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Tennis

Nadal spaziert - Görges weiter

Von SPOX
Rafael Nadal hatte mit Andrey Kuznetsov in der dritten Runde kaum Probleme
© getty

Herren - 3. Runde (alle Matches):

Rafael Nadal (ESP/6) - Andrey Kuznetsov (RUS) 6:1, 6:3, 6:2

Spaziergang für Rafael Nadal! Gegen den Russen Andrey Kuznetsov hatte der Spanier keinerlei Probleme. Auch wenn das klare Ergebnis das Gegenteil vermuten lässt, zeigte Nadal dafür nicht einmal sein bestes Tennis - gegen einen überforderten Gegner reichte ihm eine durchschnittliche Leistung.

Schon zu Beginn der Partie hatte Kuznetsov erhebliche Schwierigkeiten. Im ersten Satz konnte er kein einziges Mal seinen Service durchbringen - bei seinem einzigen Spielgewinn nahm er Nadal den Aufschlag ab. Im zweiten Durchgang kam der Russe etwas besser ins Spiel, dennoch kam der Spanier nicht wirklich ins Wanken. Und auch im dritten Satz gelang dem neunfachen French-Open-Champion ein frühes Break - im Anschluss ließ er nichts anbrennen.

Ein Blick auf die Statistik offenbart, dass Nadal noch nicht sein allerbestes Tennis zeigte: 30 Gewinnschlägen standen 25 Unforced Errors gegenüber (Kuznetsov mit 27 Gewinnschläge und 26 Unforced Errors). Im Achtelfinale bekommt es der Mallorquiner mit Jack Sock zu tun.

Novak Djokovic (SRB/1) - Thanasi Kokkinakis (AUS) 6:4, 6:4, 6:4

Die Nummer Eins marschiert: Auch von Top-Talent Thanasi Kokkinakis lässt sich der Djoker nicht aufhalten und zieht ohne Satzverlust ins Achtelfinale ein. Dabei lässt der Serbe dank einer überragenden First-Serve-Quote (80 Prozent) keine einzige Breakchance zu. Da schmerzt es auch nicht, dass er selbst nur drei von acht Breakmöglichkeiten nutzte, reichten diese schließlich aus, um das Spiel souverän nach Hause zu bringen.

Kokkinakis hatte den 34 Winnern des Djoker nichts entgegenzusetzen und spielte darüber hinaus insgesamt 27 Unforced Errors (Djokovic 12). Werte, mit denen man die Nummer eins der Welt nicht in die Bredouille bringen kann. So reichte eine solide Leistung des Becker-Schützlings, um nach etwas über eineinhalb Stunden seinen ersten Matchball zu versenken.

Andy Murray (GBR/3) - Nick Kyrgios (AUS) 6:4, 6:2, 6:3

Murray schimpfte, haderte, lamentierte und setzte sich am Ende souverän in drei Sätzen durch. Dem Schotten reichte dazu solides Tennis - und der eine oder andere Zwischenspurt in den entscheidenden Momenten.

Während Murry sieben seiner 13 Breakchancen nutzte, ließ Kyrgios zu viele Chancen liegen (2/10). Außerdem leistete sich der Australier viel zu viele Unforced Errors (37, Murray 19), um Murray wirklich in Gefahr zu bringen. Und hatte Kyrgios das Break dann mal geschafft, haperte es am sonst stabilen Aufschlag und Murray gelang das Rebreak. So dominierte Murray die Partie - obwohl er alles andere als zufrieden war mit seiner Leistung. Nächster Gegner ist nun der Franzosen Jeremy Chardy.

Marin Cilic (CRO/9) - Leonardo Mayer (ARG) 6:3, 6:2, 6:4

Das Resultat lässt einen lockeren Sieg von Marin Cilic vermuten. Doch der Kroate musste über zwei Stunden hart für den Erfolg gegen Leonardo Mayer kämpfen.

Schlussendlich aber zeigte sich die Nummer neun den letzten Tick stärker, spielte weniger Unforced Errors (21 zu 38) und deutlich mehr Winner (37 zu 20). Einen davon nutzte er im ersten Satz für ein Break, welches ausreichte, um sich diesen zu sichern. Stark war der Auftritt im zweiten Durchgang, als er bereits mit zwei Spielen zurücklag, um dann sechs in Folge für sich zu entscheiden.

Im dritten Satz fightete Mayer nochmal mit allem, was er hatte, war aber vor allem bei eigenem Aufschlag zu anfällig. Mit drei Doppelfehlern und nur 57 Prozent bei eigenem Aufschlag in diesem Durchgang verlor Mayer das entscheidende Aufschlagspiel zum 4:5, Cilic verwandelte im anschließenden Spiel gleich seinen ersten Matchball zum Sieg.

David Ferrer (ESP/7) - Simone Bolelli (ITA) 6:3, 1:6, 5:7, 6:0, 6:1

Kuriose Partie zwischen Simone Bolelli und David Ferrer! Die Partie schwankte hin und her, schließlich hatte der Spanier nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich. Der erste Satz ging nach einem Break in der entscheidenden Phase an Ferrer - dennoch gelang es Bolelli in der Folge, das Spiel an sich zu reißen.

Der Italiener ergriff im zweiten und dritten Durchgang die Initiative, gab kein einziges Mal seinen Aufschlag ab und erspielte sich so eine 2:1-Satzführung. Allerdings gelang der Nummer 60 der Welt im Anschluss nahezu gar nichts mehr. Ferrer spielte nun groß auf und ließ nur noch einen Spielgewinn seines Gegners zu.

Über die komplette Spieldauer konnte Bolelli zwar mehr Winner als Ferrer verbuchen (49:40), leistete sich allerdings auch deutlich mehr Unforced Errors (58:37). In der nächsten Runde trifft die Nummer sieben der Setzliste auf US-Open-Gewinner Marin Cilic.

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