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"Neymar der Amateure" und mehr Karten als Torbeteiligungen: PSG-Flops

 
Bevor Benjamin Stambouli auf Schalke seine Kapitänsbinde an die Fans abgeben musste, verbrachte er eine eher unerfolgreiche Zeit bei PSG. Anlässlich seines Geburtstags am 13. August schauen wir auf die Spieler, die es bei PSG nicht geschafft haben.
© imago images
Bevor Benjamin Stambouli auf Schalke seine Kapitänsbinde an die Fans abgeben musste, verbrachte er eine eher unerfolgreiche Zeit bei PSG. Anlässlich seines Geburtstags am 13. August schauen wir auf die Spieler, die es bei PSG nicht geschafft haben.
JESÉ RODRIGUEZ: 2016 kam er für 25 Millionen Euro von Real Madrid, kehrte aber bereits ein halbes Jahr später in die Heimat zurück. Zunächst spielte er per Leihe bei UD Las Palmas, später bei Stoke City, Betis Sevilla und Sporting.
© imago images / PanoramiC
JESÉ RODRIGUEZ: 2016 kam er für 25 Millionen Euro von Real Madrid, kehrte aber bereits ein halbes Jahr später in die Heimat zurück. Zunächst spielte er per Leihe bei UD Las Palmas, später bei Stoke City, Betis Sevilla und Sporting.
Fest verpflichten wollte ihn kein Klub – und so spielte er ab April 2020 wieder in Paris. Es folgten ganze 22 Minuten Einsatzzeit, ehe sein Vertrag Ende des Jahres nach insgesamt 390 Spielminuten in vier Jahren aufgelöst wurde. Heute in der Türkei.
© imago images / PanoramiC
Fest verpflichten wollte ihn kein Klub – und so spielte er ab April 2020 wieder in Paris. Es folgten ganze 22 Minuten Einsatzzeit, ehe sein Vertrag Ende des Jahres nach insgesamt 390 Spielminuten in vier Jahren aufgelöst wurde. Heute in der Türkei.
GONÇALO GUEDES: Im Januar 2017 kam der Portugiese von seinem Jugendklub Benfica für 30 Millionen Euro nach Paris. In der darauffolgenden Rückrunde spielte er in der Ligue 1 lediglich 138 Minuten, in denen ihm ein Assist gelang.
© FRANCK FIFE/AFP via Getty Images
GONÇALO GUEDES: Im Januar 2017 kam der Portugiese von seinem Jugendklub Benfica für 30 Millionen Euro nach Paris. In der darauffolgenden Rückrunde spielte er in der Ligue 1 lediglich 138 Minuten, in denen ihm ein Assist gelang.
Im Sommer zog er auch schon zum FC Valencia weiter – das ihn ein weiteres Jahr später für 40 Millionen Euro fest verpflichtete. Sportlich brachte der Wechsel nichts ein, finanziell aber immerhin ein Transferplus von zehn Millionen.
© imago images / PanoramiC
Im Sommer zog er auch schon zum FC Valencia weiter – das ihn ein weiteres Jahr später für 40 Millionen Euro fest verpflichtete. Sportlich brachte der Wechsel nichts ein, finanziell aber immerhin ein Transferplus von zehn Millionen.
HATEM BEN ARFA: Ben Arfa galt lange als Problemspieler und war nach einem Engagement in Newcastle 2015 sogar vereinslos. Nach einer überzeugenden Saison in Nizza wechselte er 2016 ablösefrei zu PSG.
© imago images / PanoramiC
HATEM BEN ARFA: Ben Arfa galt lange als Problemspieler und war nach einem Engagement in Newcastle 2015 sogar vereinslos. Nach einer überzeugenden Saison in Nizza wechselte er 2016 ablösefrei zu PSG.
Nach einer soliden Premierensaison kam er ein Jahr lang nicht zum Einsatz. Laut seinem Anwalt Jean-Jacques Bertrand wurde er "in respektloser Art und Weise ausgeschlossen" und sei gemessen an Gehalt und Fähigkeiten "der Neymar der Amateure".
© imago images / PanoramiC
Nach einer soliden Premierensaison kam er ein Jahr lang nicht zum Einsatz. Laut seinem Anwalt Jean-Jacques Bertrand wurde er "in respektloser Art und Weise ausgeschlossen" und sei gemessen an Gehalt und Fähigkeiten "der Neymar der Amateure".
2018 verließ er den Klub und war zunächst erneut vereinslos. Es folgte eine Saison bei Stade Rennes, in der er böse Rache an PSG nahm: Im Ligapokal-Finale bezwang er mit seinem neuen Klub seinen alten im Elfmeterschießen. Mittlerweile erneut ohne Verein.
© imago images / PanoramiC
2018 verließ er den Klub und war zunächst erneut vereinslos. Es folgte eine Saison bei Stade Rennes, in der er böse Rache an PSG nahm: Im Ligapokal-Finale bezwang er mit seinem neuen Klub seinen alten im Elfmeterschießen. Mittlerweile erneut ohne Verein.
GRZEGORZ KRYCHOWIAK: Nach zwei Europa-League-Triumphen mit dem FC Sevilla wechselte der polnische Mittelfeldspieler 2016 für 27,5 Millionen Euro nach Paris. In 19 Spielen sammelte er keinen einzigen Scorerpunkt.
© imago images / Newspix
GRZEGORZ KRYCHOWIAK: Nach zwei Europa-League-Triumphen mit dem FC Sevilla wechselte der polnische Mittelfeldspieler 2016 für 27,5 Millionen Euro nach Paris. In 19 Spielen sammelte er keinen einzigen Scorerpunkt.
Anschließend wurde er zunächst an West Bromwich Albion und dann an Lokomotive Moskau verliehen. Im Sommer 2019 verpflichtete ihn Lok für zwölf Millionen Euro fest. 2021 ging es weiter nach Krasnodar. Derzeit an Al-Shabab verliehen.
© imago images / PanoramiC
Anschließend wurde er zunächst an West Bromwich Albion und dann an Lokomotive Moskau verliehen. Im Sommer 2019 verpflichtete ihn Lok für zwölf Millionen Euro fest. 2021 ging es weiter nach Krasnodar. Derzeit an Al-Shabab verliehen.
BENJAMIN STAMBOULI: Kam 2015 von Tottenham Hotspur für 8,6 Millionen Euro an die Seine, ehe es 2016 zum FC Schalke 04 weiterging. Mittlerweile bei Adana Demirspor unter Vertrag.
© imago images / Poolfoto
BENJAMIN STAMBOULI: Kam 2015 von Tottenham Hotspur für 8,6 Millionen Euro an die Seine, ehe es 2016 zum FC Schalke 04 weiterging. Mittlerweile bei Adana Demirspor unter Vertrag.
Die Bilanz des Defensivallrounders bei PSG: 27 Ligue-1-Spiele ohne einen einzigen Scorerpunkt. Zu Buche stehen lediglich zwei Gelbe Karten.
© imago images / PanoramiC
Die Bilanz des Defensivallrounders bei PSG: 27 Ligue-1-Spiele ohne einen einzigen Scorerpunkt. Zu Buche stehen lediglich zwei Gelbe Karten.
YOHAN CABAYE: Nach guten Jahren bei Newcastle United kehrte Cabaye im Januar 2014 in seine französische Heimat zurück und schloss sich für 25 Millionen Euro PSG an.
© imago images / PanoramiC
YOHAN CABAYE: Nach guten Jahren bei Newcastle United kehrte Cabaye im Januar 2014 in seine französische Heimat zurück und schloss sich für 25 Millionen Euro PSG an.
In seinen eineinhalb Jahren im Klub kam der zentrale Mittelfeldspieler zwar auf 57 Pflichtspieleinsätze (drei Tore, vier Assists), konnte dabei aber nicht nachhaltig überzeugen. Die Konsequenz: Abschied für 14 Millionen Euro zu Crystal Palace.
© imago images / PanoramiC
In seinen eineinhalb Jahren im Klub kam der zentrale Mittelfeldspieler zwar auf 57 Pflichtspieleinsätze (drei Tore, vier Assists), konnte dabei aber nicht nachhaltig überzeugen. Die Konsequenz: Abschied für 14 Millionen Euro zu Crystal Palace.
LUCAS DIGNE: Aus der Jugend von OSC Lille gekommen, überzeugte der Linksverteidiger bei Profis, zog somit das Interesse von PSG auf sich und wechselte 2013 für 15 Millionen Euro in die Hauptstadt.
© imago images / PanoramiC
LUCAS DIGNE: Aus der Jugend von OSC Lille gekommen, überzeugte der Linksverteidiger bei Profis, zog somit das Interesse von PSG auf sich und wechselte 2013 für 15 Millionen Euro in die Hauptstadt.
Bei PSG kam Digne aber nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, also ließ er sich an die Roma verleihen. Nach zwei ebenfalls semi-erfolgreichen Jahren beim FC Barcelona ging er 2018 zum FC Everton. Seit Januar bei Aston Villa.
© imago images / PA Images
Bei PSG kam Digne aber nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, also ließ er sich an die Roma verleihen. Nach zwei ebenfalls semi-erfolgreichen Jahren beim FC Barcelona ging er 2018 zum FC Everton. Seit Januar bei Aston Villa.
DIEGO LUGANO: Als Kapitän führte der Innenverteidiger die uruguayische Nationalmannschaft 2010 ins WM-Halbfinale, ein Jahr später holte PSG den damals 30-Jährigen für drei Millionen Euro von Fenerbahce.
© imago images / MIS
DIEGO LUGANO: Als Kapitän führte der Innenverteidiger die uruguayische Nationalmannschaft 2010 ins WM-Halbfinale, ein Jahr später holte PSG den damals 30-Jährigen für drei Millionen Euro von Fenerbahce.
In eineinhalb Jahren kam er lediglich 21-mal zum Einsatz, eher er zunächst an den FC Malaga verliehen wurde und dann ablösefrei zu West Bromwich Albion wechselte. 2018 beendete er seine Karriere beim FC Sao Paulo.
© imago images / PanoramiC
In eineinhalb Jahren kam er lediglich 21-mal zum Einsatz, eher er zunächst an den FC Malaga verliehen wurde und dann ablösefrei zu West Bromwich Albion wechselte. 2018 beendete er seine Karriere beim FC Sao Paulo.
MATEJA KEZMAN: Der serbische Stürmer legte eine Wandervogel-artige Karriere hin, spielte unter anderem in den Niederlanden, England, Spanien, der Türkei, Russland, Hongkong, Weißrussland - und Frankreich.
© imago images / PanoramiC
MATEJA KEZMAN: Der serbische Stürmer legte eine Wandervogel-artige Karriere hin, spielte unter anderem in den Niederlanden, England, Spanien, der Türkei, Russland, Hongkong, Weißrussland - und Frankreich.
2008 von Fenerbahce ausgeliehen, verpflichtete ihn PSG ein Jahr später für 3,7 Millionen Euro fest - nur, um ihn an Zenit weiterzuverleihen. Nach seiner Rückkehr spielte er noch ein Jahr bei PSG, dann erstmal vereinslos. In 53 Spielen immerhin zehn Tore.
© imago images / PanoramiC
2008 von Fenerbahce ausgeliehen, verpflichtete ihn PSG ein Jahr später für 3,7 Millionen Euro fest - nur, um ihn an Zenit weiterzuverleihen. Nach seiner Rückkehr spielte er noch ein Jahr bei PSG, dann erstmal vereinslos. In 53 Spielen immerhin zehn Tore.
REINALDO: Der brasilianische Mittelstürmer aus der Jugend von Flamengo wechselte 2003 mit damals 24 Jahren für zehn Millionen Euro zu PSG. Dort spielte er zwar halbwegs regelmäßig, erfüllte die Erwartungen aber nicht.
© imago images / PanoramiC
REINALDO: Der brasilianische Mittelstürmer aus der Jugend von Flamengo wechselte 2003 mit damals 24 Jahren für zehn Millionen Euro zu PSG. Dort spielte er zwar halbwegs regelmäßig, erfüllte die Erwartungen aber nicht.
Nach zwei Jahren ging es für vier Millionen Euro weiter zum japanischen Klub Kashiwa Reysol. Es folgte ein wilde Odyssee quer durch Asien: Saudi-Arabien, China, Indien, Südkorea. 2019 beendete er 40-jährig seine Karriere.
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Nach zwei Jahren ging es für vier Millionen Euro weiter zum japanischen Klub Kashiwa Reysol. Es folgte ein wilde Odyssee quer durch Asien: Saudi-Arabien, China, Indien, Südkorea. 2019 beendete er 40-jährig seine Karriere.
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