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Fussball

Zlatan Ibrahimovic feiert Rekordtore mit einem Solo-Tänzchen

SID
Zlatan Ibrahimovic hat in der Serie A die magische Marke von 500 Pflichtspieltoren im Vereinsfußball geknackt. Das feierte der exzentrische Superstar mit einem kleinen Tänzchen.

Zlatan Ibrahimovic hat in der Serie A die magische Marke von 500 Pflichtspieltoren im Vereinsfußball geknackt. Das feierte der exzentrische Superstar mit einem kleinen Tänzchen.

Italiens Sportgazetten überboten sich gegenseitig mit Superlativen, der Adressat der Lobeshymnen indes blieb zunächst nordisch-cool. "Das ist mein Job. Es bedeutet doch nur, dass ich in meiner Karriere einige Treffer geschafft habe", sagte Zlatan Ibrahimovic nach seinen Pflichtspieltoren 500 und 501 im europäischen Vereinsfußball.

Erst in den eigenen vier Wänden feierte er pandemiegerecht seinen ganz persönlichen Rekord mit einem kleinen Solo-Tänzchen zu Klängen vom Balkan. Das kurze Video wurde bei Instagram fleißig geklickt.

21 Jahre und 825 Spiele hatte der sonst so exzentrische Superstar für seinen Rekord gebraucht. Die magische Marke von 500 Toren knackte der mittlerweile 39 Jahre alte Stürmer mit zwei eher unspektakulären Treffern für den AC Mailand beim ungefährdeten 4:0-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht FC Crotone.

Und weil der Schwede so ungewöhnlich wortkarg blieb, huldigten die Medien dem Skandinavier umso mehr. "Ibra ist ein göttlicher Stürmer, seine Aktionen sind weiterhin tödlich", kommentierte die Gazzetta dello Sport, der Corriere dello Sport notierte martialisch: "Ibra ist ein Menschenfresser, der einen Rekord nach dem anderen aufstellt."

Zlatan Ibrahimovic: Verlängerung bei Milan?

Tatsächlich trägt Ibrahimovic mit seinen Toren erheblich dazu bei, dass Tabellenführer Milan vom ersten Meistertitel seit zehn Jahren träumen darf. Für Trainer Stefano Pioli keine Überraschung: "Er hilft der ganzen Mannschaft, von Spiel zu Spiel zu wachsen. Er ist einfach ein Champion."

Und so ist eine Vertragsverlängerung über den Sommer hinaus durchaus eine realistische Option. Auch wenn Ibrahimovics Körper nicht immer mitspielt. Wegen einer langwierigen Muskelblessur verpasste der Torjäger zwischen November und Januar neun Spiele.

Ist der Superstar allerdings fit, stellt er seine Klasse wie nach wie vor regelmäßig unter Beweis. Trotz der verletzungsbedingten Zwangspause hat aktuell nur sein ewiger Rivale Cristiano Ronaldo mehr Treffer erzielt als Ibrahimovic.

Ein weiterer Grund dafür, dass Coach Pioli auf eine weitere Zusammenarbeit mit Ibrahimovic hofft: "Aufgrund seiner Leistungen wäre es richtig, dass er weiterspielt. Er sollte es mit uns tun." Klar ist aber auch: Die Entscheidung darüber trifft "Ibra". Und nur "Ibra".

 

 

 

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