Cookie-Einstellungen
NBA

NBA Power Ranking im April: Nicht das Play-In-Turnier sollte die Mavericks ärgern

Damian Lillard, Portland Trail Blazers
© getty

Von Platz 14 auf 20: San Antonio Spurs (28-29)

Net-Rating: -0,6 (Platz 17)

Die Spurs befinden sich inmitten des schwersten Spielplans der zweiten Saisonhälfte. Es ist kein Wunder, dass ihre Defense das Niveau nicht halten konnte, von den letzten 16 Spielen wurden nur sechs gewonnen und nur Houston hat ein härteres verbleibendes Restprogramm. Positiv ist immerhin, dass man die Pelicans mit einem weiteren direkten Duell auf Distanz halten kann - und im Sommer wird die Frage spannend, was mit DeMar DeRozan geschieht. San Antonio hat sich der Jugend verschrieben, aber als Closer und Playmaker hat der Off-Guard noch immer einen hohen Stellenwert.

Von Platz 22 auf 19: Indiana Pacers (27-31)

Net-Rating: -0,6 (Platz 18)

Die Pacers können sich bei ihrer Conference bedanken, dass sie nach mehreren schwachen Wochen kaum zurückgefallen sind. Dennoch ist der Trend nicht gut: Die Offense zeigte sich zuletzt sogar leicht verbessert, die Defense fiel dafür während der 6-Spiele-Pause von Myles Turner, der nun wieder fehlt, in ein Loch und erlaubte fast 117 Punkte pro 100 Ballbesitzen (Platz 24). Die gute Bank hat die Pacers schon einige Male gerettet, vor allem T.J. McConnell und Doug McDermott waren dabei Gold wert. Der erhoffte Schritt nach vorn ist, wohl auch dank der vielen Ausfälle, allerdings ausgeblieben.

Von Platz 13 auf 18: Golden State Warriors (29-30)

Net-Rating: -0,4 (16)

Ist der SPOX-Fluch real? Die Warriors wirken wie ein weiteres Beispiel - aber wir verteidigen uns: Auch während des unfassbaren Hot-Streaks von Stephen Curry war Golden State ja nicht unschlagbar, im Gegenteil. Seit der Trade Deadline ist die Bilanz knapp negativ (7-8) und selbst im April war Golden State nur ein .500-Team. Es gibt einfach zu viele Baustellen, auch wenn Curry das regelmäßig vergessen macht. Die Defense hält die Dubs oft im Spiel, offensiv gibt es zu viele Minusspieler. Immerhin hat sich Jordan Poole in Jahr zwei zu einer veritablen Option entwickelt.

Von Platz 21 auf 17: Toronto Raptors (25-34)

Net-Rating: 0,9 (14)

Die Raptors bleiben ein faszinierendes Team. Zur Trade Deadline roch es ein wenig nach Abschenken, seither wurden jedoch sieben Siege bei klar positivem Net-Rating (+3,2) geholt, obwohl nach wie vor in jedem Spiel mehrere Akteure ausfallen. Dann springen eben "Hinterbänkler" wie Paul Watson oder Yuta Watanabe ein und halten das Team konkurrenzfähig. Interessant ist auch: Mit Khem Birch scheint Toronto endlich eine Lösung auf der Fünf zu haben, mit ihm verfügt Toronto wieder über eine elitäre Defense. Der Restspielplan hat es aber in sich, es geht fast nur noch gegen Playoff-Teams.

Von Platz 24 auf 16: Washington Wizards (25-33)

Net-Rating: -3,5 (23)

Hat es nun doch noch Klick gemacht? Über die vergangenen Wochen sahen die Wizards aus wie eins der besten NBA-Teams, nach acht Siegen aus neun Spielen ist das Play-In-Turnier wieder absolut in Reichweite. Und das, obwohl Bradley Beal nicht mehr so ausrastet wie zu Saisonbeginn; das dominante Duo in Washington formierten zuletzt Russell Westbrook und - Trommelwirbel - Robin Lopez (gemeinsames Net-Rating: +17,3)! Dank RoLo und Neuzugang Daniel Gafford kann Washington auf einmal den Ring beschützen und stellte zuletzt die viertbeste Defense. Ist das diesmal von Dauer?

Von Platz 10 auf 15: Portland Trail Blazers (32-26)

Net-Rating: -0,3 (15)

Portland befindet sich zu einer Unzeit in seiner schlechtesten Saisonphase. Sieben der letzten neun Spiele wurden verloren und zuletzt konnte Damian Lillard sein Team nicht mehr ständig retten. Drei Spiele musste Dame aussetzen, aber auch zuvor hatte ihn das Wurfglück verlassen (38,5 Prozent aus dem Feld im April). Das Problem für Portland: Ohne offensive Explosionen geht es nicht, denn defensiv sind über die Saison nur die Kings schlechter. Der Kader ist nun immerhin mal wieder (fast) vollzählig und Portland hat es momentan noch selbst in der Hand, das Play-In-Turnier zu verhindern.

Von Platz 17 auf 14: Memphis Grizzlies (29-28)

Net-Rating: +1,5 (12)

Niemand spricht über die Grizzlies, wohl auch deshalb, weil sie so schwer greifbar sind. Sie haben abgesehen von Ja Morant kaum große Namen, aber dafür den vielleicht tiefsten Kader der Liga voll mit fähigen NBA-Spielern. Die gute Defense bildete die gesamte Saison über das Fundament, zuletzt zog aber die Offense nach - vor allem dank Grayson Allen (17 Punkte, 42 Prozent Dreier im April) haben die Grizzlies neuerdings sogar etwas Spacing. Sollte jetzt noch Jaren Jackson Jr. wirklich bald zurückkehren, könnte Memphis richtig unangenehm werden. Drei (!) Spiele gegen POR stehen noch an.

Von Platz 11 auf 13: Miami Heat (31-28)

Net-Rating: -0,7 (Platz 19)

Die wacklige Saison der Heat hat ein wenig überstrahlt, wie sehr sich Bam Adebayo weiterentwickelt hat. Der Big Man ist stets der wichtigste Verteidiger auf dem Court, der sich jedem Matchup annehmen kann, dazu wächst sein Offensivspiel weiter - der Game-Winner gegen Brooklyn war ein exzellentes Beispiel, ein solcher Move wäre noch vor zwei Jahren ausgeschlossen gewesen. Es ändert nichts daran, dass Miami nicht an die Leistungen aus der Bubble anknüpfen kann, aber es stimmt langfristig hoffnungsvoll. Können die Heat kurzfristig mehr sein als ein Erstrunden-Stolperstein?

Von Platz 9 auf 12: Dallas Mavericks (31-26)

Net-Rating: +1,4 (13)

Die Mavs regen sich öffentlichkeitswirksam darüber auf, dass es ein Play-In-Turnier gibt, dabei hatten sie längst alle Möglichkeiten, eine Teilnahme daran zu verhindern; unter den Top-10-Teams im Westen hat kein einziges eine schlechtere Bilanz gegen Sub-.500-Teams. Wer ernstgenommen werden will, sollte nicht regelmäßig gegen Houston oder Sacramento verlieren ... sei's drum: Platz 6 ist immer noch drin, Dallas hat einen sehr gnädigen Restspielplan. Die Mavs müssen aber schleunigst die zuletzt schaurige Defense (Platz 28 in den letzten zwei Wochen) wieder reparieren.

Von Platz 15 auf 11: Atlanta Hawks (32-27)

Net-Rating: +2,0 (10)

Wenigstens kurzfristig hat sich der Coaching-Wechsel bei den Hawks ausgezahlt: Unter Nate McMillan steht Atlanta bei einer 18-7-Bilanz, auch wenn die Pole Position für Platz 4 verspielt wurde. Dabei gibt es noch immer ständig Ausfälle, trotzdem hat sich endlich eine Lösung gefunden, um in den Minuten ohne Trae Young nicht mehr vollständig abzurauschen. Diese Lösung heißt Bogdan Bogdanovic und spielt im April den besten Basketball seines Lebens (22-5-4 im Schnitt, 50 Prozent Dreier). Die Defense ist nicht berühmt, könnte durch De'Andre Hunter aber einen Boost bekommen.

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung