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Wintersport

Abfahrt in Lake Louise: Kira Weidle holt Top-10-Ergebnis

Von SPOX/sid
Kira Weidle geht heute für den DSV an den Start.

Skirennläuferin Kira Weidle ist bei der ersten Weltcup-Abfahrt des Winters in die Top 10 gefahren und hat einen vielversprechenden Start in die WM-Saison erwischt. Die Vizeweltmeisterin aus Starnberg belegte am Freitag im kanadischen Lake Louise den siebten Platz, Emma Aicher (Mahlstetten) wurde als zweite deutsche Aktive 31.

Der Sieg ging an die italienische Dominatorin Sofia Goggia, die in der vergangenen Saison zum dritten Mal die Gesamtwertung in der Abfahrt für sich entschieden hatte. Die Olympiasiegerin Corinne Suter aus der Schweiz lag allerdings nur vier Hundertstel hinter der 30-Jährigen, Dritte wurde ebenfalls dicht dahinter Cornelia Hütter (Österreich/+0,06 Sekunden). Weidle hatte im Ziel 0,97 Sekunden Rückstand zur Siegerin.

Eigentlich hätte auch die gebürtige Kanadierin Roni Remme nach ihrem Wechsel zum Deutschen Skiverband (DSV) an den Start gehen sollen, die 26-Jährige verpasst nach einem Sturz im ersten Training in Lake Louise aber die gesamte Saison. Remme erlitt einen Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie.

Am Samstag (20.30 Uhr MEZ) findet in Lake Louise eine weitere Abfahrt statt. Die für Freitag geplante Männer-Abfahrt in Beaver Creek/USA wurde wegen starken Windes und anhaltenden Schneefalls abgesagt.

Ski alpin, Frauen

Abfahrt in Lake Louise

PlatzNameZeit / Rückstand
1Sofia Goggia1:47.81
2Corinne Suter+ 0.04
3Cornelia Hütter+ 0.06

Ski alpin: Abfahrt der Frauen in Lake Louise im Liveticker zum Nachlesen

Goggia feiert dank Mini-Vorsprung: Wie bei beiden Abfahrtsrennen der letzten Saison in Lake Louise triumphiert Sofia Goggia auch in der ersten Abfahrt dieses Winters - und das dank eines unfassbar knappen Vorsprungs von nur vier und sechs Hundertsteln auf die Zweit- und Drittplatzierte. Damit unterstreicht die Italienerin ihre Favoritenrolle für den Abfahrts-Weltcup 2022/23.

Alle Athletinnen durch: Mit der US-Amerikanerin Patricia Mangan hat die letzte Athletin den Zielraum erreicht, die erste Abfahrt der noch jungen Speed-Saison ist damit beendet.

Stephanie Jenal (SUI) Emma Aicher (GER): Während Stephanie Jenal ausscheidet, sorgt auch Emma Aicher für keine Überraschung: Die deutsche Nachwuchshoffnung überquert auf Platz 31 die Ziellinie.

Christina Ager (AUT): Christina Ager bleibt unter zwei Sekunden Rückstand und rundet als letzte Österreicherin ein in weiten Teilen starkes ÖSV-Ergebnis auf Rang 16 ab.

Delia Durrer (SUI) Juliana Suter (SUI): Die beiden jungen Schweizer Athletinnen sorgen für zumindest keine große Überraschungen. Delia Durrer löst als 18.-Schnellste aus, wird gleich darauf von Landsfrau Juliana Suter einen Rang weiter nach hinten geschoben. Die 24-Jährige überzeugt in den unteren Gleitpassagen und wird mit Platz 14 glücklich sein.

Top 30 im Ziel: Damit sind die ersten 30 von heute insgesamt 45 Läuferinnen im Ziel angekommen. Die deutschsprachigen Athletinnen werden wir weiterhin begleiten und melden uns auch sonst, wenn es etwas zu berichten gibt!

Nicol Delago (ITA): Die höheren Startnummern scheinen im technischen Abschnitt gute Bedingungen vorzufinden. Nicol Delago fährt vor allem dort stark und gibt auch in den flacheren Stücken nicht allzu viel Zeit ab. Platz zwölf im Ziel ist ein zufriedenstellendes Resultat.

Kleine Unterbrechung: Da der Sturz wohl glimpflich ausgegangen ist, dauert die Unterbrechung voraussichtlich nicht allzu lange an. Etwas muss sich Nadia Delago allerdings gedulden, bis sie die Top 30 abschließen wird.

Elisabeth Reisinger (AUT): Eine starke Passage beim Fall Away fährt Reisinger, dann ist aber vorzeitig Schluss - die Österreicherin stürzt! Nach kleiner Bodenwelle greift der Innenski nach Geschmack von Reisinger etwas früh und die ÖSV-Athletin wird bei hoher Geschwindigkeit abgeworfen. Dank guter Reaktion scheint sich Reisinger aber nichts getan zu haben und schwingt eigenständig ab. Glück im Unglück!

Ilka Stuhec (SLO): Nun kommt noch einmal ein prominentere Name: Ilka Stuhec war mit dem letzten Winter überhaupt nicht zufrieden, die Abfahrts-Weltmeisterin von 2017 und 2019 will nach Materialwechsel dieses Jahr neu angreifen. Und tatsächlich zeigt sich die 23-Jährige stark verbessert gegenüber der Vorsaison, kann hinter dem Fall Away bei guten Bedingungen sogar eine Sektoren-Bestzeit fahren. Das Podest ist nicht im Bereich des Möglichen, doch es geht auf Rang fünf für die Slowenin!

Laura Gauche (FRA): Ähnliches Bild bei der Französin Laura Gauche, die die Tore sehr direkt anfährt, beim Schwungende dann aber etwas nach außen getragen wird. Außerdem verliert sie beim Gleiten viel Zeit.

Nicole Schmidhofer (AUT): Schmidhofer kann zwar ordentliche Geschwindigkeiten bei den Messungen aufweisen, fährt allerdings nicht immer die Optimallinie. Die Österreicherin checkt auf Platz 15 ein.

Elvedina Muzaferija (BIH): Die bosnische Skirennläuferin sammelt keine Gründe dafür, erneut in der Top 30 starten zu dürfen. Nach schwacher Fahrt übernimmt sie die Rote Laterne.

Nina Ortlieb (AUT): Nina Ortlieb hat sich im Training besonders stark gezeigt und will dieses Selbstbewusstsein ins Rennen mitnehmen. Ein kleinerer Fehler im Mittelteil sorgt dafür, dass die Comebackerin nicht ganz vorne mitmischen wird. Ein paar Hundertstel kommen beim Gleiten unten noch drauf, dennoch schiebt sich Ortlieb sogar vor Weidle - Platz fünf! Rot-Weiß-Rot nun auf Platz drei, vier und fünf - damit darf man beim ÖSV zufrieden sein.

Ariane Rädler (AUT): Kurzer Schreckmoment: Mit Rückenlage springt Rädler im Mittelteil, fängt sich nur knapp. Sonst ist es eine ansprechende Fahrt der nächsten ÖSV-Athletin, 1,66 Sekunden Rückstand bringen sie auf Platz elf. Dennoch ärgert sich Rädler im Ziel, denn da war mehr drin!

Isabella Wright (USA): Isabella Wright hat nach einer starken Fahrt und Platz zehn im Ziel allen Grund zum Jubeln, setzt sich noch knapp vor ihre Landsfrau Breezy Johnson. Für mehr reicht es nicht, weil die US-Amerikanerin vor allem kurz vor dem Ziel Zeit verliert.

Marta Bassino (ITA): Die Riesenslalom-Spezialistin Marta Bassino kommt in den technischen Abschnitten gut zurecht, verliert bei den Flachstücken als Leichtgewicht aber einfach zu viel Zeit und hat so keine Chance, vorne mitzufahren. Rang zwölf stimmt Bassino dennoch zufrieden.

Cornelia Hütter (AUT): Wow - Cornelia Hütter greift nochmal die Zeit der Führenden an! Aus dem Fall Away heraus beschleunigt die Österreicherin stark und die Zwischenzeit blinkt grün auf. Goggia zittert in der Kabine der Führenden nochmal ordentlich, doch die ÖSV-Athletin ist in den letzten Gleitpassagen minimal langsamer als Goggia. Mickrige sechs Hundertstel Rückstand verweisen Hütter gar auf Rang drei, dennoch das Podium! Landsfrau Puchner wird von diesem verwiesen.

Romane Miradoli (FRA): Starker Beginn von Miradoli, die aus dem Fall Away mit nur knapp vier Zehnteln Rückstand herausfährt. Einen kleinen Sprung kurz darauf fährt die Französin aber schwach an, muss korrigieren. Und das kostet für die anstehenden Gleitpassagen viel Tempo, daher geht es für Miradoli auf Platz acht.

Elena Curtoni (ITA): Sowohl Flury als auch Curtoni zeigen aber, dass der Tag nicht vor dem Abend zu loben ist! Wie ihre Schweizer Vorläuferin fährt Curtoni vor allem die technischen Passagen stark, kann aber genauso unten nicht ganz mithalten. Das Podest ist damit doch nicht in Gefahr, die Italienerin kann mit dem fünften Platz dennoch überaus zufrieden sein.

Jasmine Flury (SUI): Die Sportlerinnen auf dem Podest müssen nun nochmal ein wenig zittern: Jasmine Flury kämpft sich durch den Fall Away und kommt mit starker Geschwindigkeit angerast. Doch bei den Gleitpassagen verliert die Schweizerin zu viel Zeit und schiebt sich auf Platz sechs - ein dennoch starkes Ergebnis!

Marie-Michele Gagnon (CAN): Die neue Startnummerverteilung besagt, dass die besten zehn Fahrerinnen zwischen Startnummer 6 und 15 fahren, die Top-Athletinnen sind nun also im Ziel! Aktuell rangieren auf dem Podium Goggia, Suter und Puchner - die Schweizer und Österreicher Alpin-Fans dürften damit Stand jetzt sehr zufrieden sein. Gagnon kann die besten Zeiten nicht angreifen, reiht sich mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Platz zehn ein.

Breezy Johnson (USA): Die nächste Athletin will die Zeit von Goggia attackieren. Doch Breezy Johnson, die sich im Vorfeld der Saison als bisexuell outete, scheint nach ihrer Verletzung im vergangenen Winter noch nicht ganz bei 100 % zu sein. Dazu hat die US-Amerikanerin im Mittelteil etwas Pech und die Sicht wird schlechter, Johnson baut bei einer Bodenwelle einen kleinen Fehler ein. Rang sechs im Ziel ist dennoch ein starkes Comeback-Ergebnis! Dort laufen der Amerikanerin ein paar Freudentränen über das Gesicht, Goggia kommentiert das mit einem ´only the brave´ in die Kamera.

Corinne Suter (SUI): Jetzt kommen nochmal zwei Fahrerinnen, die sicherlich Goggia den Sieg und Weidle den Podestplatz streitig machen wollen! Corinne Suter gibt mit der Startnummer 14 Gas und pendelt zu Beginn um die Zwischenzeiten von Goggia. Die Fish-Net-Kurve und den Fall Away fährt die Schweizerin stark und nimmt ein paar Hundertstel Vorsprung mit in die letzten Gleitpassagen. In denen verliert Suter ein wenig ihres Vorsprungs, doch reicht es? Nein, die Zeit blinkt rot auf - nur vier Hundertstel trennen die Eidgenössin von der führenden Goggia! Weidle ist damit vom Podest gestoßen.

Priska Nufer (SUI): Auch Priska Nufer zeigt eine schwache Fahrt, baut von Zwischenzeit zu Zwischenzeit immer mehr Abstand zur Top-Zeit von Goggia auf und schießt mit zu wenig Geschwindigkeit als Elftschnellste über die Ziellinie.

Ragnhild Mowinckel (NOR): Die technischen Passagen rund um der Coaches´ Corner und kurz vor dem Fall Away erwischt Ragnhild Mowinckel nicht gut. Auch im Anschluss findet die Norwegerin nicht mehr ins Rennen hinein und fällt auf Rang acht zurück.

Ramona Siebenhofer (AUT): Nach gutem Beginn streut Siebenhofer mehr und mehr kleinere Fehler in ihre Fahrt ein und stürzt gar beinahe. Stark fängt sie sich bei hoher Geschwindigkeit und bleibt im Rennen, kann aber nicht mehr vorne mitstreiten. Mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand bringt die Österreicherin mit ins Ziel, in dem sie angesichts ihres Beinahe-Sturzes ein Kreuzzeichen macht.

Kira Weidle (GER): Nun die Deutsche! Kira Weidle hat Sofia Goggia im Bereich um die Coaches´ Corner nicht viel entgegenzusetzen, macht ihren Job in den folgenden Schwüngen aber gut. Sie investiert nicht allzu viel in die Linie, sondern hält die Skier auf Zug und markiert so eine Top-Geschwindigkeit. Ganz unten verliert die DSV-Läuferin dann doch noch etwas, bleibt insgesamt aber unter einer Sekunde Rückstand. Puchner kann sie damit nicht angreifen, rangiert nach einer guten Fahrt aber zunächst auf Platz drei!

Sofia Goggia (ITA): Wieviel Puchners starke Fahrt aber wirklich wert ist, zeigt sich jetzt! Und Sofia Goggia ist oben noch ein wenig schneller als Puchner, zeigt dazu einen ansprechenderen Mittelteil. Von der Fish-Net-Kurve in den Fall Away nimmt die Italienerin gut Tempo mit und verliert auch in den flachen Abschnitten kurz vor dem Zieleinlauf nur noch wenige Hundertstel. Drei Zehntel nimmt sie Puchner insgesamt ab und schickt damit die klare Ansage Richtung erster Sieg in dieser Saison!

Mirjam Puchner (AUT): Puchner zeigt, dass oben in den flachen Passagen noch vielmehr drin steckt! Allein im zweiten Abschnitt baut sie ihren Vorsprung um etwa sechs Zehntel vergrößern, verliert von diesem im technischen Teil aber ein wenig. Unten geht´s dann wieder ums Gleiten - und da haut Puchner wieder Bestzeiten heraus! Die Österreicherin schiebt sich mit sieben Zehnteln Abstand auf Platz eins.

Joana Hählen (SUI): Die bereits dritte Schweizerin stößt sich aus dem Starthäuschen - und möchte die Dreifach-Führung perfekt machen. Hählen beginnt stark, nimmt Gut-Behrami bei der Coaches´ Corner etwas Zeit ab und geht mit Vorsprung in den unteren Teil. Und gleiten kann die Eidgenössin besser als ihre Landsfrauen, setzt die Kanten weich ein und katapultiert sich mit einem Vorsprung von acht Zehnteln an die Front. Das Swiss-Trio liegt nun zu dritt vorne.

Nadia Delago (ITA): Während Gut-Behrami und Gisin eher in den technischen Teilabschnitten gut, kann Delago eher in den flachen Gleitpassagen glänzen. Dort ist sie zumindest etwas schneller als die beiden Schweizerinnen, zuvor hat sie jedoch klar zu viel Zehntel Rückstand aufgebaut und reiht sich auf Rang vier ein.

Michelle Gisin (SUI): Michelle Gisin will ihrer Landsfrau den ersten Platz streitig machen. Ähnlich wie Gut-Behrami fährt Gisin eher die technischen Passagen stark, nimmt dennoch etwas Rückstand mit in die letzten Kurven. Kann sie da noch etwas Zeit gutmachen? Ja, aber nicht genug! Etwa drei Zehntel Rückstand sorgen für Platz zwei - aktuell also Schweizer Doppelführung.

Lara Gut-Behrami (SUI): Nun kommt die Riesenslalom-Siegerin aus Killington! Gut-Behrami nimmt aus dem ersten Flachteil etwas Rückstand mit, kann diesen im technischeren Mittelteil nicht nur wettmachen, sondern fährt mit vier Zehnteln Vorsprung aus dem Fall Away heraus. Im unteren, wieder flacheren Teil verliert die Eidgenössin nichts zusätzlich und setzt sich mit neuer Bestzeit an die Spitze.

Christine Scheyer (AUT): Die erste Österreicherin macht beim Tickety-Sprung einen weiten Satz, findet im Anschluss nicht die optimale Linie. Scheyer ist zwar sehr schnell, die Speed-Messungen sind die bisher schnellsten. Doch die Linie passt auch in der Coaches´ Corner und im Fall Away nicht ganz, da verliert sie Zeit. Auch in den letzten Gleitpassagen holt sie das nicht mehr heraus und reiht sich als vorerst Letzte ein.

Laura Pirovano (ITA): Die erste Italienerin macht sich auf den Weg, Laura Pirovano beginnt oben stark und muss nur im etwas technischeren Mittelteil zwei Zehntel abgeben. Es ist eine weitgehend fehlerfreie Fahrt von der 25-Jährigen, die mit einem Vorsprung von mehr als einer halben Sekunde die Ziellinie überquert.

Kajsa Vickhoff Lie (NOR): Und für Kajsa Vickhoff Lie ist es gleich eine besondere Fahrt: ihr Comeback nach komplizierter Verletzung und das mit Startnummer 1! Die Norwegerin nimmt uns mit in den Kurs: Im Coaches´ Corner gilt es, eine gute Linie zu finden. An die Fish-Net-Kurve müssen die Athletinnen nah heranfahren, um im Fall Away viel Tempo mitzunehmen. Unten wird es flacher und die Gleiterinnen sind gefragt. Lie fährt ein ordentliches Rennen und kommt mit der ersten Richtzeit von 1:50,71 ins Ziel. Das wichtigste aber: Die Norwegerin ist beim Comeback unbeschadet im Ziel und zurück!

Ski alpin: Abfahrt der Frauen in Lake Louise JETZT im Liveticker - Anpfiff

Es ist angerichtet: Eröffnen wird in wenigen Sekunden die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie bei knackigen Temperaturen, aber sonnigem Wetter. Anders als der Männer-Abfahrt in Beaver Creek steht dem Rennen also nichts mehr im Wege!

Vor Beginn: Größte Favoritin auf den Tagessieg ist Sofia Goggia, die die Abfahrten der vergangenen Winter meist dominiert hat und auch letztes Jahr beide Rennen gewinnen konnte. Die Tschechin Ester Ledecka ist ebenfalls zu nennen - genau wie die zweimalige Zweite des Vorjahres Breezy Johnson, die sich im letzten Winter nach starkem Saisonbeginn verletzte.

Vor Beginn: Nach wie vor wartet Kira Weidle auf einen Weltcupsieg. Als WM-Zweite von Cortina d´Ampezzo ist die Deutsche ambitioniert in den vergangenen Winter gegangen, herausgesprungen ist immerhin ein Zweiter Platz in Altenmarkt-Zauchensee. Ansonsten waren ihre Leistungen aber zu instabil, Platz elf im Abfahrtsweltcup sprang dabei heraus. Die 26-Jährige ist die einzige DSV-Fahrerin, die ernsthafte Podestchancen hat - die 19-jährige Emma Aicher (Startnummer 41) soll heute Weltcupluft in der Abfahrt schnuppern. Roni Remme, die vor der Saison vom kanadischen ins deutsche Team gewechselt ist, hat sich im Training eine komplizierte Bänderverletzung zugezogen und fehlt dem DSV-Team die ganze Saison.

Vor Beginn: Beim in der Breite gut besetzten österreichischen Team fehlt die eine Abfahrerin, die herausragt. Ramona Siebenhofer und Mirjam Puchner zeigten als Vierte und Fünfte des Abfahrtsweltcups im vergangenen Winter die stabilsten Leistungen, insgesamt ging der ÖSV jedoch ganz ohne Weltcupsieg in der Abfahrt aus dem Winter. Auch bei den letzten beiden Großereignissen ging die Alpennation leer aus. Dieses Jahr wollen die Speed-Fahrerinnen in Rot-Weiß-Rot den nächsten Angriff Richtung Spitze vornehmen, das breit besetzte Team bringt dafür immerhin viel Erfahrung mit.

Vor Beginn: Insgesamt drei Eidgenössinnen haben in der letzten Saison je ein Abfahrtsrennen gewinnen können: Lara Gut-Behrami, die den Riesenslalom in Killington am letzten Wochenende gewann. Priska Nufer, die ihren bis dato einzigen Weltcupsieg im heimischen Crans Montana feierte. Und Corinne Suter, die als einzige Schweizerin zweimal auf dem Podest stand - einmal beim Sieg in Garmisch-Partenkirchen und einmal als Dritte im Vorjahresrennen von Lake Louise. Nicht nur daher ruht auf Suter die größte Swiss-Hoffnung: Die 28-Jährige wurde im letzten Winter Zweite des Disziplinenweltcups und holte nach dem Weltmeistertitel 2021 den Olympiasieg 2022.

Vor Beginn: Eigentlich hätten die Abfahrerinnen bereits vor etwas weniger als einem Monat in Zermatt zum ersten Mal gefordert sein sollen. Die viel kritisierten Speed-Rennen am Fuße des Matterhorns mussten aufgrund von Schneemangel abgesagt werden - ersatzlos. So beginnt die Speed-Saison statt in den Schweizer Alpen im kanadischen Lake Louise.

Vor Beginn: Das Rennen geht um 20 Uhr los.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zur Abfahrt der Frauen im kanadischen Lake Louise.

Ski alpin: Abfahrt der Frauen in Lake Louise heute im TV und Livestream

Gezeigt wird das Rennen auf dem Sender Eurosport 2, der nicht zum Free-TV-Angebot von Eurosport dazugehört. Weil der Sportsender mit DAZN kooperiert, haben auch DAZN-Kunden die Möglichkeit, den Livestream auf der DAZN-Plattform zu nutzen.

Das DAZN-Abo kostet im Monat 29,99 Euro und im Jahr 274,99 Euro.

Ski alpin: Der Rennkalender

ZeitraumLandOrt
22. - 23. OktoberÖsterreichSölden
29. Oktober - 6. NovemberSchweizZermatt-Cervinia
12. - 13. NovemberÖsterreichLech
19. - 20. NovemberFinnlandLevi
26. November - 4. DezemberUSA/KanadaLake Louise/Beaver Creek
10. - 12. DezemberItalien/FrankreichSestriere/Val d'Isere
16. - 17. DezemberItalien/SchweizGröden/St. Moritz
18. DezemberItalien/SchweizAlta Badia/St. Moritz
19. DezemberItalienAlta Badia
22. DezemberItalienMadonna di Campiglio
28. - 29. DezemberItalien/ÖsterreichBormio/Semmering
4. JanuarDeutschland/KroatienGarmisch-Partenkirchen/Zagreb
5. JanuarKroatienZagreb
7. - 8. JanuarSchweiz/SlowenienAdelboden/Kranjska Gora
10. JanuarÖsterreichFlachau
13. JanuarSchweizWengen
14. - 15. JanuarÖsterreich/SchweizSt. Anton/Wengen
20. - 22. JanuarItalien/ÖsterreichCortina d'Ampezzo/Kitzbühel
24. JanuarItalien/ÖsterreichKronplatz/Schladming
28. - 29. JanuarDeutschland/TschechienGarmisch-Partenkirchen/Spindlermühle
4. FebruarFrankreichChamonix
6. - 19. FebruarFrankreichCourchevel/Méribel
25. - 26. FebruarSchweiz/USACrans Montana/Palisades Tahoe
3. - 5. MärzNorwegen/USAKvitfjell/Aspen
10. MärzAreSchweden
11. MärzAre/Kranjska GoraSchweden/Slowenien
15. - 19. MärzAndorraSoldeu

 

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