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Fussball

Pep Guardiola verteidigt Sergio Agüero nach Linienrichterin-Eklat erneut

Von Peter Hanson/Jonathan Smith
Pep Guardiola hat sich erneut vor Sergio Aguero gestellt.

Sergio Agüeros Griff gegen Linienrichterin Sian Massey-Ellis sorgt weiter für Wirbel. Manchester Citys Manager Pep Guardiola hat den Argentinier nun erneut in Schutz genommen. Er sprach von einer ganz normalen Aktion.

Agüero hatte bei Citys 1:0-Sieg gegen Arsenal am vergangenen Spieltag seinen Arm um Massey-Ellis gelegt und dafür jede Menge Kritik eingesteckt - auch aus Fußballer-Kreisen. Die früheren Stürmer Alan Shearer und Ian Wright verurteilten die Aktion, Ex-United-Star Gary Neville forderte eine Entschuldigung von Agüero.

Dessen Trainer hatte den Angreifer schon direkt nach dem Spiel in Schutz genommen. Nun bekräftigte er seine Meinung: "Ich habe mit ihm nicht darüber gesprochen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich ohne Probleme entschuldigen würde, wenn sie sich deswegen schlecht fühlt."

Guardiola weiter: "All diese Leute verurteilen ihn nun aus der Entfernung, aber ich kenne Sergios Absicht." Schließlich lege der auch ihm selbst den Arm oft um die Schulter, auf und neben dem Platz: "Wenn ich ihn umarme, bei einer Auswechslung, oder wenn er manchmal den Schiedsrichter oder einen Gegenspieler berührt. Wenn ich darin Aggression erkannt hätte, wäre es etwas anderes. (...) Er ist ein echter Star, aber immer demütig und einer der nettesten Menschen, die ich kenne."

Agüeros Absicht in der Situation sei entscheidend, betonte der Spanier: "Und die war ganz normal, er wollte nur normal mit ihr sprechen. Es sind keine bösen Worte gefallen."

Guardiola reagiert auf Kritik von Porto-Coach Conceicao

Guardiola selbst war zuletzt ob seines Verhaltens an der Seitenlinie in die Kritik geraten. Portos Trainer Sergio Conceicao hatte ihn nach dem Duell in der Champions League (3:1 für City) kritisiert und ihm "hässliche Worte über unser Land" vorgeworfen.

"Wir wollten nicht unfreundlich sein", sagte Guardiola zu den Vorwürfen. "Er glaubt, dass wir es waren, vielleicht hat er Recht. Aber ehrlich gesagt glaube ich das nicht." In seinen Augen habe sich sein Team von der ersten bis zur letzten Minute korrekt verhalten: "Aber wenn er es anders sieht, okay. Vielleicht hat er Recht. Wir werden sehen."

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