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Fussball

FC Chelsea im Chaos: Werner-Fauxpas, Krise und Gerüchte um Tuchel

SID
Bei Timo Werner und Chelsea läuft es derzeit nicht rund.

Nach der 1:3-Niederlage gegen ein Corona-geschwächtes Manchester City steht Frank Lampard beim FC Chelsea unter Druck. Zwar besteht derzeit nach Informationen von SPOX und Goal noch nicht die akute Gefahr einer Entlassung, doch das könnte sich bald ändern.

Nach dem Ende der Transfersperre und Ausgaben in Höhe von über 240 Millionen Euro war Chelsea mit hohen Erwartungen in diese Spielzeit gestartet, konnte diese bisher jedoch nicht erfüllen - auch weil die Neuzugänge bisher nicht einschlagen wie erhofft. Allen voran der Ex-Leipziger Timo Werner steckt derzeit in der Krise.

Seit zwölf Spielen wartet der deutsche Nationalspieler bereits auf seinen nächsten Treffer. Sinnbildlich für seine Lage war beim City-Spiel ein schmerzhafter Fauxpas: Beim Versuch einen Eckstoß schnell auszuführen, blieb Werner mit dem Fuß an der Fahne hängen und sorgte damit für Häme im Netz.

Drei Punkte trennen die Nordlondoner nach 17 Spieltagen trotz eines respektive zweier Spiele mehr als die Konkurrenz von den Champions-League-Rängen. Die Niederlage gegen City war zudem bereits die vierte Klatsche in Folge.

Erstmals seit der Saison 2017/18 lag das Lampard-Team dabei bereits zur Halbzeit mit drei Toren hinten. Damals musste Trainer Antonio Conte zum Saisonende gehen und war damit nicht der erste Chelsea-Trainer, der es trotz ordentlicher Ergebnisse nicht in sein drittes Vertragsjahr schaffte.

Chelsea: Tuchel bereits als Nachfolger im Gespräch

Um zu verhindern, dass Lampard noch vor Ende seines bis 2022 laufenden Vertrags ein ähnliches Schicksal ereilt, muss der 42-Jährige dringend punkten. Mindestziel ist dabei die Qualifikation für die Champions League, die Lampard trotz Transfersperre im vergangenen Jahr gelang. Sollte die Klubführung um Investor Roman Abramowitsch dieses Ziel in der laufenden Spielzeit gefährdet sehen, könnte es für Lampard eng werden.

"Ich bin nicht besorgt", sagte er nach der Partie, in der ein Klassenunterschied zu sehen war: "Ich habe die Mannschaft gerade noch einmal daran erinnert, dass ich schwierige Phasen erwartet habe."

Einen potenziellen Nachfolger hat man aber offenbar bereits im Kopf. So brachte die SportBild zuletzt den kürzlich entlassenen PSG-Trainer Thomas Tuchel als möglichen Chelsea-Coach ins Gespräch.

Die nächste Bewährungsprobe steht für die Lampard am Sonntag im FA-Cup gegen den Viertligisten Morecambe (Sonntag, 14.30 Uhr) an, ehe man in der Liga beim FC Fulham gastiert. Einen Ausrutscher darf sich Chelsea nicht erlauben.

 

 

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