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Wintersport

Nordische Kombination: Geiger Dritter beim Saisonhöhepunkt - Riiber unschlagbar

SID
Vinzenz Geiger ist erneut aufs Podest gefahren.
© getty

Vinzenz Geiger hat mit Rang drei beim Saisonhöhepunkt der Nordischen Kombinierer erneut geglänzt. Der Team-Olympiasieger musste beim Triple in Seefeld trotz Erkältung einzig dem norwegischen Dominator Jarl Magnus Riiber und dessen Teamkollegen Jörgen Graabak den Vortritt lassen. Der viermalige Triple-Sieger Eric Frenzel rundete als Fünfter das starke deutsche Ergebnis ab.

"Ich bin richtig froh, dass das Wochenende so gelaufen ist, auch wenn ich Jörgen gerne noch erwischt hätte. Dritter trotz Infekt, das ist echt genial", sagte Geiger im ZDF.

Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch konnte mit dem Ergebnis gut leben. "Vinz war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, daher bin ich sehr zufrieden. Wir haben hier gute Platzierungen und speziell beim Springen einen Schritt nach vorne gemacht", sagte Weinbuch.

Nordische Kombination: Riiber auf Rekordjagd

Ein Klasse für sich war erneut Riiber, der an allen drei Tagen dominierte und als erster Norweger den lukrativen Wettbewerb gewann. Im Ziel des abschließenden "Marathons" über 15 Kilometer lag der Überflieger 50,2 Sekunden vor Graabak und Geiger und feierte im 13. Wettkampf der Saison den elften Sieg.Riiber fehlt somit nur noch ein Erfolg, um den von ihm und dem Finnen Hannu Manninen gehaltenen Rekord zu egalisieren.

Geiger ging nach einem starken Sprung mit einem Rückstand von 1:22 Minuten auf Riiber als Zweiter in die Loipe, für eine Aufholjagd auf der ungewohnt langen Distanz fehlte dem zweimaligen Saisonsieger aber die Kraft. Auch im Sprint um Rang zwei gegen Graabak zog Geiger den Kürzeren. Besser lief es für Frenzel (+1:17,7 Minuten), der in seinem "Wohnzimmer" noch Boden gut machte. "Ich bin mit dem ganzen Wochenende sehr zufrieden", sagte der dreimalige Olympiasieger, der in Seefeld bereits 13 Weltcup-Siege geholt hat.

Der Vorjahreszweite Fabian Rießle (Breitnau/+2:31,6) lief noch auf den zehnten Rang nach vorne. Der sechsmalige Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf/+2:32,2) durften nach seinem schwierigen Saisonverlauf mit Rang elf zufrieden sein.

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