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Wintersport

Ski alpin, Super G der Herren: Romed Baumann überzeugt in Beaver Creek

Von SPOX / SID
Marco Odermatt aus der Schweiz führt im Super-G-Weltcup.

Skirennläufer Romed Baumann hat beim Weltcup-Wochenende in Beaver Creek/Colorado mit zwei Top-10-Platzierungen überzeugt und im WM-Winter früh Hoffnung verbreitet. Beim Super-G am Sonntag belegte der WM-Zweite von 2021 den achten Rang, am Samstag war der 36-Jährige aus Kiefersfelden in der Abfahrt Sechster geworden.

"Es ist wieder ein gutes Resultat. Es war eine kontrollierte, solide Fahrt", sagte Baumann am Sonntag. Es sei "ganz cool" gewesen, hatte er 24 Stunden zuvor nach dem ersten Weltcup in den USA erklärt, "von den Bedingungen war es ein schwieriges Rennen. Das Stockerl wäre möglich gewesen, aber ich bin trotzdem happy. Ich habe viele gute Leute hinter mir gelassen." Eine für Freitag geplante Abfahrt war wegen schlechten Wetters abgesagt worden.

Nicht wie erhofft lief es im Vail Valley für Thomas Dreßen. Nach seinem starken Comeback in Lake Louise/Kanada, wo der fünfmalige Weltcup-Sieger aus Mittenwald beim Saisonauftakt direkt den achten Rang in der Abfahrt belegt hatte, musste sich Dreßen diesmal mit dem 24. Platz begnügen (1,99 Sekunden zurück) - auch im Super-G schaffte er es nicht unter die Top 20. Dreßen war vor Lake Louise seit März 2020 wegen einer Hüft- und einer Knie-Operation nicht mehr in einem Weltcup gestartet.

Insgesamt verlief der Weltcup für den Deutschen Skiverband (DSV) sehr ordentlich. In der zweiten Abfahrt der Saison erfüllte Dominik Schwaiger (Königssee/13.) den zweiten Teil der WM-Norm, Josef Ferstl (Hammer/14.) holte die halbe Norm für das Saison-Highlight. Andreas Sander (Ennepetal) kam auf Rang 19. Der Fünftplatzierte des ersten Super-G wurde im zweiten Zwölfter.

Zweimal nicht zu schlagen war Aleksander Aamodt Kilde. Der Norweger, bereits Sieger der ersten Abfahrt dieser Saison in Kanada, gewann in Beaver Creek beide Rennen vor dem Schweizer Gesamtweltcup-Führenden Marco Odermatt.

Ski alpin: Super G der Herren in Beaver Creek - Top 10

PlatzAthlet
1Aleksander Aamodt Kilde
2Marco Odermatt
3Alexis Pinturault
4Gino Caviezel
5Atle Lie McGrath
6Raphael Haaser
7Lucas Braathen
8Romed Baumann
9Vincent Kriechmayr
10Matthias Mayer

Ski alpin: Super G der Herren in Beaver Creek im Liveticker zum Nachlesen

Ab nach Val d´Isere: Am nächsten Wochenende sind in Val d´Isere erstmal die Techniker gefragt, bevor es in zwei Wochen in St. Moritz wieder mit Tempo zur Sache geht. Tschüss aus Beaver Creek und noch einen schönen Abend!

Odermatt und Caviezel stark: Marco Odermatt musste sich heute zwar mal wieder Aleksander Aamodt Kilde geschlagen geben, hat sein enormes Talent aber einmal mehr unter Beweis gestellt und den zweiten Platz verbucht. Zufrieden kann auch Gino Caviezel auf einem tollen vierten Platz sein. Ein starkes Teamresultat der Eidgenossen wird von Stefan Rogentin und Justin Murisier auf den Rängen 15 und 17 sowie Beat Feuz (25.) abgerundet.

Wieder kein Podium für Österreich: Nachdem Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr das Podest gestern knapp verpasst hatten, konnte auch heute kein Österreicher unter die besten drei fahren. Auf Rang sechs wurde Raphael Haaser bester ÖSV-Athlet, Kriechmayr und Mayer kamen gerade noch in die Top Ten. Weltcupzähler gab es auch für Julian Schütter (18.), Stefan Babinsky (21.), Marco Schwarz (24.), Otmar Striedinger (26.) und Daniel Hemetsberger (29.).

Baumann in den Top Ten: Aus deutscher Sicht konnte Romed Baumann mit seinem nächsten Top-Ten-Finish überzeugen und den achten Platz belegen. Auch Andreas Sander auf dem zwölften Rang war noch gut dabei. Thomas Dreßen, Josef Ferstl und Dominik Schwaiger haben die Top 30 verpasst und konnten keine Weltcuppunkte sammeln.

Kilde schnürt den Doppelpack in Beaver Creek! Aleksander Aamodt Kilde hat ein perfektes Wochenende in Beaver Creek hingelegt und nach der Abfahrt auch den Super-G auf der Raubvogelpiste gewonnen! Der Norweger konnte seinen ärgsten Rivalen Marco Odermatt, der im fünften Rennen des Winters zum fünften Mal auf dem Podest steht, um zwei Zehntel schlagen. Eine weitere Zehntel zurück feierte Alexis Pinturault aus Frankreich mal wieder ein Podiumsfinish.

Dominik Schwaiger (GER): Als vorletzter Fahrer geht Dominik Schwaiger auf die Piste. Der 31-Jährige kommt gut rein und hält den Druck auf den Außenski zunächst hoch. Ein paar kleine Wackler rauben ihm dann ein wenig Tempo und es geht ganz knapp an den Punkten vorbei.

River Radamus (USA): River Radamus haut noch einen raus! Der Lokalmatador legt richtig gut los und ist lange gar auf Top-Ten-Kurs. Am Ende wirft es ihn zweimal weit hinaus und es wird nur Rang 16, doch das hält den US-Boy nicht davon ab, wild mit dem Publikum zu feiern.

Otmar Striedinger und Daniel Hemetsberger (AUT): Zwei Österreicher kommen noch. Zunächst ist Otmar Striedinger unterwegs und beginnt stabil. Lange sind die Top 15 möglich, dann baut Striedinger aber noch zwei dicke Patzer ein und fällt zurück auf Platz 25. Daniel Hemetsberger als echter Speedspezialist hat auf diesem anspruchsvollen Kurs auch seine Probleme und landet gar noch drei Plätze hinter seinem Landsmann.

Gilles Roulin (SUI): Gilles Roulin hat auf der Raubvogelpiste nichts zu melden. Viel zu passiv und vorsichtig schleicht der Schweizer den Hang hinab und checkt auf Rang 33 ein.

Julian Schütter und Christoph Krenn (AUT): Julian Schütter ballt im Ziel die Faust und schreit seine Freude heraus. Trotz einiger technischer Fehler hat der Österreicher ein tolles und vor allem schnelles Rennen gezeigt und auf Rang 17 eingecheckt. das dürften einige Punkte werden. Christoph Krenn hingegen kommt nicht gut zurecht und verliert stetig bis der Rückstand über zwei Sekunden beträgt.

Marco Schwarz (AUT): Marco Schwarz ist im Speedbereich noch neu und zunächst sehr zögerlich unterwegs. Der Österreicher kommt nie in den Rhythmus und muss oft hart gegendrücken. Dafür ist Rang 19 noch in Ordnung.

Giovanni Franzoni (ITA): Mittlerweile wurde natürlich nach oben gefunkt, dass hier noch was geht, wenn man riskiert. Entsprechend rast auch Giovanni Franzoni entschlossen den Hang hinab und ist tatsächlich auch vorne dabei bis es ihn aus der Spur wirft und er spektakulär stürzt. Das sah richtig übel aus, doch Franzoni kann nach kurzer Pause selbst ins Ziel fahren.

Lucas Braathen (NOR): Auch Lucas Braathen ist einer von der wilden Sorte und macht es fast genau so gut wie sein Kumpel zuvor. Als im Ziel Rang sieben aufblinkt, kommt auch er aus dem Lächeln nicht mehr raus und die beiden guten Freunde umarmen sich erstmal. Was für eine Show!

Atle Lie McGrath (NOR): Wahnsinn! Was ist das für ein irrer Typ! Atle Lie McGrath ist nun auch im Super-G dabei und fährt einfach mal fröhlich und mit vollem Risiko drauf los. Der Norweger ist voll am Limit, fliegt mehrfach fast ab, kommt aber durch. Und er ist rasend schnell! Nur knapp verpasst McGrath das Podest und landet auf der Fünf.

Loic Meillard (SUI): Loic Meillard macht es ganz ordentlich und hält den Rückstand trotz einiger Aussetzer in Grenzen. Der Schweizer rast auf Platz 20!

Kilde vor dem nächsten Streich: Die Top 30 sind unten und alles sieht nach dem nächsten Weltcupsieg von Aleksander Aamodt Kilde aus! Der Norweger führt vor seinem Dauerrivalen Marco Odermatt aus der Schweiz und dem Franzosen Alexis Pinturault. Bester Österreicher ist Raphael Haaser auf Platz fünf, bester Deutscher Romed Baumann auf der Sieben. Wir behalten das Geschehen natürlich weiter im Blick und melden uns, sobald hier was Spannendes passiert.

Mattia Casse (ITA): Mattia Casse kann mit seiner Athletik hier sicher noch was bewegen. Der Italiener fährt es auch sauber, bleibt immer auf Linie und zeigt, dass zumindest noch ein bisschen möglich ist. Platz 13.

Christof Innerhofer (ITA): Christof Innerhofer kommt überhaupt nicht zurecht und fährt den lauf nach einigen Patzern letztlich auf Sicherheit zuende. Fast drei Sekunden fehlen auf die Spitze.

Broderick Thompson (CAN): Broderick Thompson macht es zunächst deutlich besser als sein Landsmann zuvor, fährt mutig und ist zeitlich gut dabei. Thompson verpasst dann aber zwei Schwünge und verliert Speed. So wirft es ihn noch knapp hinter Philp zurück.

Trevor Philp (CAN): Trevor Philp kann den Rückstand zumindest mal wieder unter zwei Sekunden halten. Viel mehr scheint einfach nicht mehr drin zu sein. Rang 16 für den Kanadier.

Josef Ferstl (GER): Josef Ferstl kommt gut rein und ist oben deutlich schneller als die Fahrer zuvor. Dann hat der Deutsche aber zunehmend mit der Linie zu kämpfen und es schmeißt ihn hin und her. Am Ende geht Ferstl dann auch noch die Puste aus.

Brodie Seger (CAN): Der nächste Ausfall. Brodie Seger kassiert bei vollem Speed einen mächtigen Schlag hält sich nur mit Glück akrobatisch auf den Skiern. Das nächste Tor verpasst er aber.

Stefan Babinsky (AUT): Neben den schlechter werden Streckeneigenschaften spielt auch das Licht eine immer größere Rolle. Im Flachen wechseln Sonne und Schatten quasi bei jedem Tor. Stefan Babinsky fährt es dafür clever und kann so immerhin unter zwei Sekunden bleiben.

Thomas Dreßen (GER): Was geht für Thomas Dreßen heute? Zunächst nicht viel. Der Deutsche kriegt keinen Druck auf die Bretter und liegt sofort deutlich zurück. Unten läuft es flüssiger und Dreßen hält den Rückstand stabil. Platz 17.

Johan Clarey (FRA): Was gibt die Piste überhaupt noch her? Für Johan Clarey nicht allzu viel. Der Routinier kann zwar seine Erfahrung ausspielen, um ein paar brenzlige Situationen zu meistern, hat dann aber überhaupt keinen Speed mehr.

Niels Hintermann (SUI): Im oberen Teil sind mittlerweile die erste Schläge drin und die Athleten müssen viel korrigieren. Auch Niels Hintermann wird durchgeschüttelt und kann seinem Plan nicht folgen. Im Zielhang wirft es den Schweizer dann noch weit raus und er verliert nochmal viel Zeit.

Justin Murisier (SUI): Justin Murisier hat Bock! Der Schweizer haut vom Start weg alles rein und fährt ganz nah an die Stangen. Murisier versucht es fast ein bisschen zu engagiert und kann nicht locker lassen. Deshalb ist auch das Tempo nicht so hoch wie es nötig wäre, um vorne anzugreifen.

Nils Allegre (FRA): Nils Allegre ist unterwegs. Der Franzose macht es etwas besser als seine Landsleute zuvor, verliert aber auch immer wieder die Kontrolle über seinen Oberkörper und stellt zu stark an. Rang zwölf.

Travis Ganong (USA): Ähnliches Bild bei Travis Ganong: Auch der US-Boy hat überhaupt kein Vertrauen in seine Ski, kommt nie wirklich rein ins Rennen. Nach einem zu weiten Linksschwung verfehlt er dann auch das nächste Tor und hat Feierabend.

Blaise Giezendanner (FRA): Nächste Chance für Frankreich! Blaise Giezendanner ist nach seinem Sturz vor zwei Wochen aber noch viel zu mutlos unterwegs, um in Beaver Creek was zu bewegen. Über zwei Sekunden fehlen Giezendanner am Ende.

Matthieu Bailet (FRA): Matthieu Bailet wird im oberen Teil mächtig durchgeschüttelt und ist fast nie auf der angepeilten Linie unterwegs. Ein vogelwilder Ritt endet dann auch vorzeitig als Bailet an einem Tor vorbeispringt.

Beat Feuz (SUI): Beat Feuz ist noch nicht so richtig in dieser Saison angekommen. Dieser besonders anspruchsvolle und drehende Kurs ist auch nicht für den Schweizer gemacht und er kriegt Zehntel um zehntel aufgebrummt. Die Linie passt, aber die Power fehlt. Rang zwölf.

Vincent Kriechmayr (AUT): Vincent Kriechmayr wird zunächst gleich zweimal von der Linie abgedrängt und muss Extrameter fahren. Aber der Österreicher ist schnell! Kriechmayr holt alles raus, geht bei jeder Möglichkeit in die Hocke. Im Zielhang geht im etwas die Puste aus und Rang acht leuchtet auf.

Andreas Sander (GER): Andreas Sander ist unterwegs und wählt einen eher konservativen Ansatz, um nicht zu viel zu riskieren. Dem Deutschen fehlt es an Tempo, er kommt nie richtig auf Zug und verliert über eine ganze Sekunde auf die Spitze.

Aleksander Aamodt Kilde (NOR): Jetzt kommt Kilde! Der Norweger strotzt nach seinem Abfahrtssieg vor Selbstbewusstsein und investiert viel in die Linie. Kilde hält den Speed hoch und fängt dann im Flachen an zu zaubern. Besser kann man das nicht fahren, das ist tatsächlich die Führung! Odermatt schüttelt im Ziel lächelnd den Kopf.

James Crawford (CAN): Was ist Odermatts Zeit wert? James Crawford hat gestern als Dritter überzeugt und fliegt auch heute mit Power los. Der Kanadier verliert fast die Kontrolle über seine Ski, ist dadurch aber zunächst wahnsinnig schnell. Dadurch wiederum muss er anschließend mehrfach bremsen und korrigieren. Ein wilder Ritt endet auf Rang sieben.

Marco Odermatt (SUI): Jetzt kommt Marco Odermatt! Kann der Gesamtweltcupführende auch heute wieder zuschlagen? Im oberen Teil kann der Schweizer seine Fähigkeiten als Riesenslalomfahrer stark ausspielen. Durch den Mitteilteil hangelt er sich so durch, dann kommt er wieder auf Zug und nimmt die drei drehenden Tore im Zielhang wunderbar. Führung!

Matthias Mayer (AUT): Matthias Mayer kommt überhaupt nicht gut rein, kämpft immer wieder mit der Linie und kriegt überhaupt keinen Fluss rein. Er ist auch viel langsamer unterwegs als sein Landsmann zuvor. Entsprechend ist der Rückstand am Ende deutlich.

Raphael Haaser (AUT): Jetzt geht´s auch für Österreich los! Raphael Haaser liebt die Geschwindigkeit und legt entsprechend sehr engagiert los. Die beiden kniffligen Doppelschwünge oben meistert Haaser gut, wird dann aber einmal weit rausgedrückt. Dennoch ist der ÖSV-Athlet voll auf Bestzeitkurs, bis er im Zielhang noch zweimal korrigieren muss und doch noch auf Platz drei zurückfällt.

Stefan Rogentin (SUI): Auch Stefan Rogentin fährt es oben sehr vorsichtig, geradezu zögerlich. Da ist der Respekt vor der steilen ´Birds of Prey´ offenbar zu groß. Später nimmt der Schweizer dann noch Fahrt auf und hält den Rückstand stabil, kommt aber nicht mehr näher.

Ryan Cochran-Siegle (USA): Ryan Cochran-Siegle lässt es ungewohnt ruhig angehen und nimmt im oberen Teil mehrfach bewusst Tempo raus. Offenbar sind die Sichtverhältnisse dort nicht so gut. Mit einem ganz weiten Sprung will der US-Boy dann wieder attackieren, verzockt sich aber und fliegt am nächsten Tor vorbei.

Dominik Paris (ITA): Dominik Paris hat am Anfang arge Probleme und muss hart arbeiten, um überhaupt auf Kurs zu bleiben. An Engagement mangelt es dem Südtiroler nicht, jedes Tor wird attackiert. Aber das war insgesamt einfach zu unrund.

Gino Caviezel (SUI): Gino Caviezel ist mit 108 km/h richtig schnell unterwegs! Der Schweizer hat aber kein gutes Timing und wird immer wieder zu weit abgetragen. Deshalb fehlen ihm am Ende auch 0,25 Sekunden auf den führenden Alex Pinturault.

Alexis Pinturault (FRA): Alexis Pinturault legt los wie die Feuerwehr und nimmt Baumann im Steilen schon eine halbe Sekunde ab. Der Franzose baut ein paar kleine Fehlerchen ein, kommt dank seiner starken Technik aber stets schnell zurück auf die Ideallinie. Führung!

Romed Baumann (GER): Der erste Deutsche ist unterwegs! Romed Baumann legt auch engagiert los, fährt aber etwas kontrollierter als der Norweger zuvor. Das ist am Anfang etwas langsamer, dafür nimmt er die Einfahrt in den flacheren Mittelteil gut und ist gleich wieder auf Zug. Den ersten Sprung zieht Baumann sehr weit, kommt aber auch da gleich wieder auf Speed. Insgesamt ein guter Lauf von Romed Baumann. Was ist die Zeit wert?

Adrian Smiseth Sejersted (NOR): Auf geht´s! Adrian Smiseth Sejersted eröffnet bei guten Bedingungen den Super-G in Beaver Creek! Der Norweger stürzt sich in den sofort sehr steilen Hang und meistert die ersten Tore gut. Nach einem langen Linksschwung trägt es Sejersted dann aber plötzlich zu weit ab und er verpasst das nächste Tor. Erster Läufer, erster Ausfall!

Ski alpin: Super G der Herren in Beaver Creek heute im Liveticker - Vor Beginn

Vor Beginn: Im Team Swiss Ski ruhen die Hoffnungen natürlich auf Marco Odermatt. Der 25-Jährige hat den ersten Super-G der Saison souverän gewonnen und auch in den Abfahrten stets überzeugt. Gestern fehlten ihm ganze sechs Hundertstel, um Aleksander Aamodt Kilde zu bezwingen. Außer Odermatt hat die Schweiz in diesem Winter bisher allerdings nicht viel zu bieten. Beat Feuz ist noch ein ganzes Stück von seiner Topform entfernt, Niels Hintermann und Stefan Rogentin fuhren bisher auch zumeist hinterher. Gino Caviezel, Justin Murisier Loic Meillard und Gilles Roulin sind in diesem Super-G auch mit von der Partie.

Vor Beginn: Die österreichischen Athleten haben das Podium in der Abfahrt haarscharf verpasst. Matthias Mayer fehlte auf Rang vier nur eine Hundertstel zum dritten Platz, Vincent Kriechmayr landete direkt dahinter. Die beide sind auch heute mit Abstand die heißesten Kandidaten für eine Topplatzierung im ÖSV-Dress. Raphal Haaser ist im Super-G auch immer was zuzutrauen. Zudem starten Stefan Babinsky, Marco Schwarz, Julian Schütter, Christoph Krenn, Otmar Striedinger und Daniel Hemetsberger.

Vor Beginn: Im deutschen Team hat Andreas Sander beim ersten Super-G der Saison in Lake Louise als Fünfter überzeugt. Der 33-Jährige geht neben Romed Baumann, der gestern in der Abfahrt als Sechster bester Deutscher war, mit den besten Chancen auf eine Topplatzierung ins Rennen. Thomas Dreßen konnte nach seinem starken Comeback in Kanada gestern nicht überzeugen und hat im Super-G auch seine schwächere Speed-Disziplin. Für den 29-Jährigen geht es vor allem darum, weiter Wettkampfpraxis zu sammeln und Form aufzubauen. Josef Ferstl und Dominik Schwaiger komplettieren das DSV-Aufgebot.

Vor Beginn: Zwei Fahrer haben den noch nicht allzu langen Weltcupwinter bisher geprägt. Speedkönig Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und der schweizerische Allrounder Marco Odermatt haben in den bisherigen vier Rennen je zwei Siege gefeiert. In den beiden Abfahrten in Lake Louise und Beaver Creek sowie dem bisher einzigen Super-G in Lake Louise haben die beiden stets die ersten beiden Plätze belegt und waren in einer anderen Liga unterwegs als der Rest. Alles andere als ein weiteres Privatduell der beiden im heutigen Rennen wäre eine Überraschung.

Vor Beginn: Den ersten Super G im neuen Weltcup-Winter gewann Marco Odermatt. Der Schweizer ist auch heute wieder ganz vorne zu erwarten. Für gute Platzierungen kommen auch die DSV-Speedfahrer um Thomas Dreßen und Andreas Sander in Frage.

Vor Beginn: Der Startschuss zum zweiten Super G der Saison 2022/23 erfolgt um 18 Uhr.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker des Super G der Herren in Beaver Creek (USA).

Ski alpin: Super G der Herren in Beaver Creek heute live im TV und Livestream

Im Free-TV bietet heute nur Eurosport 1 das Rennen als Liveübertragung an. Der öffentlich-rechtliche Sender ARD bietet dafür einen kostenlosen Livestream an, Eurosport hingegen nur gegen ein kostenpflichtiges Abonnement im Eurosport Player.

DAZN-Abonnenten sind dieser Preisbarriere bereits durch Abschluss des Abos ausgewichen, da beide Eurosportsender wegen der gemeinsamen Kooperation auf der Plattform von DAZN abrufbar sind. Die Kosten für das DAZN-Abo betragen 29,99 Euro pro Monat und 274,99 Euro pro Jahr.

Ski alpin: Die heutigen Weltcup-Rennen im Überblick

TerminWettkampfOrt
Sonntag, 4. Dezember, 18 UhrSuper-G MännerBeaver Creek
Sonntag, 4. Dezember, 19 UhrSuper-G FrauenLake Louise
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