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NBA

NBA: Houston Rockets verlieren trotz Monster-Auftritt von James Harden gegen Indiana Pacers

Von SPOX
Ein starker James Harden reicht den Rockets nicht im engen Krimi gegen die Pacers.

Die Indiana Pacers haben sich einen knappen 108:104-Sieg (Boxscore) gegen die Houston Rockets gesichert und damit das Erstrundenmatchup mit den Miami Heat klargemacht. Dabei trotzen die Pacers in einer engen Schlussphase dem nächsten spektakulären Auftritt von James Harden (hier gibt es seine kompletten Highlights im Video).

Houston Rockets (44-27) - Indiana Pacers (44-28) 104:108 (Boxscore)

The Beard hielt seine Farben in der zweiten Halbzeit quasi im Alleingang im Spiel. Während seine Teamkollegen nahezu ausnahmslos einen rabenschwarzen Offensiv-Abend erwischten, erzielte Harden 45 Punkte bei 13 von 21 aus dem Feld und 7 von 14 von Downtown. Zusätzlich stellte er mit 17 Brettern sein persönliches Career-High ein und verteilte auch noch 9 Assists.

Ansonsten scorten aber nur Jeff Green (14, 5/12 FG), Robert Covington (11, 3/8 FG) und Eric Gordon (13) zweistellig. Der Guard feierte nach hartnäckigen Knöchelproblemen sein Comeback und gleichzeitig sein Debüt in der Disney-Bubble - war aber die komplette Partie über auf der Suche nach seinem Rhythmus (5/15 FG, 1/9 Dreier).

Insgesamt trafen die Rockets magere 37,2 Prozent aus dem Feld, mit Ausnahme von Harden landeten sogar nur 9 von 43 Versuchen von Downtown (20,9 Prozent) im Netz. Bei den Pacers lief es nur bedingt besser (40 Prozent FG), sodass die Fans keinen Leckerbissen zu sehen bekamen. Justin Holiday (18 Punkte und die entscheidenden Freiwürfe) und Myles Turner (18 und 12 Rebounds) führten Indiana an.

Zudem lieferten noch Edmond Sumner (17) und Doug McDermott (16) gute Leistungen von der Bank, während Victor Oladipo zwar 16 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists auflegte, sich aber auch 5 Turnover leistete und ebenfalls Schwächen beim Shooting aufzeigte (7/26 FG, 2/12 Dreier). Mit dem Sieg haben die Pacers das Erstrundenmatchup mit den Miami Heat perfekt gemacht, offen ist nur noch, wer als Viert- und wer als Fünftplatzierter in die Playoffs gehen wird. Damit stehen auch alle anderen Matchups in der Eastern Conference fest (MIL-ORL, TOR-BKN und BOS-PHI).

Houston Rockets starten heiß - und kühlen schnell ab

Die Rockets mussten sowohl auf Danuel House (linker Zeh verstaucht) als auch auf Russell Westbrook verzichten. Der Point Guard musste sich am Mittwoch einer MRT-Untersuchung unterziehen lassen, bei der eine Zerrung im rechten Quadrizeps festgestellt wurde. Gegen die Sixers in der Nacht von Freitag auf Samstag wird er definitiv fehlen, vor dem Start der Playoffs kommende Woche soll er neu evaluiert werden. Zudem verletzte sich auch noch P.J. Tucker an der Hand, Head Coach Mike D'Antoni zeigte sich beim 35-Jährigen aber unbesorgt.

Derweil fehlten auf Seiten der Pacers Malcolm Brogdon und T.J. Warren, die geschont wurden. Als Warren-Ersatz brachte Pacers-Coach Nate McMillan JaKarr Sampson und damit ein etwas größeres Lineup gegen die Small-Ball-Rockets.

Dieses Konzept ging allerdings nicht wirklich auf. Die Rockets hämmerten den Pacers in den ersten Minuten fünf Dreier um die Ohren und zogen bis auf 15 Zähler davon. Erst als auch Indiana auf eine kleinere Aufstellung umstellte (und teilweise eine Zonenverteidigung präsentierte) kamen die "Gäste" wieder auf 29:33 bis zum Ende des ersten Viertels heran.

Nach dem heißen Start der Rockets von Downtown (5/6 Dreier) landeten viertelübergreifend jedoch die nächsten zwölf Versuche aus der Distanz daneben. Mit Harden auf der Bank und einem 11:2-Lauf der Pacers übernahm Indy im zweiten Durchgang die Führung. Besonders schön anzuschauen war die Partie in dieser Phase nicht. Houston traf in Abschnitt zwei schwache 19 Prozent aus dem Feld, Indiana 36 Prozent. Die Pacers gingen mit 51:50 in die Halbzeitpause.

James Harden startet Rockets-Comeback - Pacers gewinnen

Auch nach dem Seitenwechsel hatten beide Offenses so ihre Probleme - mit einer Ausnahme: Harden. The Beard schenkte den Pacers im dritten Durchgang 15 Zähler ein und hielt sein Team damit im Alleingang im Spiel (79:77 für Indiana nach drei Vierteln).

Doch an den eiskalten Händen seiner Kollegen konnte er nichts ändern. Mitte des Schlussabschnitts starteten die Pacers einen 16:5-Lauf, mit dem sie sich bis auf 14 Zähler absetzten. Anschließend war es wieder The Beard, der die Texaner in Schlagdistanz hielt.

Nach mehreren Stepback-Dreiern und einem Drive eine halbe Minute vor Schluss schmolz der Rückstand auf nur noch 2 Zähler zusammen. Die Antwort von Oladipo aus dem Dreipunkteland landete nur am Ring, doch Indiana schnappte sich den Offensiv-Rebound. Anschließend brachten die Pacers den Sieg von der Freiwurflinie in trockene Tücher.

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