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NFL

NFL Starter Serie: Bills, Dolphins, Jets, Patriots - die AFC East

Cam Newton und die New England Patriots wollen nach einem Übergangsjahr wieder angreifen.

Die Jets wagen mal wieder einen Neuanfang, dieses Mal setzt GM Joe Douglas auf einen Defensiv-Spezialisten in Robert Saleh, nachdem es mit dem als "Offensiv-Genie" Adam Gase nicht geklappt hatte.

Saleh und Offensive Coordinator Mike LaFleur bekommen sogleich einen neuen Quarterback in Zach Wilson und sollen Gang Green möglichst zeitnah wieder in die Spur bringen. Ein solides Gerüst entsteht bereits, doch muss auch einiges richtig laufen.

New York Jets: Starter-Projection Offense

PositionSpielerPositionSpieler
Quarterback:Zach WilsonLeft Tackle:Mekhi Becton
Running Back:Michael CarterLeft Guard:Alijah Vera-Tucker
Wide Receiver:Corey Davis Center:Connor McGovern
Wide Receiver:Denzel Mims Right Guard:Greg Van Roten
Slot-Receiver:Jamison Crowder Right Tackle:Morgan Moses
Tight End:Christopher Herndon

New York Jets: Starter-Projection Defense

PositionSpielerPositionSpieler
Edge:Carl LawsonCornerback:Blessuan Austin
Defensive Tackle:Quinnen WilliamsCornerback:Bryce Hall
Defensive Tackle::Sheldon RankinsSlot-Cornerback:Javelin Guidry
Edge:Vinny CurrySafety:Ashtyn Davis
Linebacker:C.J. MosleySafety:Marcus Maye
Linebacker:Blake Cashman

Jets-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Mit dem zweiten Pick im Draft wurde Zach Wilson von BYU gezogen, der auch sofort starten soll. Das Vertrauen geht soweit, dass man sich bereits vom bisherigen Starter Sam Darnold und dessen durchaus soliden Backup Joe Flacco getrennt hat. Wilson geht also im Prinzip ohne Netz oder doppelten Boden in sein NFL-Abenteuer.
  • Entgegenkommen wird ihm, dass mit Corey Davis ein etablierter NFL-Starter dazu stieß. Zudem zeigte Denzel Mims in einer verletzungsbedingt verkürzten Rookie-Saison schon gute Ansätze und der mehr als solide Slot-Receiver Jamison Crowder dürfte Wilson zusätzliche Sicherheit bieten. Crowder allerdings spielt schon im seine Zukunft und wird um seine Snaps kämpfen müssen, denn mit Elijah Moore wurde in Runde 2 des Drafts schon sein potenzieller Nachfolger gezogen. Crowders Vertrag läuft am Saisonende aus, Moore konnte bei den bisherigen Trainingseinheiten regelmäßig überzeugen.
  • Zusätzliche Hilfe dürften die zahlreichen soliden Tight-End-Optionen bieten. Neben Herndon - bei dem man weiter auf den Breakout wartet - stehen hier auch noch Ryan Griffin sowie Tyler Kroft parat, die beide schon ordentliche Leistungen in der NFL gezeigt haben.
  • Im Backfield wiederum dürften ebenfalls gute Hände zu finden sein. La'Mical Perine zeigte zumindest Ansätze im Passspiel, wurde aber im Vorjahr noch kaum eingesetzt hinter Frank Gore. Zudem brachte Saleh mit Tevin Coleman einen alten Bekannten mit, der durchaus solide Leistungen gezeigt hat im Passspiel, wenn er denn mal fit war, was zuletzt kaum der Fall war. Hier ist - wie so häufig auch in San Francisco zu beobachten - eine Rotation zu erwarten, in der Rookie Michael Carter ebenfalls eine tragende Rolle haben sollte.
  • Was das Scheme dieser neuen Offense betrifft, verriet LaFleur, der jüngere Bruder von Packers-Head-Coach Matt LaFleur, bereits, dass dessen Grundlage die West Coast Offense sein wird. Jedoch kündigte der Mann aus dem Coaching Tree von Kyle Shanahan bereits an, die Shanahan-typischen Outside-Zone-Elemente sowie Play Action einfließen zu lassen.
  • Entsprechend wird es auch viel auf die O-Line ankommen, die zwei neue Gesichter bekommen hat: Zum einen kam Right Tackle Morgan Mosas aus Washington, zum anderen wurde im Draft in Runde 1 Alijah Vera-Tucker gezogen. Letzterer galt als bester Guard der Klasse. Upgrades, die auch nötig waren, denn die Jets gehörten zum schlechtesten, was die NFL in Sachen Pass Protection zu bieten hatte (8,1 Prozent Adjusted Sack Rate).
  • Was den Jets jedoch zuletzt recht effektiv gelang, war den Run zu stoppen. In Sachen Passverteidigung jedoch gehörten sie eher zum unteren Mittelmaß, was auch am weiterhin überschaubaren Pass-Rush lag, der schon seit längerem ein großes Problem darstellt.
  • Neuzugang Carl Lawson soll hier Abhilfe schaffen und legte seine wohl beste NFL-Saison im Vorjahr in Cincinnati hin (44 Pressures). Ob das jedoch reicht, um die Gesamtsituation zu verbessern, bleibt erstmal abzuwarten. Ebenso kam Vinny Curry, den Douglas noch aus Philadelphia kannte. Jedoch ist er seit einiger Zeit nur noch ein situativer Pass-Rusher und keiner, in den man allzu viel Hoffnung setzen sollte.

  • In der Secondary wurden zuletzt Altlasten abgegeben, während Safety Marcus Maye per Franchise Tage gehalten wurde. Bis zum 15. Juli haben beide Seiten noch Zeit, eine Verlängerung auszuhandeln. Stand jetzt jedoch gibt es keine Anzeichen, dass es dazu kommen wird. Im Vorjahr spielte er seine wohl beste NFL-Saison und scheint gewissermaßen aus dem Schatten von Jamal Adams (mittlerweile in Seattle) herausgetreten zu sein.
  • Daneben spielte Ashtyn Davis eine durchwachsene Rookie-Saison und wurde speziell in Coverage das eine oder andere Mal übel geschlagen. Er muss sich also steigern und bekommt Konkurrenz durch Neuzugang Lamarcus Joyner, der aus Las Vegas dazu stößt. Joyner könnte jedoch auch ein Kandidat für den Slot sein.
  • Die Jets haben viel Arbeit vor sich. Über allem dürfte jedoch erstmal stehen, die Atmosphäre in der Kabine, innerhalb des Teams zu verbessern. Gase galt nicht gerade als zugänglicher Typ, geschweige denn als Anführer. Saleh dagegen demonstrierte bereits als DC bei den Niners, dass er Leute begeistern und mitziehen kann. Und das allein wäre schon viel wert bei einem Team, dem merklich die Begeisterung fehlte.
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