

Mit Rodgers ist das von außen nur schwer zu beurteilen. Es gibt Medienberichte, nach denen die Packers bereit wären, Rodgers einen Monstervertrag mit rund 45 Millionen Dollar im Schnitt zu geben, um ihn zum Topverdiener der Liga zu machen. Doch genauso gut gibt es Stimmen, die suggerieren, dass Rodgers selbst eigentlich mit Green Bay abgeschlossen hätte.

Und solange diese Personalie nicht geklärt ist, wird sich bei den Packers wenig bewegen. Sein jüngster Instagram-Post sorgte derweil auch nicht für mehr Klarheit.

Was aber sicherlich klar ist, ist, dass man Wide Receiver Davante Adams nicht wird ziehen lassen. Zur Not kommt der Franchise Tag zum Einsatz. Ansonsten aber gilt das, was seit ein paar Jahren schon Thema in Wisconsin ist: Um ihn herum braucht es dringend Upgrades.

Allen Lazard hat seine Momente, ebenso MVS und Vorjahres-Rookie Amari Rodgers zeigte immerhin Ansätze. Doch spätestens bei der 10:13-Pleite im Divisional Game gegen San Francisco wurde einmal mehr deutlich, dass man sich nur auf Adams aus dieser Gruppe vollends verlassen kann.

Green Bay Packers: Wer wird zum Cap-Opfer?

Die Offensive Line ist eine weitere Baustelle, auch wenn zu erwarten ist, dass die Langzeitverletzten wie Left Tackle David Bakhtiari und auch Guard Elgton Jenkins zur neuen Saison zurück sein werden. Dennoch fehlt es hier an Kadertiefe, zumal mit Lucas Patrick und Dennis Kelly auch noch zwei wichtige Backups auslaufende Verträge haben.

Der geringe Cap Space wird eine weitere Herausforderung darstellen für General Manager Brian Gutekunst, gerade auch mit Blick auf die Defense.

Hier nämlich hat sich Linebacker De'Vondre Campbell mit einer starken ersten Saison in Green Bay wohl aus der für die Packers erschwinglichen Preisklasse herausgespielt. Und auf den Edge-Positionen könnte einer der Smith-Brüder dem Cut zum Opfer fallen, um Cap Space zu generieren.

Insgesamt wird das Gerüst des Teams zusammenbleiben, sollte Rodgers weitermachen. Andernfalls bleibt den Packers wohl nichts anderes übrig, als allmählich über einen Rebuild nachzudenken. Es sei denn, sie sahen etwas in Backup-QB Jordan Love, das sonst keiner mitbekommen hat.

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