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NBA

NBA: 51 Punkte in 3 Vierteln! Devin Booker fängt Feuer - Career-High für Moritz Wagner

Von Ruben Martin

Devin Booker knackte erneut die 50-Punkte-Marke, und brauchte dafür nicht einmal das ganze Spiel! Moritz Wagner glänzte in einer Niederlage der Orlando Magic mit einem neuen Career-High. Die Celtics gewinnen ein Shootout gegen einen Ostrivalen.

Philadelphia geht klanglos unter, die Hawks sind zu stark für Orlando und Kevin Durant und Kyrie Irving zeigen sich in Bestform. Die Spurs verlieren trotz großer Führung weiter und die Wolves reißen sich am Riemen.

Cleveland Cavaliers (14-8) - Philadelphia 76ers (12-10) 113:85 (BOXSCORE)

  • Ohne ihr kongeniales Backcourt-Duo Tyrese Maxey und James Harden sind die Sixers gegen die Cavs unter die Räder gekommen. Am Ende eines ausgeglichenen ersten Viertels schnappten die Cavs sich die Führung und bauten sie nur weiter aus, zur Halbzeitpause führte Cleveland bereits mit 69:48.
  • Die Cavs trafen 60,8 Prozent ihrer Feldwürfe sowie 15/29 (51,7 Prozent) von Downtown, obwohl sie bei dem Spielverlauf schon früh einen Gang runter schalten konnten und mit Mamadi Diakite anstatt Jarrett Allen im Starting Lineup nicht bei voller Stärke waren. Beeindruckend!
  • Angeführt wurden die Cavs auf dem Scoreboard durch Caris LeVert, der als Sixth Man mit 22 Punkten (8/11 FG) und 4 Assists glänzte. Auch Darius Garland (21, 9 Assists), Donovan Mitchell (18, 6 Assists) und Evan Mobley (16, 8/10 FG) waren in Bestform.
  • Auf der Gegenseite konnte nicht einmal Joel Embiid große Gegenwehr leisten, mit 6/16 FG kam der Center auf 19 Punkte sowie jeweils 6 Rebounds und Assists. Nennenswerte Unterstützung kam nur durch Shake Milton (14, 6/12 FG) sowie Paul Reed. Die 9 Punkte bei 4/4 FG von "B-Ball Paul" kamen jedoch hauptsächlich in der Garbage Time.

Orlando Magic (5-17) - Atlanta Hawks (12-10) 108:125 (BOXSCORE)

  • Auch das Duell zwischen den Hawks und Magic wurde schnell zu einer eindeutigen Angelegenheit. Atlanta führte schon nach 24 Minuten mit +20 und ließ die Gegner aus dem Nachbarstaat anschließend nicht mehr in den einstelligen Bereich herankommen. Die Hawks hatten klare Vorteile unter den Brettern mit 62:46 Punkten in der Zone sowie 20:8 Punkten nach Offensivrebounds.
  • Trotz bescheidener Dreierquote (2/11) war Trae Young mal wieder der beste Offensivspieler der Partie mit 30 Punkten (12/23 FG) sowie 14 Assists bei nur 2 Turnover. Dejounte Murray zog mit 27 Zählern (11/23) sowie 6 Assists nach, leistete sich allerdings 5 Turnover. Clint Capela war fast perfekt aus dem Feld (9/10) auf dem Weg zu einem starken Double-Double von 20 Punkten und 12 Rebounds.
  • Spielerisch hat sehr viel gepasst bei den Hawks, sorgenlos kam Head Coach Nate McMillan jedoch wohl nicht aus dem Spiel. Sowohl John Collins (Knöchel) als auch De'Andre Hunter (Oberschenkel) mussten das Spiel frühzeitig verlassen und werden sich am Folgetag weiteren Untersuchungen unterziehen, um die Schwere der Verletzungen herauszufinden.
  • Sein Comeback nach einer von vielen Verletzungen in seiner Karriere konnte erneut Markelle Fultz feiern, der sein Saisondebüt machte und dabei keine Minute brauchte, um seine ersten Punkte zu markieren. In knapp 16 Spielminuten sammelte er 8 Zähler, Topscorer bei Orlando war Franz Wagner mit 22 Punkten (8/17 FG), 6 Rebounds, 3 Assists und 4 Turnover.
  • Paolo Banchero machte mit 20 (6/14 FG) und 5 Rebounds auch ein solides Spiel, Moritz Wagner machte mit 9 Punkten, 6 Rebounds und 8 Assists in knapp 26 Minuten von der Bank kommend auf sich aufmerksam. Damit übertrumpfte er sein vorheriges Career-High von fünf direkten Vorlagen!

Boston Celtics (18-4) - Miami Heat (10-12) 134:121 (BOXSCORE)

  • Vor den königlichen Augen von Prinz William und Herzogin Kate zeigten die Heat und Celtics feinsten amerikanischen Offensivbasketball! Angeführt von Jayson Tatum kam Boston aus den Startblöcken geschossen und führte nach wenigen Minuten schon zweistellig, gab die Führung aber fast genauso schnell wieder ab.
  • Tatum ließ jedoch das ganze Spiel über kaum nach und verpasste somit seinen ersten 50-Burger der Saison um nur einen Punkt. In knapp 39 Minuten traf er 15/25 aus dem Feld, 8/12 aus der Distanz sowie 11/12 seiner Freiwürfe. So holten die Celtics sich die Führung zur Mitte des zweiten Viertels zurück und verteidigten sie diesmal besser - nämlich bis zum Spielende. Tatums Plus/Minus-Rating von +29 war das mit Abstand beste aller teilnehmenden Akteure.
  • Dazu gehörten auf der Gegenseite weder Jimmy Butler noch Victor Oladipo, das kompensierte Miami jedoch erfolgreich im Kollektiv. Sieben Heatles punkteten zweistellig, allen voran Max Strus (5/10 3P) sowie Bam Adebayo (10/19 FG) mit jeweils 23 Punkten. In Abwesenheit von Dewayne Dedmon und Omer Yurtseven durfte sogar Udonis Haslem für gleich über 9 Minuten Spielzeit ran, nachdem er die letzten 14 Spiele nicht zum Einsatz kam.
  • Trotz guter Teamleistung der Heat war gegen die Celtics kein Sieg zu holen, schließlich war auch Tatum nicht auf sich selbst gestellt. Jaylen Brown zog mit 26 Zählern (10/18 FG) nach, Malcolm Brogdon steuerte 21 Punkte von der Bank kommend bei bei nur 10 Feldwürfen (5/7 3P). Blake Griffin sowie Payton Pritchard kamen trotz keinen gemeldeten Verletzungen nicht zum Einsatz.

Brooklyn Nets (12-11) - Washington Wizards (11-11) 113:107 (BOXSCORE)

  • Die Nets gingen mit schlechten Neuigkeiten in die Partie, laut Shams Charania (The Athletic) habe Ben Simmons sich eine Zerrung im Bein zugezogen und werde damit mindestens "ein paar Spiele" verpassen. Davon ließen sich die Stars in Brooklyn jedoch nicht aufhalten, Kevin Durant (39 Punkte) und Kyrie Irving (27) zeigten eine Meisterleistung aus allen Bereichen des Feldes.
  • Vor den Augen von Jay-Z bezwang KD jeden Verteidiger der ihm gegenüberstand, oft auch zwei gleichzeitig. "Wenn solch ein besonderes Talent in einen Rhythmus kommt, will man ihm einfach immer wieder den Ball füttern", lobte Irving seinen Teamkollegen nach dem Spiel.
  • Insgesamt erarbeiteten die Wizards sich jedoch die vermeintlich einfacheren Punkte, unter anderem in der Zone (58:32) sowie nach Offensivrebounds (25:11). So hielt sich Washington fast 48 Minuten im Spiel und ließ Brooklyn nie weiter als 11 Punkte wegziehen. Am Ende bewiesen sich die fehlenden Treffer aus der Distanz (6/24) sowie von der Freiwurflinie (23/34) als fatal.
  • Fünf Fehlwürfe bei Freebies gingen auf die Kappe von Kristaps Porzingis (9/14 FT), der sonst ein starkes Spiel machte. Mit 27 Punkten und 19 Rebounds setzte er seinen starken Saisonstart im neuen Dress fort. Kyle Kuzma und Bradley Beal (6 Assists) folgen mit jeweils 25 Zählern, hinter dem Trio fehlte das Scoring aus der zweiten Reihe.

New York Knicks (10-12) - Milwaukee Bucks (15-5) 103:109 (BOXSCORE)

  • Gegen hartnäckige Knicks brauchen die Bucks schon eine Meisterleistung von Giannis Antetokounmpo, um den Sieg einzufahren. Der Greek Freak machte sich mit 37 Punkten (13/25 FG), 13 Rebounds und 7 Assists überall auf dem Parkett präsent, bis er genau eine Minute vor Spielende sein sechstes Foul beging und die letzten Momente untätig beobachten musste.
  • Giannis durfte jedoch jubeln, vor allem über den Dreier zur Führung durch Grayson Allen mit 30 Sekunden zu spielen, nachdem Jalen Brunson zuvor an der Freiwurflinie ausgeglichen hatte. R.J. Barrett vergab den Ausgleich auf der Gegenseite, den Knicks gelang kein Treffer mehr. Die Entscheidung in der letzten halben Minute passte perfekt zu einem Spiel, in dem kein Team sich eine Führung von mehr als sieben Punkte erspielen konnte.
  • Neben Giannis war Jrue Holiday der beste Spieler in Grün mit 22 Punkten und 5 Assists, Brook Lopez blieb mit 2/8 aus dem Feld für 9 Zähler und 6 Rebounds eher blass. Die Bucks könnten wohl schon sehr bald prominente Verstärkung erhalten: Laut Shams Charania (The Athletic) steht Khris Middleton unmittelbar vor seinem Saisondebüt, was demnach schon am Freitag gegen die Lakers anstehen könnte.
  • Für New York startete die Partie mit einem Schreckmoment, als Brunson das Parkett schon nach knapp einer Minute humpelnd verlassen musste. Der Guard kämpft mit Problemen am Oberschenkel, kehrte aber für eine normale Belastung von 34 Minuten Spielzeit zurück, in denen er 17 Punkte (8/22 FG) auflegte. R.J. Barrett traf besser auf dem Weg zu 26 Zählern (8/9 FT), Mitchell Robinson (15) krallte sich 11 seiner 20 Rebounds am gegnerischen Brett - ein neuer Bestwert in seiner Karriere! Isaiah Hartenstein steuerte 2 Zähler und 5 Rebounds in 10 Minuten von der Bank kommend bei.

Minnesota Timberwolves (11-11) - Memphis Grizzlies (12-9) 109:101 (BOXSCORE)

  • In den ersten Minuten des Spiels schienen die Wolves auf direktem Weg zur nächsten frustrierenden Niederlage aufgrund von fehlender Konzentration und Kommunikation, doch dann fing Minnesota sich und hielt in den ersten 24 Minuten gut dagegen. Nach der Pause übernahmen die Wolves sogar die Kontrolle und zogen in den Schlussminuten mit dem sicheren Sieg weg.
  • In der Abwesenheit von Karl-Anthony Towns nahm Anthony Edwards die Verantwortung an sich und glänzte in 40 Minuten mit 29 Punkten bei 10/18 aus dem Feld sowie 5 Assists, 5 Steals und 3 Blocks bei nur 1 Turnover. Entscheidend war auch die Leistung von Jaylen Nowell, der von der Bank kommend 24 Punkte beisteuerte (9/19 FG).
  • Die Wolves hatten große Probleme, die Grizzlies zu einem Wurf zu halten. Mittlerweile so gut wie selbstverständlich angeführt von Steven Adams mit 6 Offensivrebounds griffen die Gäste insgesamt 20-Mal erfolgreich am gegnerischen Brett zu. "Aber die Wolves haben doch in der Offseason einen großen Preis für Rudy Gobert bezahlt, um unter anderem so etwas zu verhindern?", mag sich der ein oder andere Beobachter fragen. Gobert schnappte sich einen einzigen Abpraller in 26 Minuten, das erste Mal in dieser Saison, dass er ein Spiel mit weniger als 7 Rebounds beendet. Kurios!
  • Den Wolves wird es erstmal egal sein, schließlich haben die Grizzlies diesen Vorteil nicht zum Sieg genutzt. In einer durchwachsenen offensiven Leistung war Ja Morant der beste Scorer der Gäste mit 24 Punkten (8/20 FG) sowie 6 Assists, Jaren Jackson Jr. (16, 11 Rebounds) verbuchte ein Double-Double.

New Orleans Pelicans (13-8) - Toronto Raptors (11-10) 126:108 (BOXSCORE)

  • C.J. McCollum und Brandon Ingram fehlen? Kein Problem, dann macht Zion halt sein bestes Spiel der Saison! Für 33 Punkte verwandelte der Ausnahmeathlet 12 seiner 15 Feldwürfe sowie 9/12 Freiwürfen. Neben 5 Assists drückte er dem Spiel auch in der Defensive seinen Stempel auf mit 10 Rebounds, 4 Steals und 2 Blocks.
  • Angeführt durch Williamson waren die Pels spätestens ab dem zweiten Viertel komplett in Kontrolle des Spiels und führten schon zur Pause mit mehr als 25 Punkten Abstand. Neben Zion glänzte auch Trey Murphy mit 26 Punkten bei 6/12 Dreiern, Jonas Valanciunas brauchte keine 26 Minuten für ein Double-Double mit 16 Zählern und 13 Rebounds.
  • Auf der Gegenseite leisteten nur zwei Spieler nennenswerte Gegenwehr. Gary Trent Jr. lief heiß mit 6/11 von Downtown auf dem Weg zu 35 Punkten von der Bank kommend, dazu machte Pascal Siakam eine gute Figur mit 23 Zählern (9/16 FG) und 4 Assists. Völlig von der Rolle war das Backcourt-Duo Fred VanVleet und Scottie Barnes, das zusammen auf 6 Punkte bei 2/15 FG kam. Ob da wohl ein gewisser Herb Jones seine Finger im Spiel hatte? Ihm wäre es sogar zuzutrauen, an einem besonders guten Tag zwei Gegenspieler gleichzeitig zu verteidigen.

Oklahoma City Thunder (9-13) - San Antonio Spurs (6-16) 119:111 (BOXSCORE)

  • Nach einem soliden Saisonstart fallen die Spurs gerade schnurstracks in den Keller der Western Conference. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung von 20 Punkten hat San Antonio noch gegen OKC verloren und damit die neunte Niederlage in Folge kassiert. Der Hauptschuldige in Blau war Jalen Williams.
  • 27 Punkte bei 11/15 aus dem Feld steuerte der Rookie dem Comeback der Thunder bei, die zu Beginn des dritten Viertels noch 20 Punkte aufzuholen hatten. Lu Dort folgte mit 23 Zählern sowie 4 Assists. Josh Giddey leitete die erfolgreiche Offensive quasi fehlerlos mit 14 Punkten, 14 Rebounds (5 am offensiven Brett) und 5 Assists bei keinem einzigen Turnover. Aleksej Pokusevski war unauffällig mit nur Zählern (2/9 FG) in weniger als 18 Minuten Spielzeit. Shai Gilgeous-Alexander fehlte verletzt.
  • Auf der Gegenseite war Devin Vassell der beste Punktesammler (25), Keldon Johnson (19) traf nur 5/22 aus dem Feld. Die 27 Assists der Spurs sprechen für ihren bekannten Teambasketball, ohne eine gewisse Trefferquote von Downtown bringen jedoch auch freie Dreier recht wenig. San Antonio traf nur 10/37 (27 Prozent).

Denver Nuggets (14-7) - Houston Rockets (5-16) 120:100 (BOXSCORE)

  • Der Sieg der Nuggets gegen die Rockets war eine der Klatschen, die noch deutlich übler treffen hätte können. Denver hatte bereits zur Mitte des zweiten Viertels seine größte Führung der Partie mit +33 erspielt, bevor die Nuggets spätestens nach der Pause wohl in den Verwaltungsmodus schalteten. Jamal Murray war der Topscorer beider Mannschaften mit 26 Zählern (4/6 3P).
  • Nikola Jokic verpasste eines der entspannteren Triple-Doubles nur knapp mit 17 Punkten (7/9 FG), 12 Assists und 9 Rebounds, Aaron Gordon streute 20 Zähler ein. Denver traf 53 Prozent aus dem Feld - und war aus der Distanz sogar noch um 0,1 Prozent besser bei 17/32 von Downtown.
  • Bei den Rockets traf Kevin Porter Jr. zwar 5/7 von hinter der Dreierlinie und sammelte 23 Punkte sowie 5 Assists, sonst lief jedoch nicht viel richtig. Houston spielte nur 18 Assists bei 14 Turnover.

Phoenix Suns (15-6) - Chicago Bulls (9-12) 132:113 (BOXSCORE)

  • Alle guten Dinge sind vier? Oder doch 51? So viele Punkte drückte Devin Booker den Chicago Bulls rein, sein viertes Spiel mit mindestens 50 Punkten in der NBA. Das Verrückte daran? Er verlor die drei vorherigen Spiele mit solch einer Explosion. Sogar in seinem legendären 70-Punkte-Spiel gegen Boston verloren die Suns mit 120:130! Beim vierten Mal hat es also endlich geklappt. Dabei brauchte Booker diesmal nicht einmal vier .... Viertel.
  • In nur drei Vierteln und 30:40 Minuten auf dem Parkett traf Booker 20 seiner 25 Feldwürfe, 6 seiner 7 Dreier und spielte 6 Assists bei 2 Turnover. Da Phoenix mit einer Führung von 25 Punkten in den Schlussabschnitt ging, durfte Booker sich das restliche Geschehen von der Bank ansehen. Neben ihm machte schließlich auch Deandre Ayton ein sehenswertes Spiel mit 30 Zählern (11/17 FG) und 14 Rebounds.
  • "Es hat sich heute angefühlt, als wäre der Ring doppelt so groß wie sonst", jubelte Booker nach dem Spiel: "Wenn ich werfe, geht der Ball rein." Auch Lob für die heimischen Fans kam nicht zu kurz. "Ich weiß nicht wie oft in Folge die Halle jetzt ausverkauft war, aber es ist beeindruckend. Montag, Dienstag, Samstag, egal welcher Wochentag. Unsere Fans sind da!", betonte Booker.
  • DeMar DeRozan leistete sich zuerst ein gutes Duell mit Booker, musste sich dann jedoch schnell geschlagen geben. Er beendete das Spiel mit 29 Punkten (11/17 FG) als bester Bull, Zach LaVine steuerte 21 Zähler und 7 Assists bei.

Utah Jazz (13-11) - L.A. Clippers (13-10) 125:112 (BOXSCORE)

  • Sie können es noch. Nach fünf Niederlagen in Folgen hat die Überraschungsmannschaft der ersten Saisonwochen wieder in die Spur gefunden und die Clippers geärgert. Bester Mann war dabei Jordan Clarkson, der 33 Punkte (10/18 FG) auflegte und im vierten Viertel eine wichtige Rolle spielte.
  • Utah führte mit bis zu 14 Punkten im dritten Viertel, doch die Bank der dezimierten Clippers um Brandon Boston Jr. (10) und Moussa Diabate (11, 8 Rebounds) machte es noch einmal interessant. Doch nachdem die Clippers auf 95:98 verkürzten, gab die Antwort der Gastgeber. Clarkson, Jarred Vanderbilt (14, 12 Rebounds) sowie der starke Collin Sexton (21, 8/14, 6 Assists) sorgten dafür, dass die Jazz in sieben Angriffen in Folge scorten, so wurden die Clippers auf Distanz gehalten.
  • Die Gastgeber trafen fast 55 Prozent aus dem Feld und verbuchten zudem 24 Punkte im Fastbreak. Die Clippers hielten mit Offensiv-Rebounds durch Ivica Zubac (12, 5 Offensiv-Rebounds) und Diabate (6 offensive Bretter) dagegen. Clippers-Topscorer war John Wall (26, 7/19), doch die Ausfälle von Paul George, Kawhi Leonard, Luke Kennard und diesmal auch Norman Powell konnten nicht kompensiert werden.

Sacramento Kings (11-9) - Indiana Pacers (12-9) 137:114 (BOXSCORE)

  • Kings gegen Pacers, nach dem Blockbuster-Trade in der vergangenen Saison lag der Fokus auf den getauschten Stars Domantas Sabonis und Tyrese Haliburton. Doch keiner der beiden spielte für seine Verhältnisse besonders gut, so wurde das Spiel durch andere Spieler entschieden. In diesem Fall durch jede Menge Kings.
  • Harrison Barnes war mit "nur" 22 Punkten schon Topscorer der Kings, dennoch schoss Sacramento die Pacers mit 137 Zählern ab. Sieben Kings punkteten zweistellig, darunter Edelreservist Malik Monk mit 20 Punkten (3/6 Dreier) und 6 Assists. Sabonis war mit 11 Punkten (5/9 FG), 10 Rebounds und 7 Assists etwas zurückhaltend, aber effizient.
  • Mehr brauchten die Kings auch nicht gegen die Pacers, denn sie gaben die Führung ab den ersten Minuten des Spiels nicht mehr ab und führten schon im ersten Viertel mit +17, bevor die Pacers sich etwas zurückkämpften. In der zweiten Halbzeit waren die Kings vollkommen in Kontrolle und ließen Indiana nicht in Schlagreichweite kommen.
  • Haliburton (9) traf nur 4/13 aus dem Feld und 1/6 von Downtown, zumindest mit 10 Assists und nur 2 Turnover war er als Spielmacher gewohnt gut. Jalen Smith (4/5 3P) und Bennedict Mathurin (6/17 FG, 10/11 FT) gingen mit jeweils 22 Punkten voran, von den restlichen Pacers kam jedoch zu wenig um in einem Shootout mithalten zu können.

Los Angeles Lakers (8-12) - Portland Trail Blazers (11-11) 128:109 (SPIELBERICHT)

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